AT83245B - Verfahren zum Entschwefeln von Erzen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Entschwefeln von Erzen u. dgl.

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  Verfahren zum Entschwefeln von Erzen u. dgl. 



   Es ist bereits vorgeschlagen wo. den, aus Schwefelerzen den gesamten Schwefel in freier Form dadurch zu gewinnen, dass das in einem abgeschlossenen Destillationsraum (Retorte) gelagerte Erz erst durch einfache Aussenbeheizung von dem dabei   überdestillierenden   sogenannten flüchtigen Schwefel befreit und dann unter Fortsetzung der Aussenbeheizung der Einwirkung indifferenter Gase (Kohlensäure, Stickstoff) mit einem Zusatz von Sauerstoff (Luft) ausgesetzt wird, der dabei unter Bindung an das Eisen den fixen Schwefel als solchen in Freiheit setzen soll. In Wirklichkeit verbindet sich dabei der Sauerstoff hauptsächlich, seiner grösseren Affinität zum Schwefel folgend, mit letzterem zu schwefliger   Säu"e.   Eine vollkommene Freimachung des Schwefels als solcher findet also nicht statt. 



   Dies Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass das Erz der unmittelbaren Einwirkung einer stark wasserstoffhaltigen, reduzierend wirkenden Flamme ausgesetzt wird, die jedoch gerade so, viel Sauerstoff enthält, als nötig ist, um den Wasserstoff zu verbrennen, sowie etwa gebildeten Schwefelwasserstoff in Wasser und freien Schwefel überzuführen. Dabei ist zufolge der reduzierenden (nicht nur indifferenten) Eigenschaft der Heizflamme, de von auf das Erz oxydierend einwirkendem Sauerstoff Lei ist, die Bildung von schwefliger Säure ausgeschlossen, und es ergibt sich zufolge der unmittelbaren Beheizung eine raschere und bessere Umsetzung. 



   Der Schwefel wird dem zur Ausführung des Verfahrens dienenden Ofen an einer oberhalb der Sauerstoffzufuhrstelle gelegenen Stelle entzogen, wohin er zufolge der Ausdehnung der heissen Gase getrieben wird, die im unteren Teil des Ofens an der Stelle der Zuführung des eigentlichen Reduktionsgases entstehen. 



   Bei der Ausführung des Verfahrens kann als ein geeignetes   wasserstoffreiches   Gas beispielsweise eines mit ungefähr   'Vo   Wasserstoff verwendet werden, das im übrigen aus Kohlenoxyd und Kohlenwasserstoff besteht mit beispielsweise   30%   bis   40%   CO. Der Rest kann auch aus einem natürlichen oder künstlichen Gemisch von Methan und   Athy'en   bestehen. 



   Die Menge des zugesetzten Sauerstoffes hängt von verschiedenen Umständen ab, so beispielsweise von dem Grad der Reduzierfähigkeit des verwendeten Reduktionsgases, den Druckverhältnissen, der Bauart des Brenners usw. Befriedigende Ergebnisse erzielt man, wenn man Luft und Reduktionsgas im Verhältnis   I :   2 (dem Volumen nach) wählt. 



   Das Verfahren, das hauptsächlich zur Zersetzung von Schwefelkies und ähnlichen Erzen bestimmt ist, kann natürlich auch für die Entschweflung anderer Metallsulfide bzw. schwefelhaltiger Mischungen verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Entschwefeln von Erzen u. dgl., bei dem der ganze Schwefel in freier Form erhalten w : rd, dadurch gekennzeichnet, dass das Erz der unmittelbaren Einwirkung einer stark wasserstoffhaltigen reduzierend wirkenden Flamme ausgesetzt wird, die jedoch gerade so viel Sauerstoff enthält, als nötig ist, um den Wasserstoff zu verbrennen, sowie etwa gebildeten Schwefelwasserstoff in Wasser und freien Schwefel überzuführen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT83245D 1913-04-08 1913-08-11 Verfahren zum Entschwefeln von Erzen u. dgl. AT83245B (de)

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