AT81026B - Verfahren zum Betriebe des Gaserzeugers nach Patent Nr. 77963. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe des Gaserzeugers nach Patent Nr. 77963.

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  Verfahren zum Betriebe des Gaserzeugers nach Patent Nr. 77963. 



   Der Gaserzeuger des   Stammpatentes,   der zur Zersetzung des Brennstoffes mit Hilfe   eingeführter, hoch   erhitzter Gasströme bestimmt ist, soll in der Weise arbeiten, dass die Regeneratoren, welche zur   Aufwärmung des eingeführten Zersetzungsgases,   z. B. Wasserdampf, dienen, durch Verbrennen eines Teiles des in dem Generator entstehenden Gases, und zwar des sogenannten Vergasungsgases, erwärmt werden, Die vorliegende Erfindung soll die Aufgabe lösen, die Verbrennung dieses Vergasungsgases zur Aufheizung der Regeneratoren unnötig zu machen, so dass auch dieser Teil der in dem Generator erzeugten Gase zu Nutzzwecken verwendet werden kann ; 
 EMI1.1 
 zuwärmen, wozu gemäss dem Stammpatente die Regeneratoren durch Verbrennen des in der Vergasungszone entstehenden Gases hoch erhitzt werden müssen.

   Die Erhitzung der Regeneratoren liesse sich in ausreichender Weise lediglich durch das Vergasungsgas erzielen, ohne es zu verbrennen, wenn dieses Gas genügend hohe Temperatur hat. Dies kann dadurch erreicht werden, dass dem Wasserdampf eine geringe Luftmenge beigemischt wird. Die Vergasung der Kohle allein durch Wasserdampf erfolgt nach der Formel 2   H2 0 +C = 2 H2 + C,   stellt also eine rein endothermische Reaktion dar. Wird dem Wasserdampf Luft beigegeben, so tritt daneben die Reaktion   C + O2 = G02, also eine   stark   exothermische   Reaktion (Verbrennung) auf. Diese Reaktion deckt den Wärmeverlust der hauptsächlichen endothermischen
Reaktion, so dass das Vergasungsgas eine genügend hohe Temperatur erhält, um die Regeneratoren zur Vorwärmung des Wasserdampfes bzw.

   Dampfluftgemisches, die nun nicht ganz so weit zu treiben ist, wie nach dem   Stammpatente, genügend aufzuheizen.   



   Der Betrieb des Generators spielt sich demnach der Erfindung gemäss in folgender Weise ab. Das Zersetzungsgas, z. B. ein   Dampfluftgemisch,   strömt nach erfolgter Vorwärmung in dem heissen Regenerator in den   Gaserzeugerschacht.   zersetzt dort den Brennstoff in der Zersetzungs-oder Vergasungszone. Ein Teil des entstehenden Vergasungsgases geht durch den Gaserzeugerschacht nach oben, um die Entgasung des Brennstoffes zu bewirken, der andere Teil des Vergasungsgases gelangt in den aufzuheizenden Regenerator. Nach Aufheizung des Regenerators wird dann dieses Gas zu irgendwelchen Xutzzwecken weitergeführt. 
 EMI1.2 
 aufzuheizenden Regenerator, um diesem möglichst viel Wärme zuzuführen.

   Das   Vergasungsgas   steht auf diese Weise im Gegensatz zum Stammpatente zu Nutzzwecken zur Verfügung, nachdem es seine Wärme an den Regenerator abgegeben hat. 

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Claims (1)

  1. PATEXT-ANSPRUCH : Verfahren zum Betriebe des Gaserzeugers nach Patent Xr. 77963. dadurch gekenn- zeichnet, dass die Erwärmung der Regeneratoren für das Zersetzung.' ? gas, z. B. Wasserdampf, EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT81026D 1917-05-10 1917-05-19 Verfahren zum Betriebe des Gaserzeugers nach Patent Nr. 77963. AT81026B (de)

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