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Ladeeinrichtung für einzelne Akkumulatoren.
Beim Laden einer Reihe von einzelnen Akkumulatoren. wie sie beispielsweise für Laternen, Sicherheitslampen o. dgl. Verwendung finden, tritt meist der Übelstand auf, dass eine oder die andere Zelle schon voll geladen ist, während die anderen noch lange nicht ihre Volladung erreicht haben. Bei den bisher üblichen Ladeeinrichtungen musste zur Ausschaltung der bereits geladenen Zelle die Ladung unterbrochen werden oder es wurde diese Zelle überladen.
Durch die Einrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung sollen diese Übelstände behoben werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Ladestrom bei Herausnahme einer Zelle aus dem Ladestromkrcis selbsttätig durch einen Widerstand oder einen Variator geleitet wird, der an Stelle der Zelle tritt, so dass die Ladetätigkeit nicht unterbrochen werden muss.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungs-
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nach Linie x-x der Fig. i.
Auf einer geeigneten Unterlage, einem Brett o. dgl., sind soviel Kontaktknöpfe a und a1 vorgesehen, als Zellen gleichzeitig durch die Ladeeinrichtung geladen werden sollen. Die Kontaktknöpfe sind federnd ausgebildet, so dass beim Einbringen der Zellen in die Ladevorrichtung die Kontaktknöpfe durch den von den Batterieklemmen auf den Schuh b in der Richtung des Pfeiles ausgeübten Druck herausgedrückt wird. Der Unterschied in der Einrichtung der Kontaktknöpfe a und al besteht darin, dass die Kontaktknöpfe a1 eine federnde Bürste oder eine Feder c tragen, während die Kontaktknöpfe a eine solche nicht besitzen.
Diese Bürste oder Feder c liegt auf einem Leitungsstück auf, welches durch eine Leitung e mit einem Widerstand f verbunden ist, von welchem eine Leitung g zum Kontaktknopf a führt. Je zwei nebeneinander liegende Kontaktknöpfe a und al sind durch eine Metallbrücke li miteinander verbunden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Sollen Zellen geladen werden, so werden diese in die Ladeeinrichtung derart eingebracht, dass die Kontakte der Zelle mit den Schuhen b der Kontaktknöpfe a und al in Berührung kommen und diese in der Richtung des Pfeiles aus der Führungshülse herausdrücken. Der Strom geht jetzt von der Ladestation durch eine Leitung i zum ersten Kontaktknopf a, durch die Zelle zum Kontaktknopf al über die Brücke h zum zweiten Kontaktknopf a durch die nächste eingeschobene Zelle zum Kontaktknopf a1 usw. Der Ladestrom kann nicht durch die Widerstände 'gehen, da die Kontaktknöpfe a1 nach aussen gedrückt sind und daher der Stromschluss zwischen Bürste c und Leitungsstück d unterbrochen ist.
Wird eine Zelle aus der Ladeeinrichtng entfernt, so gehen die entsprechenden Kontaktknöpfe a und a1 in ihre normale Lage zurück und es wird der Stromschluss zwischen Bürste c und Kontaktstreifen d hergestellt. Es geht daher der Ladestrom von der Leitung i. Kontakt a, Leitung g in den Widerstandf, von hier durch die Leitung e zum Kontaktstreifen d, Bürste c, Kontaktknopf a1. Brücke h zum nächsten Kontaktknopf a.
Wie ersichtlich, werden daher bei Herausnahme der Zellen die Widerstände selbsttätig in den Ladestromkreis geschaltet, so dass beliebig viele Zellen in den Stromkreis zur Ladung eingeschaltet oder aus diesem entnommen werden können.. ohne dass es ertorderlich ist, den Lade-
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PATEXT-AXSPRÜCHE : i. Ladeeinrichtung für einzelne Akkumulatoren mit in den Ladestrom einschaltbaren Widerständen oder Variatoren, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Zelle zwischen je zwei Kontaktknöpfen (a, al) ein Widerstand (f) vorgesehen ist, der beim Einschieben der Zelle selbsttätig ausgeschaltet und beim Herausnehmen der Zelle selbsttätig in den Stromkreis eingeschaltet wird.
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