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Stehende hydraulische Metallmantelpresse für elektrische Kabel.
Bei den bisher bekannten hydraulischen Metallmantelpressen stehender Bauart, wie man sie zum Umpressen eines durch die Presse wagrecht hindurchgeführten elektrischen Kabels mit einem Bleimantel benutzt, ruht das Arbeitsstück, in welchem die Bildung des Metallmantel erfolgt, auf einem senkrecht, in einem auf dem Fundament stehenden hydraulischen Zylinder auf und ab beweglichen Kolben und das Auspressen der Metallfüllung erfolgt in der Weise, dass durch Zuführung von Druckwasser unter den hydraulischen Kolben dieses Arbeitsstücke der
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feststehenden Pressstempel gepresst wird.
Da das durch den entsprechend ausgebildeten Rezipienten wagrecht hindurch geführte zu umpressende Kabel somit fortwährend seine Höhenlage ändert, wird die Überwachung des Arbeitsvorganges und die Prüfung des austretenden umpressten elektrischen Kabels sehr erschwert.
Diesel Nachteil lässt sich durch Anordnung des hydraulischen Teiles oberhalb des dann unbeweglich auf dem Fundament ruhenden Rezipienten beseitigen. Bei dieser Anordnung erteilt der Kolben dem mit letzteren verbundenen Pressstempel eine nach abwärts gerichtete Bewegung. Die Anordnung des hydraulischen Teiles oberhalb des Rezipienten ist jedoch äusserst bedenklich, da bei etwaigen Undichtigkeiten die Gefahr besteht, dass Wasser in den Rezipienten gelangt, was mit Rücksicht darauf, dass die Metallfüllung, z. B. Blei, in der Regel in flüssigem Zustand eingebracht wird, unbedingt vermieden werden muss.
Diese Übelstände werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, dass der hydraulische Arbeitszylinder mit Kolben unterhalb des in einem unbeweglich auf dem Fundament stehenden Körper angeordneten Rezipienten angebracht ist.
Die Fig. i zeigt eine Ausführungsform der Presse teils im Schnitt, teils in Ansicht. Der Kolben a stützt sich gegen den Pressenkörper b. Das durch das Rohr c unter den Kolben geleitete Druckwasser treibt den Zylinder d nach unten. Diese Bewegung wird durch die Säulen e und das Querhaupt f auf den Stempel g übertragen, welcher in den senkrechten Teil h des aus diesem und dem wagrechten Teil i bestehenden Rezipienten eindringt. Die Bildung des Metallmantels bzw. das Umpressen des in den wagrechten Teil i durch die Mittelöffnung k eingeführten elektrischen Kabels findet in dem Teile i statt, welcher in bekannter Weise ausgeführt ist. Die rück-
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heben das Querhaupt. f mit dem Stempel g und die Säulen e mit dem Zylinder d in die anfängliche Stellung zurück.
Die Zylinder 1 kann man ebenfalls unterhalb des Presskörpers anbringen, jedoch ist dies nicht erforderlich, da auch bei der dargestellten Anordnung die Zylinder unterhalb der Einfüllöffnung des Rezipiententeiles h liegen. Anstatt den Kolben a gegen den Pressenkörper b zu stützen, kann man auch Kolben und Zylinder umkehren (Fig. 2), so dass der Kolben a nach unten aus dem Zylinder d heraustritt. In diesem Falle müssen die Säulen unten ebenfalls durch ein Querhaupt n verbunden werden. Ferner kann bei dieser Anordnung von Zylinder und Kolben der Kolben in bekannter Weise als Stufenkolben o ausgebildet werden und so auch für den Rückwärtsgang benutzt werden. Zylinder 1 und Kolben in fallen dann fort.
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