AT80992B - Stromzuführung für Elektroden. Stromzuführung für Elektroden. - Google Patents

Stromzuführung für Elektroden. Stromzuführung für Elektroden.

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AT80992B
AT80992B AT80992DA AT80992B AT 80992 B AT80992 B AT 80992B AT 80992D A AT80992D A AT 80992DA AT 80992 B AT80992 B AT 80992B
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electrode
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Rudolf Mylo Rudolf Mylo
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stromzuführung für Elektroden. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine   Elektroden-Stromzu-bzw.   Ableitung in Form eines aus einem oder mehreren Metallteilen hergestellten, biegsamen Hohlkörpers, z. B. eines Metallschlauches, welcher zugleich als Vorschaltwiderstand dienen kann und die in ihm entstehende Wärme der   Elektiode zuzuführen   ermöglicht bzw. die dem Lichtbogen durch   Izanalierte   Elektroden zugeführten Gase, Gasgemische, Luft, flüchtige oder verdampfbare Substanzen usw. erwärmt und auf das Potential der Elektrode bringt (ionisiert). Hierbei ist der Vorgang so zu denken, dass   z.   B. die zur Elektrode geführten   Gasmoleküle   vor Eintiitt in die Elektrode bereits auf dem gleichen Ladezustand sich befinden wie die Elektrode selbst.

   Wäre dies nicht der Fall, so würde, besonders bei hoher Ladespannung, ein Teil der letzteren der Elektrode entzogen, wenn die ungeladenen Gasmoleküle unmittelbar mit der   Elektrcde   in Berührung kämen. Ausserdem erfolgt die Ladung der Gasmoleküle um so intensiver, je länger der Weg ist, auf dem sich die   Gasmoleküle   in der Leitung bewegen. 



  Schliesslich kann durch den Gegenstand der Erfindung die Kondensierung der durch kanalierte Elektroden aus dem Lichtbogen bzw. aus dessen Umgebung angesaugten Gase usw. in der Ableitung verhindert werden. 



   Eine der möglichen   Ausfühlungsformen   ist in der Zeichnung dargestellt worden. Es ist mit a eine Elektrode, mit b Kanäle in dieser, mit   c   eine auf dem Elektrodenende sitzende Hülse, mit   d   der Hülsenansatz und mit e ein Metallschlauch bezeichnet. Letzterer steht mit der Stromquelle in Verbindung und vermittelt den Stromübergang von dieser nach der Hülse   c   bzw. der Elektrode a. Die durch den Stromdurchgang hervorgerufene Erwärmung des Metallschlauches kann einer normalen Elektrode bei entsprechender Gestaltung der Hülse   c   oder bei Verwendung   von'kanalierten Elektioden   dem Lichtbogen nutzbar zugeführt werden, wenn durch den Metallschlauch Gase, Luft, Gasgemische usw. geleitet werden. 



  Durch die   Erwärmung   in dem Metallschlauch können auch Gase, Substanzen vor Ein- 
 EMI1.1 
 so verhindert die durch den Stromdurchgang hervorgerrufene Erwärmung des Metallschlauches die Kondensierung dieser Gase in diesem. 



   Die Regelung der Erwärmung des   Metallschlamhes   bzw. der durch diesen geleiteten Gase usw. kann durch in den Schlauch eingebettete oder um diesen herumgewickelte
Leiter. f oder durch einen parallel zu dem Metallschlauch liegenden   Regulierwiderptand   g erfolgen. 



   Es können auch mehrere Schläuche zu einer Elektrode geführt werden, die dem Lichtbogen durch die einzelnen Kanäle der   E ektrode   gleich oder verschieden stark erwärmte Gase usw. zuführen oder aus verschiedenen Zonen des Lichtbogens Gase usw. absaugen. Die gleiche Anordnung ist auch für mehrere auf einen oder mehreren Elektroden brennenden Lichtbogen zu verwenden möglich.

Claims (1)

  1. FATEXT-AXSPRCCHE : I. Elektroden-Stromzu- bzw. Ableitung, gekennzeichnet durch einen aus einem oder mehreren Metallteilen hergestellten, biegsamen Hohlkörper, z. B. Me@allschlauch, zum Zwecke, der. der den Elektroden bzw. Lichtbogen, Gase. Luft, Luft- oder Gasgemische, flüchtige oder verdampfbare Substanzen zuzuführen oder abzuleiten.
    2. Ausführungsform der Elektroden-Stromzu- bzw. Ableitung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (Metallschlauch) als Vorschaltwiderstand vor dem Lichtbogen dient, wobei die durch den Metallschlauch geführten Gase, Luft usw. erwärmt bzw. aufbereitet werden und ihre Kondensierung In dem Schlauche vermieden wird.
    3. Ausführungsform der Elektroden-Stromzu- bzw. Ableitung nach de Ansprüchen @ und 2, EMI2.1 werden.
    $. Ausführungsform der Elektroden-Stromzu- bzw. Ableitung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem Metallschlauch bzw. Leiter ein Regulierwiderstand angeordnet wird, zu dem Zwecke, die Temperatur der durch die Stromzu- oder EMI2.2 EMI2.3
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