AT82452B - Mahlwerk für Papier- und Pappemasse. - Google Patents

Mahlwerk für Papier- und Pappemasse.

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AT82452B
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  Mahlwerk für   Papier-und Pappemasse.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Mahlwerk, die zum Mahlen von altem Papier, Abfällen, mechanischem oder chemischem Papierzeug verwendet werden und bezweckt im Besonderen, die Öffnung der Mahlvorrichtung zu erleichtern. 



   Die Mahlwerk, um die es sich hier handelt, sind mit einem beweglichen Oberteil oder Deckel versehen, der sich leicht öffnen lassen muss und bei dem es auch möglich sein muss, ihn geöffnet zu halten, um das Innere der Maschine zugänglich zu machen. 



   Die Deckel sind ausserordentlich schwer und ihre Bewegung mit der Hand kann daher nur langsam und mit ziemlicher Schwierigkeit erfolgen. Ausserdem ist es bei den bis jetzt gebräuchlichen Maschinen notwendig, eine besondere Vorrichtung für die Feststellung des Deckels in der Öffnungslage zu benutzen, wodurch die Handhabung des Deckels beim Öffnen noch mehr kompliziert wird. 



   Bei der Vorrichtung zum Öffnen des Deckels gemäss vorliegender Erfindung sind diese' Nachteile durch Verwendung einer mit hydraulischem Druck arbeitenden Vorrichtung zum Öffnen des Deckels vermieden. Der Deckel wird von der Kolbenstange eines hydraulischen Hebewerkes geöffnet, dessen Zylinder auf dem Tragwerk der Maschine gelagert ist. Sobald der Kolben der mit dem Deckel verbundenen Kolbenstangen unter hydraulischem Druck gesetzt wird, wird der Deckel schnell und leicht gehoben und in der Öffnungsstellung gehalten. Bei allmählicher Verminderung des hydraulischen Druckes unter dem Kolben schliesst sich der Deckel wieder ohne jede Stossbeanspruchung. 



   In den Zeichnungen ist Fig. i eine Stirnansicht der Maschine von der Seite mit der hydraulischen Steuerung aus gesehen, Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine und Fig. 3 eine Aufsicht auf die Maschine mit gehobener Steuerung. 



   Die Maschine wird gebildet von zwei Halbzylindern, und zwar einem festen Halbzylinder 1 auf dem Lagergestell 2 und einem beweglichen Halbzylinder oder Deckel 3, an dem ein Fülltrichter angebracht ist. Beide Teile sind durch eine Vorrichtung vereinigt, die die Drehung des 
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 des festen Halbzylinders 1 drehen. 



   Der Kolben 6 des hydraulischen Hebewerkes ist mit seinen freien oberen Enden 13, das Schneidenform hat, in ein festes Lager 7 des Deckels eingelegt. Das untere Ende der Kolbenstange liegt in einem Zylinder   8,   der auf dem Gestell der Maschine so gelagert ist, dass er um eine Achse parallel zur Drehungsachse des Deckels schwingen kann. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Zylinder mit zwei Schneiden 9 und 9'in entsprechenden Schneidenlagern einer Konsole 10 des Maschinengestelles gelagert. 



   Der Innenraum des Zylinders steht durch eine Öffnung 11 mit einer Leitung für das Druckwasser in Verbindung und ist mit einem Hahn versehen, der es ermöglicht, das Druckwasser entweder unter den Kolben zu leiten und zum Heben des Deckels zu verwenden oder es nach aussen abzulassen,   wenn dt : r Deekel gesehlossen   werden soll. 



   Statt den Deckel durch Druckwasser in Bewegung zu setzen, kann für den gleichen Zweck   auch eine Pumpe. ?   (Fig.   I)   benutzt werden, die mit dem Zylinder 8 in direkter Verbindung 
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 die bei Arbeiten mit Druckwasser notwendigen biegsamen unter Druck stehenden Rohrleitungen vermieden. Die Pumpe ist dann mit einem Hahn versehen, der das Abfliessen des Wassers zum Zwecke des Schliessens des Deckels ermöglicht. 



   Für das einwandfreie Drehen des Deckels in den Schneidenlagern 4,.   und 4',' : 5' ist   eine Konstruktion erforderlich, die es bei allen irgendwie möglichen Stellungen des Deckels verhindert, dass sein Schwerpunkt sich ausserhalb der senkrechten Ebene durch das Gelenk des Deckels verstellt. Der Schwerpunkt muss immer innerhalb eines gedachten Dreieckes mit den Ecken 4, 4' und   13   bleiben. Es erfolgt dann das Schliessen des Deckels stets unter der Wirkung seines Eigengewichtes. 



   Um zu verhüten, dass sich der Schwerpunkt des Deckels nach jenseits der senkrechten Ebene durch die Lager   4, 4'verlegt,   ist der Kolben 6 mit einer in einer Erzeugenden verlaufenden Nutung versehen. Das Ende dieser Nutung tritt aus dem Zylinder am Ende der gewollten Öffnungsbewegung des Deckels heraus und setzt das Innere des Zylinders mit der Aussenluft in Verbindung, derart, dass der Kolben 6 notwendigerweise zum Stillstand kommt, selbst für den Fall, dass mit der Einführung von Druckwasser in den Zylinder fortgefahren wird. 



   Diese besonderen Betriebsbedingungen   ermöglichen   die Verwendung eines einfach wirkenden Hebewerkes und die Benutzung von Schneidenlagern   4,   4', 13, 9 und 9'an Stelle von Scharnieren. Hierin liegt ein wesentlicher Vorteil, da allen Betriebsstörungen durch Bruch der Scharniere vorgebeugt ist, der durch Verrosten oder in die Scharniere dringende Fremdkörper verursacht werden-kann. 



   Die Drehachse des Deckels kann im übrigen in einen gewissen Abstand von der Deckelwandung liegen, derart, dass bei Öffnung des Deckels das Innere der Mahlvorrichtung von beiden Seiten aus zugänglich ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i.   Mahlwerk für Papier-und Pappemasse, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen des Deckels der Maschine mittels eines hydraulischen Servomotors bewirkt wird, der um eine Achse parallel zu der Drehachse des Deckels schwingend, mit dem freien Ende der Kolbenstange in ein Lager des beweglichen Deckels drehbar eingestützt ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Mahlwerk für Papier-und Pappemasse, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Öffnungsbewegung des Deckels die Kolbenstange des hydraulischen Hebewerkes mit einer in einer Erzeugenden verlaufenden Nut versehen ist, die das Innere des hydraulischen Zylinders bei Erreichen der gewollten Öffnungsstellung des Deckels mit der Aussenluft in Verbindung setzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT82452D 1913-08-30 1914-02-05 Mahlwerk für Papier- und Pappemasse. AT82452B (de)

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