AT81935B - Schiffsantrieb, bestehend aus KolbenwärmekraftmascSchiffsantrieb, bestehend aus Kolbenwärmekraftmaschine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unhine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unterseeboote. terseeboote. - Google Patents

Schiffsantrieb, bestehend aus KolbenwärmekraftmascSchiffsantrieb, bestehend aus Kolbenwärmekraftmaschine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unhine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unterseeboote. terseeboote.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schiffsantrieb, bestehend aus   Kolbenwärmekraftmasehine   und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unterseeboote. 



   Zum Antrieb von Unterseebooten für   Überwasserfahrt   weiden in der Regel   Ölmotoren   verwendet, während bei Unterwasseifahrt der Antrieb mittels aus Akkumulatorenbatterien gespeisten Gleichstrommaschinen erfolgt. Beide Maschinen sind auf der Schraubenwelle angeordnet, wie dies Fig. i schematisch zeigt. Hierin bedeutet a den Dieselmotor, b und c den Gleichstromdoppelmotor. d die Schiffsschraube. Mittels der Kupplung e kann für Unterwasserfahrt der Dieselmotor von den   Gleichstlommaschmen   getrennt werden. Andrerseits dient die Kupplung f dazu, die Schiffsschraube d abzukuppeln, falls die Gleichstrommaschinen zur Ladung der Batterie verwendet werden sollen.

   Dieser Antrieb führt nun bei Überwasserfahrt insofern zu Schwierigkeiten, als bei den   Ausführungen,   wie sie durch die verschiedenen Betriebseifordernisse gegeben sind, die Zahl der Torsionsschwingungen, die vom Tangentialdruckdiagramm der Wärmekraftkolbenmaschine herrühren, von der gleichen Grössenordnung ist, wie die Zahl der elastischen Eigenschwingungen der bewegten Massen der Gleichstrommaschinen. Diese Übereinstimmung der Schwingungszahl führt zu Resonanzerscheinungen und somit zum Bruch der Welle. Für Unterwasserfahrt ist diese Gefahr nicht zu   befürchten,   weil dann die Wärmekraftkolbenmascbine abgekuppelt ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun die Beseitigung dieses Übelstandes, und zwar soll dies dadurch geschehen, dass der   Erfindung gemäss die Unstetigkeiten   des magnetischen Kreises bei der Ankerbewegung der Gleichstrommaschinen zur Erzeugung von elektrodynamischen Gegenkräften ausgenutzt werden sollen, die die Energie der von der Kolbenkraftmaschine herrührenden   Verdrehungsschwingungen   vermindern. Insbesondere wird bei den im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel. n die Unstetigkeit des magnetischen Kreises benutzt, die durch das Vorbeistreichen der   Ankerzähne   unter den Magnetpolen entsteht. Zur Erzeugung der elektrodynamischen   Gegenkräfte dient   im besonderen ein   Ble   (h aus elektrisch gutleitendem Material, das die Poloberfläche bedeckt.

   Streichen die Ankerzähne im Magnetfeld unter diesen Blechen vorbei, so werden in diesen Blechen Wirbelströme erzeugt, die die zur Verminderung der Verdrehungsschwingungen erforderlichen Gegenkräfte liefern. 



   Eine   Ausführungsform   dieser Bleche ist in den Fig. 2 und 3   dargestellt,   und zwar zeigt Fig. 2 einen Querschnitt durch den lamellierten Pol mit dem Blech   ?, Fig.   eine perspektivische Ansicht des Bleches allein. Schneidet man den überstehenden Rand dieses Bleches ein, so dass   Lappen li, i entstehen.   so ergibt sich zugleich eine bequeme 
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   so dass sie gleichzeitig als Leitschaufeln für die vom Anker bewegte Kühlluft dienen und so den Durchfluss grösserer Luftmengen gestat en.   

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   In diesen Blechen werden nun nicht nur beim Auftreten der   Tursiúnsschwingungen   Wirbelströme erzeugt, sondern überhaupt beim Vorbeistreichen der   Ankerzähne,   falls das Feld voll erregt ist. Die Wirkung auf die Verminderung der Torsionsschwingungen   \\ird   jedoch hierdurch nicht beeinträchtigt, andrerseits spielt auch der damit verbundene Energieverlust nur eine geringfügige Rolle. Bei Überwasserfahrt nämlich, sobald die Schraube mit grösserer Geschwindigkeit betrieben   wird,'sind   einmal die elektrischen Maschinen nur gelegentlich erregt im Betrieb, in der Regel. sind sie abgeschaltet.

   Andrerseits auch spielt für diese kurzzeitigen Betriebsperioden, in denen bei   Überwasserfahrt   die elektrischen Maschinen in Betrieb sind, der vermehrt Energieaufwand nur eine untergeordnete Rolle, weil er einerseits sich nur in der Grössenordnung etwa der Eisenverluste der Maschine 
 EMI2.1 
 Unterwasserfahrt dagegen, bei der der Wirkungsgrad bzw. die Ersparnis an Energie eine beträchtliche Rolle spielt, sind die ständigen Verluste nur gering, weil die elektrischen Maschinen hierbei nur mit geringer Geschwindigkeit betrieben werden und somit die Frequenz   der Xutenfeldschwankungen   nur gering ist.

Claims (1)

  1. Mit dem Mittel gemäss der Erfindung sind nun eine Reihe aussel ordentlicher Vorteile verbunden. Zunächst sind besondere Einrichtungen zur Beseitigung der Torsionsschwingungen, die Gewicht oder Raum in Anspruch nehmen, nicht erforderlich, auch kann der umlaufende Teil der Maschine, der mechanisch und elektrisch empfindlich ist, unverändert bleiben.
    Andrerseits aber greifen die die Torsionsschwingungen vermindernden Kräfte an der Entstehungsstelle der Schwingungen, nämlich unmittelbar an den schwingenden Massen an, und zwar mit grossem Radius, so dass an sich sehr geringe Kräfte ausreichen, um beträchtliche Wirkungen zu erzielen. Die erforderlichen Ene :
    giemengen sind daher nur gering und die hierduich entstehende Wärmemenge. die wie schon erwähnt, sich etwa in der Grössenordnung der Eisenverluste der Maschine bewegt, kann leicht beherrscht werden, insbesondere da die Bleche auf dem feststehenden, gegen die Gefahren der Erwärmung gut geschützten Teile der Maschine angeordnet sind. EMI2.2 fertigen Maschinen angebracht, ausgewechselt oder entfernt werden, und zwar irsbesondere auch deshalb, weil geringe Blechstärken ausreichen, und somit das Einbringen der Bleche in den Luftraum zwischen Anker und Poleisen ohne weiteres auch bei fertigen Maschinen möglich ist. Die Grösse der Wirkung lässt sich ohne weiteres in jedem beliebigen Mass einstellen. Man kann so z.
    B. nur einen Teil aller Pole mit Blechen versehen oder die Blechstärke verschieden wählen oder auch die Polflächen nur zum Teil bedecken. Als Material für die Bleche kommt in erster Linie Kupfer, im übrigen jedes elektrisch gut leitende Material in Frage.
    Das Mittel gemäss der Erfindung wirkt ferner unabhängig von der Belastung der Gleichstrommaschinen, wenn sie nur erregt sind. Es wirkt also auch insbesondere bei Leerlauf dieser Maschinen, wenn die dämpfende Wirkung des Ankerfeldes wegfällt.
    PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schiffsantrieb, bestehend aus Kolbenwärmekraftmaschinen und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unterseeboote, dadurch gekennzeichnet, dass die Unstetigkeit des magnetischen Flusses der erregten Maschine bei der Ankerbewegung zur Induktion von Wirbel- EMI2.3 die die Energie der von der Kolbenkraftmaschine herrührenden Verdrehungsschwingungen vermindert.
    2. Anordnung nach Anspruch i., gekennzeichnet durch Bleche aus elektrisch gutleitendem Material auf den Poloberfläche der Gleichstrommaschinen.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der überstehende Rand der Bleche eingeschnitten ist und die so entstehenden Lappen zum Teil (i) aufgebogen sind und zur Befestigung des Bleches an den Polschuhen dienen, während die übrigen Lappen als Kühlfahnen wirken.
AT81935D 1917-05-12 1918-05-04 Schiffsantrieb, bestehend aus KolbenwärmekraftmascSchiffsantrieb, bestehend aus Kolbenwärmekraftmaschine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unhine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unterseeboote. terseeboote. AT81935B (de)

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AT81935D AT81935B (de) 1917-05-12 1918-05-04 Schiffsantrieb, bestehend aus KolbenwärmekraftmascSchiffsantrieb, bestehend aus Kolbenwärmekraftmaschine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unhine und Gleichstrommaschinen, insbesondere für Unterseeboote. terseeboote.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE883214C (de) * 1939-06-01 1953-07-16 Siemens Ag Antrieb mit vielzylindrigen Kolbenmaschinen

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