AT82300B - Einrichtung zur Aufnahme von auf Schnelltelegraphenleitungen, insbesondere Hughesleitungen, beförderten Zeichen. - Google Patents

Einrichtung zur Aufnahme von auf Schnelltelegraphenleitungen, insbesondere Hughesleitungen, beförderten Zeichen.

Info

Publication number
AT82300B
AT82300B AT82300DA AT82300B AT 82300 B AT82300 B AT 82300B AT 82300D A AT82300D A AT 82300DA AT 82300 B AT82300 B AT 82300B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lines
hughes
line
speed
characters
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dangl
Original Assignee
Franz Dangl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Dangl filed Critical Franz Dangl
Application granted granted Critical
Publication of AT82300B publication Critical patent/AT82300B/de

Links

Landscapes

  • Optical Communication System (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Aufnahme von auf Schnelltelegraphenleitungen, insbesondere
Hughesleltungen, beförderten Ziehen. 
 EMI1.1 
 zunehmen. Die   Erfindung verfolgt   den   Zweck, das Abnehmen und Nachsenden von   auf derartigen Leitungen beförderten   Telegrammen   durch   anschluDlnse   Stationen stabilen oder mobilen Charakters (z. B. Eisenbahnen, Schiffe usw.) zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird der Erfindung 
 EMI1.2 
 Hochfrequenzstromstösse auf einen Schwingeungskreis und über Zusatzapparate auf einen elektromagnetisch, akustisch oder optisch wirkenden Aufnahmeappant übertragen werden der die Festlegung des Zeitintervalls zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stromstössen ermöglicht. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt 
 EMI1.3 
 form   der Antage und Fig. S eine Ausfühtungsform einer Anlage   mit mehrfachen Leitungsprofilen.
Die Anlage   gemäss   Fig. I besteht aus einer an sich bekannten Hughesanlage a mit einem 
 EMI1.4 
 korrespondenz stationen sind in der üplichen abgekürzen Darstellung wiedegegeben, 1,1 sind die   Magnetrollen, ; 3 der Anker, 3   der Schlittenkontakt, 4 die Batterie,   5   der Batteriehebel, der zwischen dem   Batterie-und Ruhekontakt   6   bzw. t spielt, S ist   die   Erdungsplatte, ?   die Hughesleitung   (Kabel-oder Freileitung).   



   Die Empfängerstation b weist einen Empfangsschwingungskreis 20 auf, der aus einem 
 EMI1.5 
 dem   Empfangsdetektor J   besteht. Im Anschluss befindet sich ein Lautverstärker 26 an sich bekannter Konstruktion, an den ein Aufnahmeapparat 30 angeschlossen ist, der die Festlegung 
 EMI1.6 
 



   Wie bekannt, erfolgt die Zeichenübermittlung bei Hughesleitung durch Gleichstrom. und zwar durch eine Klaviatur, die 28 Tasten aufweist. Auf   dieser Klaviatur   ist   das Alphabet.   die Ziffern und Zeichen in Kombination enthalten. Eine Taste der Klaviatur (Buchstabenblanche) dient zum Auslösen der   Hughesapparatur,   eine andere Taste (Ziffernblanche) zum Umstellen der Apparatur von Buchstaben auf Ziffern bzw. Zeichen. Die Gesamtapparatur wird durch   Drücken   der Taste   Buchstabenblanche ausgelöst, worauf   der auf der Stifscheibe 40 angeordnete Schlitten 41 zu rotieren beginnt.

   Bei dieser Rotation wird der Kontaktarm 41' des Schlittens 41 durch den durch die Taste emporgedrückten Stift abgebogen, der Strom geschlosen und nach Vorbeieilen des Schlittens wieder geöffnet, Während der Dauer des Vorbeigleitens des Schlittens an dem   emporgedrückten   Stift bleibt der Strom geschlossen, so dass ein Gleichstromstoss durch 
 EMI1.7 
 wird in   diesem Augenblick   die korrespondierende type des Typenrades abgedruckt. 



   Es ist bekannt, dass in jedem Leiter bei   Stromschluss   und   Stromunterbrechung   ein Induktionsstoss entsteht, und zwar ist die Intensität des Induktionsstromes bei der Stromöffnung immer stärker als bei   Stromschluss. Dies hat   für die vorliegende Apparatus zur Folge, dass die Leitung 10 in elektrische   Eigenschwingungen gerät,   deren Charakteristik von der Leitungslänge und der Kapazität bhängig ist. Diese Eigenschwingungen des Leitungsabschnittes 10 werden ohne jedwede An-oder Einschaltung auf rein induktivem Wege von dem Schwingungskreis 20 der Empfängerstation b aufgenommen.

   Durch entsprechende Abstimmung der variable Kapazität und Selbstinduktion kann   vollkommene Reinheit   und   Störungsfreiheit   der Schwingungen im Empfängerkreis erzielt werden. 



   Jene Schwingungen, die durch   Stromschluss   an der Stiftscheibe des Hughesapparates in der Leitung 10 entstehen, sind störend : sie können durch Regulierung des   Lautverstärkers   26 und feine Abstimmung des Empfangskreises abgeschirmt werden. da sie ja ohnedies im Verhältnis 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zu dem bei Stromunterbrechung entsprenenden schwächer sind. Die aufgenommenen Schwingungen werden auf den Detektorkreis übertragen, im Empfangsdctcktor 25 in Gleichstromimpulse zerlegt, deren Intensität im Lautverstärker 26 vergrössert wird. Durch diese Gleichstromimpulse, die durch die   Windungen-3   des Stabmagneten   37   laufen, wird das magnetische Feld verändert und die Membran 33 in mechanischs Schwingungen versetzt.

   Hierdurch wird das Schreibhebelwelk betätigt   und auf   dem   Streifen. 36 Zeit hcn nach   der in Fig. 4 ersichtlichen Art aufgetragen. DEr Papierstreifen 36 wird mit   einer Geschwindigkeit von   zirka 40   ci)   pro Sekunde bewegt. 
 EMI2.1 
   Mass   für den   jeweiligen vom Schlitten 41   des Hughesapparates   zurückgelegten Weg   an. Es besteht also ein Zusammenhang zwischen den in der Hughesleiung übertrageen und den auf dem Papier- 
 EMI2.2 
   wichtigen   : Das Typenrad bzw. die   Stiftenscheibe   des Hughesapparates ist so konstruiert, dass sich diametral gegenüber der Marke ,,Buchstbenblanche" die Marke des   Buchstaben "nu   befindet.

   Der Teil des   Stiftenscheibenumfanges #,   der zwischen Buchstabenblanche und n liegt, ist in   14   gleiche Teile geteil. so dass auf jeden einzelnen Teilstrich ein Buchstabe bzw. eine Ziffer oder ein Zeichen entfällt. Die einzelnen   Buchstaben bzw. Ziffern   und Zeichen sind   a ! so auf der   
 EMI2.3 
 Zeichenreihe.   Die Stiftenscheibe   ist somit in 28 untereinander gleiche Teile geteilt. 



   Weiters ist zu berücksichtigen, dass international die Inbetriebsetzung eines jeden Hughesapparates stets durch das   Drücken   der Taste   Buch. stabenblanche   und darauffolgendes Niederdrücken der   B1èchstabentasten   erfolgt. Dieser internationale fest geregelte Aufruf hat zur Folge, dass die ersten am   Tapierstreifen niedergeschriebenen Zeichen &alpha;1, &alpha;2 in   einer Entfernung   #' auf-   
 EMI2.4 
 dies, dass das aufgegebene Hughestelegramm wie folgt zu lesen ist :   Buchstabenblanche, n, Buchstabenblanche, n, r, Ziffernblanche 6, 9.   



   Zur leichteren   Übertragung   der graphischen Zeichen in leicht lesbaren Text können die verschiedenargitsten Einrichtungen verwendet werden. Die in den Fig. 5 und 6 veranschaulichte Einrichtung   benutzt Aufnahmszeichen   in Form von Löchern   Fig-5),   die mittels auf diese Löcher einwirkende   Übertragungsvorrichtungen   in leicht   lesbaren   Text   übeitragen werden.   



  Der mit   Löchern   verschene Papierstreifen 36 (Fig. 6) wird durch eine Kontaktvorrichtung 50, 51 hindurchgezogen, die aus der in Fig. 6 ersichtlichen Weise mit einem Hughesschreiber 54, 55 elektrisch verbunden ist. Für das Ablesen der Zeichen ist es erforderlich, die   Durchktufgeschwindig-   keit des Papierstreifens 36 mit der Geschwindigkeit der Stiftscheibe des Hughesschreibers 54, 55 in Einklang zu bringen. und zwar derart, dass der   Entfernung zweier Lochzeichen &alpha;1, &alpha;2   (Fig. 5), also der Strecke', die   Strecke).   der Stiftscheibe (Fig. 3) entspricht.

   Ist dieser Synchronismus zwischen der Durchlaufgeschwindigkeit des Papierstreifens und der Umfangsgeschwindigkeit der Stiftscheibe des Hughesapparates hergestellt, so wird jedes durch den Kontakt durchlaufende Lochzeichen automatisch im Hughesschreiber abgedruckt, d. h. die aufgenommenen Zeichen werden direkt in sofort lesbare Typenschrift umgewandelt. 



   Die vorstehend beschriebene Einrichtung zur Zeichenaufnahme von Schnelltelegraphenleitungen lässt sich auch bei   meh'fachen Leitungsprofilen   anwenden, da durch die verschiedenen   Leitungslängen   10', 10", 10"'Differenzen in den Eigenschwingungen der einzelnen Leitungen entstehen. Soll beispielsweise von der Leitung meine Depesche aufgenommen werden und sind Störungen der Xachbarleitungen zu   befürchten,   so können diese Störungen durch Einschaltung einer Drosselspule 60 abgeschirmt werden. 



   An Stelle des bei der ANlage gemäss Fig. I beschriebenen elektremagnetischen Schreib- 
 EMI2.5 
 Falle wird an den   Lautverstärker   26 ein Relais 71 angeschaltet, das mit einer Lokalbatterie 72 den Hughesschreiber 70 betätigt. Die von der Sendestation der Hughesleitung 10 abgesandten 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 umzuwandeln. Ebenso wäre es auch möglich, an Stelle der beschriebenen Aufnahmeapparate   optische Aufnahmeapparate   zu verwenden ; dieselben könnten beispielsweise aus einem von dem Elektromagneten 31, 32 (Fig. I) betätigen Spiegelgalvanometer bestehen, welches die elektromagnetischen Impulse durch einen Lichtstrahl auf eine in Bewegung befindliche lichtempfindliche Platte projiziert. 
 EMI3.2 
 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   i. Einrichtung zur Aufnahme von auf Schnelltelegraphenleitungen, insbesondere Hughesleitungen, beförderten Zeichen, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Zeiclenabgabe in der Schnelltelegraphenleitung auftretenden Hochfrequenztromstösse auf einen Schwingungskreis (20) und über Zusatzapparate (25, 26) auf einen elektromagnetisch, akustisch oder optisch wirkenden 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. und einem im Bereich desselben vorbeilaufenden Schreibstreifen (36) besteht.
    3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass als Aufnahmeapparat an den Empfänger ein Hughesschreiber (10) angeschaltet ist. der zweckmässig unter Verwendung eines Relais (11) von einer Lokalbatterie (72) betrieben wird (Fig. 7).
    4. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmezeichen in Form von Löchern (or) hergestellt und mittels auf diese Löcher einwirkende Ühertragungs- vorrichtungen (50, 51) in leicht lesbare Zeichnet übertragen werden.
    5. Einrichtung nach anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass sie eine auf die Loch- EMI3.4 eingeschaltet ist (Fig. 6).
    6. Einrichtung nach Anspruch I für Schnelltelegraphenleitungen mit mebrfachen Leitungs- EMI3.5
AT82300D 1919-10-04 1919-10-04 Einrichtung zur Aufnahme von auf Schnelltelegraphenleitungen, insbesondere Hughesleitungen, beförderten Zeichen. AT82300B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT82300T 1919-10-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT82300B true AT82300B (de) 1920-12-27

Family

ID=3603647

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT82300D AT82300B (de) 1919-10-04 1919-10-04 Einrichtung zur Aufnahme von auf Schnelltelegraphenleitungen, insbesondere Hughesleitungen, beförderten Zeichen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT82300B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
Vail The American Electro Magnetic Telegraph: With the Reports of Congress, and a Description of All Telegraphs Known, Employing Electricity Or Galvanism
AT82300B (de) Einrichtung zur Aufnahme von auf Schnelltelegraphenleitungen, insbesondere Hughesleitungen, beförderten Zeichen.
AT19552B (de) Empfangsapparat für drahtlose Telegraphie.
DE527176C (de) Asynchroner elektrischer Fernschnellschreiber
US1018115A (en) Telegraphic system and apparatus.
US1150272A (en) Method of telegraphic transmission.
AT223667B (de) Schaltungsanordnung für eine vollelektronische Anrufauswerteeinrichtung
DE49421C (de) Vorrichtung an Tastern zur Beförderung von Morseschriftzeichen mittelst Volta-Induktionsströme
DE202835C (de)
DE478341C (de) Telegraphierverfahren fuer den Drahtverkehr
DE225460C (de)
DE321681C (de) Vorrichtung zur UEbermittlung von Morsezeichen
US1193217A (en) Charles g
DE872519C (de) Mechanischer Fernschreiber mit Typenrad fuer Streifendruck
DE767351C (de) Verfahren zur Verschluesselung von Nachrichten, die nach dem Prinzip der Telegrafier-Mehrfach-Alphabete uebertragen werden
DE487381C (de) Morsesender
DE280459C (de)
DE406681C (de) Anordnung zur Bestimmung des Ortes eines Fahrzeuges
DE158284C (de)
DE2106627C (de) Übertragungsverfahren fur Mehr frequenzcodezeichen in Fernmelde ins besondere Fernsprechanlagen
DE247804C (de)
US1313816A (en) harris
DE208795C (de)
DE191919C (de)
DE474808C (de) Empfangsanordnung fuer mittels ton- oder hochfrequenter bzw. modulierter Wellen uebermittelte telegraphische Zeichen