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Metallfass.
Die Erfindung betrifft ein Metallfass, das mit einem abnehmbaren Boden versehen ist.
Gegenüber den bekannten Anordnungen dieser Art besteht die Erfindung in einer besonderen Festlegung des Bodens sowie des Aufbaues des ganzen Fasses aus einzelnen Metalldauben, die derart ineinandergreifen, dass sie ein festes Gefüge des Fasses auch in der Längsrichtung ergibt. Die Festlegung des Bodens geschieht gemäss der Erfindung durch einen besonderen Reifen, der sich mit einem nach oben als Stossrand ausgebildeten Flansch auf den oberen Ringrand des Bodens aufsetzt, während sein den Seitenflansch des Bodens bzw. das Fass übergreifender Teil an dem letzteren festgelegt wird.
Zu diesem Zwecke ist der Reifen an. seinem unteren Rande mit Vorsprüngen und Ausnehmungen versehen, die beide mit entsprechenden Ausnehmungen und Vorsprüngen eines zweiten Reifens zusammengTeifen und unter Verwendung eines Drahtes oder sonstigen Befestigungsmittels mit diesem Reifen zusammen die Festlegung des ersteren Reifens und damit des Bodens bewirken. Die Dauben sind mit abgesetzten, nach aussen vorspringenden Rändern versehen, die durch einen eingelegten Ring versteift sind und Schultern als Widerlager für den zweiten Befestigungsreifen bilden. Ausserdem tragen die Dauben an ihren Längsrändern nach innen vorspringende Längsflanschen, die quer gewellt sind und bei zusammengesetztem Fass miteinander in Eingriff stehen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung. Fig. i ist eine Seitenansicht eines Fasses bei teilweisem Schnitt ; Fig. 2 ist ein teilweiser Querschnitt nach lI-lI
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teilweiser Schnitt nach IV-IY der Fig. 2 ; Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt, der der Fig. 3 entspricht, wobei der Boden entfernt und in der Stellung als Deckel gezeigt ist ; Fig. 6 ist eine schaubildliche Einzeldarstellung eines der Reifen, die dazu mitbenutzt werden, um den Boden an dem Ende des Fasskörpers abnehmbar zu halten ; Fig. 7 ist eine schaubildliche Einzeldarstellung eines der Organe des Verbindungsbandes, das mit einem Teil des Reifens nach Fig. 6 ineinandergreifen kann, um den Boden an dem Fass-oder Behälterkörper festzulegen ; Fig. 8 ist eine schaubildliche Einzeldarstellung einer der Fassdauben.
Der Fasskörper 10 kann aus einem einzigen Stück Stahlblech oder anderem Material hergestellt sein oder, wie dargestellt, mehrere Daubenll enthalten, die so ausgebildet sind, dass das Fass in der Mitte einen vergrösserten Teil aufweist, so dass-es wie ein gewöhnliches Holzfass gehandhabt werden kann. Jede Daube besitzt einen Teil 11, längs eines Randes einen Flansch 13 und an dem gegenüberliegenden Rande einen Flansch 14. Die Flanschen 13 und 14 erstrecken sich über den grösseren Teil der Länge der Daube und ragen von dem Körperteil 11 nach innen vor, so dass die Aussenfläche des Fasses im wesentlichen eben sein kann. Jeder Flansch 13 und 14 ist mit mehreren vorragenden Teilen 5 und mehreren entgegengesetzt vorragenden Teilen 6 versehen.
Die Teile 6 erstrecken sich über den Körperteil 11 der Daube nach innen, während sich die Teile 5 nach aussen über die Ränder des Teiles 11 hinaus erstrecken, wobei diese vorspringenden Teile über die Länge der Flansche abwechselnd angeordnet sind. Die Dauben bestehen aus Blech und die vorspringenden Teile sind in der Weise hergestellt, dass man die Flanschteile 13 und 14 in entgegengesetzten Richtungen prägt oder presst. Die nach innen vorragenden Teile 6 einer Daube bilden Ausnehmungen oder Vertiefungen, die die nach aussen vorragenden Teile 5 der angrenzenden Daube aufnehmen können. Die in den Aussenwänden der Flansche durch die nach innen vorragenden Teile 6 gebildeten Vertiefungen bilden an jedem Ende des Teiles 5 Schultern und die Vertiefungen und Vorsprünge sind winklig, wobei sie an dem Aussenrande des Flansches breiter sind.
Es ist klar, dass beim Zusammenfügen der Dauben diese so ineinandergreifen, dass ihre relative Längsbewegung verhindert wird und sie infolge der gewellten Flanschen wesentlich versteift werden.
Der Körperteil 11 jeder Daube ist, wie bei 9 in Fig. 8 gezeigt, vornehmlich nach innen gedrückt, so dass in der Nähe jedes ihrer Enden Querrinnen oder Nuten gebildet werden. Wenn das Fass zusammengefügt ist, bilden diese Rinnen zwei ringförmige Nuten, die sich rund um den Aussenmantel des Fasses erstrecken. Um jedes Ende des Fasses legt sich ein Band oder Reifen 4, der mit einer ringförmigen Rippe 3 versehen ist, die in die ringförmigen Nuten 9 des Fasskörpers eingreift. Eine entsprechende ringförmige Nut ist in der Aussenfläche des Reifens 4 vorgesehen. In die ringförmigen Nuten des Reifens 4 sind Verbindungsdrähte 2 eingelegt. Jede Daube ist an einem oder beiden Enden, z.
B. bei 12, abgesetzt und bildet so eine quer zu dem Daubenende gerichtete äussere oder innere Schulter, die beim Zusammenfügen der Dauben an der Innen-und Aussenseite des Fasses, und zwar an einem oder beiden Enden eine ringförmige Schulter ergibt. Die Enden der Dauben liegen im wesentlichen parallel zu den Körperteilen
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derselben und ragen, wie bei 16 gezeigt, über die ringförmige Schulter hinaus vor. In das Ende des Fasskörpers und gegen die Innenfläche der Enden 16 der Dauben legt sich ein starker Ring oder Reifen 18 und versteift so das Fassende wesentlich ; Der untere Rand des Reifens 18 ruht auf der inneren Schulter, die durch die angesetzten Teile 12 der Dauben gebildet wird.
An einem oder beiden Enden des Fasskörpers befindet sich ein Boden 20, der im wesentlichen die Form einer flachen Scheibe mit einem ringförmigen Flansch 21 hat, der nach aussen und in einem Winkel zu dem Scheibenteil vorragt, so dass er sich nach aussen erweitert, über die Enden 16 der Dauben greifen und dieselben gegen den starken Ring 18 drücken kann. Die so ausgebildeten Böden greifen um die äusseren Enden der Dauben oder des Fasses, wenn dieses aus einem Stück besteht. Die Dauben haben also eine geringere Länge als das fertige Fass, so dass die Daubenenden nicht unmittelbar den Spannungen und Stössen ausgesetzt sind und weniger leicht beschädigt werden können.
Gleichzeitig wird es ermöglicht, das Fass schnell zusammezulegen und die Dauben infolge ihrer geringeren Länge zwecks Wiederversendung innerhalb eines fertigen leeren Fasses unterzubringen.
Zur Befestigung des Bodens an dem Fasskörper ist ein Reifen 25 vorgesehen, der vornehmlich aus schwererem Material als der Fasskörper 10, und zwar aus einem Stück oder geteilt hergestellt ist. Dieser Reifen 25 ist an seinem äusseren Ende verbreitert, so dass sich ein vorragender Teil 26 ergibt, der über die Aussenfläche und über den Boden greifen kann und diesen so festlegt. Der Teil 26 dient zur unmittelbaren Aufnahme der Stösse beim Aufstellen des Fasses und macht dasselbe für die Anwendung von Lasthaken wie bei den gewöhnlichen Holzfässern geeignet. Der Reifen 25 ist konisch ausgebildet, so dass er der'Form des Fasses o. dgl. entspricht und über den Flanschteil 21 des Fassbodens greifen kann, wobei er dazu dient, denselben in dichte Berührung mit den Enden der Fassdauben zu bringen.
Der Reifen ist mit vorspringenden genuteten Teilen 27 und zwischen diesen liegenden freien Räumen oder Ausnehmungen 28 versehen. Das geteilte ringförmige Organ 22, das zwei oder mehr Segmente aufweist, die, wenn aneinandergelegt, einen Ring oder Band bilden, kann sich gegen das Äussere des Fasskörpers legen, und zwar unter der äusseren Schulter, die durch die abgesetzten Teile 12 der Dauben gebildet wird. Das Organ 22 wird vornehmlich aus schwererem Metall als der Fasskörper 10 hergestellt. Die vorragenden genuteten Teile 27 des Reifens 25 können in die Ausnehmungen 24 des Organs 22 eingreifen, während die vorspringenden genuteten Teile 23 des Organs 22 in die Ausnehmungen 28 des Reifens 25 eingreifen können, so dass sie ineinandergreifen und der Reifen 25 an einem Ende des Fasses schnell entfernt oder angebracht werden kann.
Die vorragenden genuteten Teile 27 des Reifens 25 und die vorragenden genuteten Teile 23 des Organs 22 können in gleiche Flucht gebracht werden, wobei ein Draht oder Band 29 oder ein sonstiges Befestigungsmittel um die Teile 22 und 25, und zwar in den Nuten der Vorsprünge 23 und 27 gelegt wird, um dieselben fest und starr zusammenzuhalten und das Abnehmen des Bodens zu verhindern. Es ist ersichtlich, dass der Boden durch Entfernen des Befestigungsmittels 29 leicht abgenommen werden kann. Wenn der Draht nicht ganz entfernt wird, so ist es nötig, ihn an mehr als einer Stelle durchzuschneiden, bevor der Reifen 25 zwecks Entfernens des Bodens abgenommen werden kann. Durch die dargestellte Konstruktion wird ein sehr starkes Fass erzielt, das die Beanspruchungen, denen es ausgesetzt ist, in wirksamer Weise aufnehmen kann.
Wenn der Inhalt, z. B. Zucker, in dem Fass verbleiben soll, so ist für gewöhnlich wünschenswert, einen Deckel zum Verschliessen des geöffneten Fassendes anzubringen. Bei der dargestellten Konstruktion kann ein Bodeh des Fasses entfernt und als Deckel benutzt werden, der, wie in Fig. 5 gezeigt, über den Reifen 25 greift.
Es ist offenbar, dass gemäss der Erfindung für die Fässer oder andere Behälter ein starker und wirksamer Verschluss sowie ein Mittel zum Halten desselben vorgesehen ist, dass des weiteren einer oder beide Böden abnehmbar an dem Fasskörper sitzen und derart sind, dass sie dazu beitragen, das Fass an seinen Enden zu versteifen und die Stösse aufnehmen, dass ferner bei der vorliegenden Konstruktion die Böden abnehmbar sind und, wenn gewünscht, als Deckel benutzt werden können und dass schliesslich, da die- Fassdauben eine geringere Länge als das Fass selbst haben, dieses zusammengelegt und die Dauben zwecks Verschickens in ein anderes Fass gebracht werden können, wodurch wesentlich an Raum gespart und die Dauben gleichzeitig gegen Beschädigungen während des Transportes geschützt sind.
Es ist ebenfalls zu ersehen, dass gemäss der Erfindung für die Fässer o. dgl. eine einfache und wirksame Verbindung vorgesehen ist, dass ferner die nach innen vorspringenden Flanschen nebeneinander liegender Dauben so ineinander-
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ineinandergreifende Verbindung zur Verstärkung der Dauben und des Fasses dient.
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