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Stromwandler.
Der Bau von Stromwandler zur Messung sehr grosser Stromstärken bietet besonders dann erhebliche Schwierigkeiten, wenn Stromstärken von 40. 000 bis 80. 000 A in Frage kommen. Für die dann nicht anwendbare Ausführung, bei der die in den Stromkreis einzuschaltende Stromschiene von einem mit der Sekundärwicklung versehenen ringförmigen Eisenkern umgeben wird, hat man vorgeschlagen, Stromwandler ohne Primärleiter zu bauen, bei denen von dem aus geraden, die Wicklung tragenden Schenkelstücken und wicklungsfreien Jochstücken zusammengesetzten Eisenkörper ein Jochstück zur Einführung der den zu messenden Strom führenden Leitung aufklappbar ist.
Bei dieser Bauart bilden jedoch stets entweder ein Schenkel- und drei Jochstüeke oder zwei Schenkel- und zwei Jochstücke ein starres, in seinen Abmessungen unabänderliches und den räumlichen Verhältnissen vielfach nicht anpassungsfähiges Gebilde, dessen Eisenkern-infolge seines
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Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch., dass der Eisenkörper des Stromwandlers aus einer grösseren Anzahl kurzer, mit je einer Wicklung versehener und an ihren Enden gelenkig miteinander verbundener Schenkelstücke zusammengesetzt ist.
Besonders einfach und vorteilhaft wird die Anordnung, wenn für den Eisenkern bleichgestaltete und gleichbewickelte Glieder verwendet werden, die an ihren Enden durch lösbare Zapfen miteinander verbunden sind..
Die Vorteile der Erfindung liegen darin, dass Jochstücke ohne Wicklung zweckmässig
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gebildete Stromwandler in räumlicher und elektrischer Hinsicht den jeweiligen Verhältnissen einfach durch Vermehrung oder Verminderung der Gliederzahl angepasst werden kann, sowie dass endlich wegen der Gleichartigkeit der Einzelteile die Herstellung vereinfacht und verbilligt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. I zeigt ein einzelnes Glied in schaubildlicher Ansicht und Fig. 2 eine Ansicht eines zusammengesetzten Stromwandlers von oben.
Der Eisenkörper a jedes Gliedes besteht-in üblicher Weise aus einzelnen Blechen b, die jedoch gemäss der Erfindung abwechselnd um die Breite der stoss-und Gelenkstelle gegeneinander versetzt sind und an ihrem freien Ende eine Bohrung (erhalten. Diese Bleche b sind bis auf die freien Enden mit der Wicklung d versehen. Die so aufgebauten einzelnen Glieder enthalten an ihren beiden Enden demgemäss nur die halbe Anzahl der den Hauptteil des Kernes bildenden Bleche b ; sie werden durch Ineinanderschieben der freien Enden und Hindurchstecken eines Schraubbolzens e durch die Bohrungen c in der jeweils erforderlichen Anzahl miteinander verbunden.
Durch Anziehen der Muttern der Schraubbolzen e werden die Enden zusammengepresst und ein guter Eisenschluss erzielt Die Wicklungen d der Glieder werden durch biegsame Leitungen/. z. B. aus geweilten Bändern, miteinander in Reihe verbunden.
Bei Benutzung des Stromwandlers gemäss der Erfindung spielt die Lage des Hauptleiters g zu den einzelnen Gliedern keine Rolle, da das Übersetzungsverhältnis über den ganzen Messbereich nahezu gleich bleibt und die Vektoren des Primär-und Sekundärstromes immer nahezu in eine Gerade fallen. Dies hat seinen Grund in der ziemlich gleichmässigen Verteilung der Sekundärwicklung über den ganzen aus gleichartigen und gleichbewickelten Gliedern gebildeten Eisenkern.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Stromwandler zur Messung grosser Stromstärken, dadurch gekennzeichnet, d. lss sein Eisenkörper aus einer grösseren Anzahl einzelner verhältnismässig kurzer, mit je einer Wicklung (d) versehener und an ihren Enden miteinander gelenkig verbundener Schenkelstücke (b) zusammengesetzt ist.
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