AT82758B - Entleerungsvorrichtung an Behältern für die Entwicklung von Ammoniak aus Kalziumcyanamid. - Google Patents
Entleerungsvorrichtung an Behältern für die Entwicklung von Ammoniak aus Kalziumcyanamid.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Entleerungsvorrichtung an Behältern für die Entwicklung von Ammoniak aus Kalziumcyanamid. An Behältern, wie sie zur Ausführung chemischer Reaktionen verschiedener Art, beispielsweise zur Herstellung von Ammoniak aus Kalziumcyanamid, dienen, ist es eine ganz geläufige Anordnung, dass der am Boden des Behälters vorgesehene Auslassstutzen zwecks Reinigung desselben mit einer Ausrüstung zur Dampfzufuhr versehen ist. Die Dampfleitung ist gewöhnlich an einer Stelle angeschlossen, welche zwischen dem Reaktionsbehälter und einem, im Auslassrohr vorgesehenen Schleusenventil liegt. Eine solche Anordnung hat indessen, wie die Erfahrung lehrt, Unbequemlichkeiten verschiedener Art im Gefolge. So können beispielsweise durch Hartwerden etwa im Auslass- stutzen sich ansammelnden Schlammes Betriebsstörungen entstehen. Eine andere Art der Dampfzuführung ist in der britischen Patentschrift Nr. 5011/1896 erwähnt. Hier dient der Dampfinjektor zum Entleeren des Reaktionsgefässes. Der Dampf kann somit den Auslassstutzen mit seinem Sperrkörper nicht sauber halten. Nach vorliegender Erfindung werden solche Übelstände dadurch vermieden, dass ausser dem genannten Schleusenventil noch ein von aussen zu handhabendes Ventil oder Klappe, . welche beispielsweise die in der amerikanischen Patentschrift Nr. 877245 gezeichnete Form haben kann, zweckmässig aber oben gewölbt ist, angebracht ist, welche den Einlauf des Stutzens gegen den Behälter abschliesst. Die Zeichnung veranschaulicht einen Schnitt durch den Boden eines Autoklaven, der mit dem oben beschriebenen Auslass versehen ist. 1 ist die Wand des Autoklaven, 2 der Auslassstutzen und 3 das in letzterem befindliche Schleusenventil. 4 bezeichnet die Dampfleitung und 5 die dichtschliessende Klappe, welche mittels der durch die Wandung des Stutzens gehenden Schraube 6 mit Handrad 7 von aussen geöffnet oder geschlossen werden kann. . Durch die Anordnung der Klappe 5 ist es möglich, mittels Dampf aus der Leitung 4 allen etwa im Rohr 2 sich ansammelnden Schlamm fortzuspülen. Bei geschlossener Klappe 5 und geöffnetem Schleusenventil 3 kann der Schlamm durch letzteres entfernt werden. Man vermeidet also jede Verstopfung des Ablaufstutzens. Die Anordnung eines doppelten Verschlusses im Stutzen schützt indessen nicht ohne weiteres davor, dass harte Krusten, welche auf dem Boden des Behälters unmittelbar über der Klappe 5 sich bilden können, die freie Dampfeinströmung verhindern. Solche Krusten werden gegebenenfalls sehr leicht entstehen, weil das Rührwerk des Autoklaven dessen Boden nicht berühren darf. Dadurch, dass man der Klappe 5 die in der Zeichnung veranschaulichte Gestalt und Lage gibt, wird nun erreicht, dass die Klappe durch den Druck, den sie beim Öffnen auf die Kruste ausübt, diese losbricht, so dass der Dampf nunmehr unbehinderten Zutritt zum Behälter findet. Durch den Zusammenbau eines Auslaufventils, einer Dampfleitung und einer nach innen sich öffnenden Klappe wird nach obigem ein dauerndes Sauberhalten der ganzen Vorrichtung in bequemer Weise ermöglicht.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Entleerungsvorrichtung an Behältern für die Entwicklung von Ammoniak aus Kalzium cyanamid oder für ähnliche Prozesse, bei welchen im Behälter harte Krusten auftreten gekennzeichnet durch den Zusammenbau eines Auslaufstutzen der sonst üblichen Artwelcher zwischen dem Auslassventil und der Behälteröffnung Dampfeinlass hat-mit eine] von aussen zu handhabenden Klappe, welche den Stutzen von dem Behälter abschliesst und so geformt und angetrieben ist, dass sie beim Öffnen die Kruste durchbricht und somil eine freie Dampfeinströmung in den Behälter gestattet, während andrerseits bei geschlossene Klappe der Dampf zur Ausspülung der Ausflussvorrichtung benutzt werden kann. EMI2.1
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