AT83084B - Metalldampfgleichrichter. - Google Patents

Metalldampfgleichrichter.

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AT83084B
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Adolf Dr Ing Bolliger
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Adolf Dr Ing Bolliger
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  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


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  Metalldampfgleichrichter. 



   Der Metalldampfgleichrichter bezweckt, einen Einphasen-oder Mehrphasenwechselstrom, der in einem rotierenden Leitersystem (Generatoranker) induziert wird, für eine ruhende Leitung gleichzurichten. Er besitzt ein Dampfgefäss, das mit dem induzierten Wechselstromleitersystem rotiert. Die Anoden sind an verschiedenen Punkten einer Seitenwand des Dampfgefässes eingeführt und rotieren daher mit ; die aus flüssigem Metall bestehende Kathode hingegen gleitet derart an der Innenwand des Gefässes, dass deren Spiegel relativ zum   Aussenraum ruht.   



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. 



   Der gezeichnete Dampfgleichrichter besitzt ein um eine Achse A drehbares Dampfgefäss, das die Dampfkammer D, D aufweist, welche durch die Rinne K, K mit dem ringförmigen Raum R für das flüssige Kathodenmetall Hg (z. B. reines Quecksilber) und mit dem Kondensationsraum C, C für die Metalldämpfe in Verbindung steht. Das Dampfgefäss ist von einem axialen Kanal j durchzogen, der zur Aufnahme der Maschinenwelle dient und in dem gewöhnlicher Atmosphärendruck herrscht. Das Dampfgefäss wird durch zwei Büchsen B', B"mit entsprechenden Unterlagen auf der Maschinenwelle festgehalten. 



   Um die Stromentnahme vom gleitenden Kathodenmetall durch die rotierende Gefässwand zu ermöglichen, wird der   Ring R   am besten mit einem schwer amalgamierbaren Metallstreifen M, M ausgekleidet und mit einem Schleifringe S, S ausserhalb des Dampf- gefässes in leitende Verbindung gebracht. 



   Für die Verbindungsleitung wird dabei eine gasdichte Einführung ins Gefäss benötigt. 



   Ohne besonderen Nachteil kann der Metallstreifen M, M auch so ausgebildet werden, dass er die ganze Innenseite des Ringes R umkleidet und eventuell teilweise auch die
Peripheriebegrenzung der Dampfkammer überdeckt. Ausserdem kann der Schleifring bei gut zentriertem Gefässe statt über dem Kondensationsraum auch direkt an der Aussenseite des
Ringes R, d. h. über dem Metallstreifen M, M angebracht werden. 
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 sind. Die Anoden werden zur Vermeidung von Rückzündungen vorteilhafterweise mit isolierenden Schutzpfeifen   Pi,     P2   ausgestattet. In der günstigsten Anordnung sind die Schutzpfeifen, wie dies die Figur zeigt, in der Richtung gegen den Ring R geöffnet. Unter dieser Voraussetzung lässt es sich stets so einrichten, dass bei Betrieb nur die stromführenden Anoden die Öffnungen ihrer Schutzpfeifen nach der Kathode kehren.

   Die übrigen aber sind durch die Schutzpfeifen vor Rückzündungen geschützt. 



   Zur Erreichung einer guten Anodenkühlung empfiehlt es sich, die Leiterbolzen   M,     M2   usw. recht massiv und aus gut leitendem Metall (also z. B. Kupfer) herzustellen und dieselben durch die Saugkanäle einer Luftturbine oder eines Ventilators hindurchzuführen. 



  In der Fig. ist dafür eine Luftturbine T, T vorgesehen, bei welcher zwei Saugkanäle   S'i,   S2 angedeutet sind, in welche die Luft axial ein-und radial austritt. 



   Überhaupt wird es für jeden noch so beliebigen Kühlungszweck beim rotierenden Dampfgleichrichter empfehlenswert sein, Luftkühlung zu verwenden, da es nicht ohne kompliziertere Einrichtungen möglich ist, für die rotierenden Teile Öl oder Wasser ständig zu-und abzuführen. 



   Der Lichtbogen steht im Raume sozusagen still und führt in der Hauptsache nur an seinem oberen Ende zwischen den ankommenden und abgehenden Anoden pendelnde Bewegungen aus. Von einem Wandern des Lichtbogens ist nicht die Rede, eine magnetische 

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 Steuerung desselben kann daher, sofern wenigstens die Ionengeschwindigkeiten nicht zu gross sind, durch ein gewöhnliches, in der Gegend des Lichtbogens radial gerichtetes Gleichstromfeld vorgenommen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1 ;   Metalldampfgleichrichter, um einen in einem rotierenden Leitersystem induzierten Wechselstrom für eine ruhende Leitung gleichzurichten, gekennzeichnet durch ein mit dem induzierten Leitersystem mitrotierendes Metalldampfgefäss, in dessen eine Seitenwand die Anoden eingeführt sind, während die aus flüssigem Metall bestehende Kathode an der 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Metalldampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Dampfgefäss am äussern Teil der Dampfkammer (D) durch eine schmale Rinne (K) mit einem, das flüssige Kathodenmetall (Hg) enthaltenden, ringförmigen Körper (R) in Verbindung steht und gegenüber den Anodeneinführungen (Al, A2) in axialer Richtung in einen Kondensationsraum (C) übergeht.
    3. Metalldampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das Dampfgefäss (D) zur Aufnahme der Maschinenwelle (A) von einem axialen Kanale (j) durchzogen ist, in welchem gewöhnlicher Atmosphärendruck herrscht.
    4. Metalldampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass im Dampfgefäss (D) ein aus schwer amalgamierbarem Metall bestehender Ring (M) vorhanden ist, der bei der Rotation mit dem zurückgleitenden Kathodenmetall beständig in Kontakt bleibt und zwecks Stromentnahme von'der Kathode mit einem an der Aussenseite des Dampfgefässes befindlichen Schleifringe (S) in Verbindung steht.
    .. Metalldampfgleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch isolierende Anodenschutzpfeifen Pi, Pj deren Öffnungen zwecks geeigneter Zündung der Lichtbögen und EMI2.2 pherie des Dampfgefässes gerichtet sind.
    6, Metalldampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erreichung einer guten Anodenkühlung die Anodenleitungen aus massiven, gutleitenden Metallbolzen (Ml, M2) bestehen, die durch die Saugkanäle (i, S2) einer Luftturbine (T) oder eines Ventilators hindurchgeführt sind.
    7. Metalldampfgleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetische Steuerung des Lichtbogens, da dieser, von kleineren Schwankungen abgesehen, im Raume still steht, durch ein gewöhnliches Gleichstromfeld vorgenommen wird. EMI2.3
AT83084D 1917-10-10 1918-11-30 Metalldampfgleichrichter. AT83084B (de)

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AT83084B true AT83084B (de) 1921-03-10

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