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Schuhabsatz mit auswechselbarem Laufteil.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der durch das Patent Nr. 80588 geschützten Erfindung.
Während nach dem Stammpatente der Querriegel federnd ausgestaltet ist, ist gemäss vorliegender Erfindung der ganze Bolzen axial verschiebbar gelagert und unter die Wirkung einer Feder bzw. eines Gummipuffers o. dgl. gesetzt.
Es ist nun bereits bekannt, den Verriegelungsbolzen in einem aus elastischen Material (Gummi) gebildeten Absatzfleck zu lagern, so dass dessen Querstück in der Gebrauchslage durch die Elastizität des sich gegen die Unterseite des festen Absatzteiles abstützenden Lauffleckes gegen seine Unterlage gepresst wird.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass, da sich beim Auftreten naturgemäss der Gummiabsatz zusammendrückt, der Bolzen von seiner Unterlage abgehoben wird, wodurch sich nicht nur die Verbindung lockert, sondern auch durch das fortwährende Abheben und Wiederauftreffen des Querriegels auf seine Unterlage ein unliebsames Geräusch hervorgerufen wird. Diese Übel- stände werden gemäss vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dass der Verriegelungsbolzen im Inneren des Absatzes unabhängig vom Absatzfleck entgegen der Wirkung einer Feder oder eines Gummipuffers verschiebbar gelagert ist, so dass er durch die Beeinflussung des Absatzfleckes beim Gehen in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform in den Fig. i und 2 in zwei zueinander senkrecht stehenden Vertikalschnitten veranschaulicht.
Fig-3 zeigt den Absatzoberteil in Drunteransicht und Fig. 4 den Laufteil in Draufsicht.
Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungsformen.
Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel erfolgt die Verbindung der beiden Absatzteile 1 und 2 durch einen Verriegelungsbolzen 3, dessen zu einem Querstück 4 ausgebildeter Kopf in der Gebrauchslage in einer Ausnehmung 6 des Laufteils 2 unter einer Deckplatte zu liegen kommt.
Erfindungsgemäss ist der Bolzen 3 axial verschiebbar in dem Absatzteil 1 gelagert, zu welchem Behufe er mit seinem zu einen Vierkant ausgestalteten Teil in einer die Ausnehmung ? abdeckenden Platte 8 geführt ist.
Der Bolzen ist unter die Wirkung einer Feder 9 (Fig. I und 2) oder eines Gummipuffers (Fig. 6) gestellt.
Je nach der Stärke der Feder 9 bzw. der Spannung des Gummipuffers wird das Querstück 4 in der Gebrauchslage mit mehr oder weniger Kraft gegen die Unterseite der die Dreh- öffnung 10 des Laufteils 2 abdeckenden Platte 5 gepresst.,
Gegebenenfalls kann durch Anordnung von zwei oder mehreren Federn, die entweder übereinander gelegt oder wie in Fig. 5 beispielsweise veranschaulicht, gegeneinander gerichtet sein können, die Federkraft verstärkt werden.
Die seitlichen Begrenzungsflächen der Einführungsöffnung 10 der Platte 5 sind keilförmig verdickt, so dass beim Verdrehen des mit dieser Platte verbundenen Laufteils die verdickten Stellen unter das Querstück 4 treten und somit den Bolzen 3 unter Überwindung der Federspannung bzw. der Kraft des Gummipuffers vorziehen. In der Mitte ist jede der beiden Ver-
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in der Gebrauchslage wird noch durch zwei, im vorliegenden Falle aus der Platte 8 herausgepresste Erhöhungen 16 erzielt, welche in der Gebrauchsstellung des Laufteiles 2 in die seitlichen Enden
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Gegebenenfalls kann der Laufteil 2 unmittelbar von einem der gebräuchlichen Gummiabsätze gebildet sein. in welcher die Halteplatte eingegossen oder sonstwie mit demselben verbunden ist.
In ersterem Falle weist die Platte eine Ausbuchtung auf, welche den Hohlraum für den aufzunehmenden Querholzen bildet und an ihrer Deckfläche den Einführungsschlitz für denselben trägt.
Natürlich könnte der Gummiabsatz auch entsprechend ausgenommen und von der Ver-
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Gummiabsatzes niedergepresst werden, sich in demselben verankert.
Es ist selbstverständlich, dass die Anordnung auch umgekehrt getroffen sein könnte, derart, dass sich der Verriegelungsbolzen an dem Laufteil und lediglich die Verriegelungsplatte an dem Absatzoberteil befindet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Schuhabsatz mit auswechselbarem Laufteil nach Patent Nr. 80588, dadurch gekennzeichnet, dass der den Querriegel tragende Bolzen im Inneren des Absatzes entgegen der Wirkung einer Feder oder eines Gummipuffers axial verschiebbar gelagert ist, so dass er die beiden Teile fest aneinanderpresst und in der Gebrauchslage durch Einschnappen von Erhöhungen in entsprechende Vertiefungen zuverlässig gegen Verdrehung sichert, ohne dass durch die beim Auftreten erfolgende Beeinflussung des Absatzfleckes ein Lockern der Verbindung eintreten kann.