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wenigstens einen Teil desselben auf die Büchsen 10 und unter Vermittlung der Welle 11 auf die
Walze 12 zu übertragen. Zwischen den Anschlägen 21 und den Büchsen 10 können Federn ein- geschaltet sein, um eine gewisse Plastische Verbindung herzustellen. Auch kann der Anschlag 21, etwa so wie in Fig. 7 veranschaulicht, nachstellbar sein, um dadurch das Ausmass der Unter- stützung durch die Walze regeln zu können. Die Kettentriebe 14 sind hierbei so gewählt, dass sie eine Bewegung der Walze 12 in gewissen Grenzen nach oben und unten zulassen. Nötigenfalls können Spannrollen verwendet werden, die auf das gezogene Kettentrum einwirken und dieses bei jeder Stellung der Walze 12 gespannt halten.
Die Übersetzungsverhältnisse der einzelnen
Getriebe sind solche, dass die Umfangsgeschwindigkeiten der Walze 12 einerseits und der Triebräder 2 andrerseits stets die gleichen sind, damit, sobald die Walze 12 mit in Tätigkeit tritt, ein gemeinsames Arbeiten dieser mit den Triebrädern 2 im Sinne der Vorwärtsbewegung möglich ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist die folgende : Vorausgesetzt, der zu bearbeitende Boden besitzt eine genügende Festigkeit, so dass die Zugmaschine nur wenig einsinkt (Fig. i), so wird die Maschine durch die Triebräder 2 in normaler Weise vorwärts bewegt. Hierbei läuft die Walze 12 frei mit, da die Maschine sich auf die Walze nicht stützt, letztere also nur ihr eigenes Gewicht zu tragen hat. Kommt dagegen die Maschine in weicheren Boden, so dass zunächst das Lenkrad 3 tiefer einsinkt, so senkt sich zunächst die ganze Maschine und die Lagerbüchsen 10 bewegen sich in den Kulissen 9 nach oben, bis sie gegen die Anschläge 21 treffen. Von nun an ruht ein Teil des Gewichtes der Maschine auch auf der Walze 12, die infolgedessen ebenfalls in den Boden gedrückt wird.
Die Folge hiervon ist, dass plötzlich die Unterstützungsfläche der Maschine eine ganz bedeutend grössere wird und eine Entlastung des Lenkrades sowohl als auch der Triebräder eintritt. Auf diese Weise kann die Maschine, ohne Gefahr zu laufen, zu tief einzusinken, sich über moorigen Boden vorwärtsbewegen, wobei gleichzeitig die in solchem Boden naturgemäss geringere Adhäsion dadurch, dass die Welle 12 ebenfalls angetrieben wird und mit Greifern- ?- ! versehen ist, die notwendige Höhe wieder erreicht. Wird der Boden unter der Maschine wieder fest, so hebt sie sich nach und nach und das Gewicht derselben wird schliesslich wieder allein von dem Lenkrad und den Triebrädern aufgenommen, während die Walze 12 unbelastet über den Boden rollt.
Um das Lenken zu erleichtern, kann eine vom Führer aus in Bewegung zu setzende, nicht dargestellte Hebevorrichtung an sich bekannter Bauart angeordnet sein, durch die die Walze 12 angehoben wird, so dass sie am Gestell 7 hängend beim Lenken mitgenommen wird.
Gegebenenfalls kann bei besonders schwierigen Bodenverhältnissen noch eine der Walzen 12 gleich hinter den Triebrädern 2 angeordnet sein, die in derselben Weise vom Motor angetrieben wird, wie die weiter oben beschriebene.
Eine derartige Ausführungsform veranschaulichen die Fig. 3 und 4, bei welchen die beiden Walzen, abgesehen davon, dass sie bei moorigem Boden als Unterstützungswalzen, wie eben beschrieben, zur Wirkung kommen können, in erster Linie als Werkzeugträger zum Vorschneiden der Bodennarbe dienen.
Bei dieser Zugmaschine, die im übrigen der an Hand der Fig. i und 2 beschriebenen entspricht, sind beiderseits der Greifräder 2 am Rahmen 1 kulissenartige Führungen 9 angeordnet, in denen Lagerbüchsen 10 auf und ab gleitend geführt sind. Diese Büchsen 7C dienen zwei parallel zur Achse der Triebräder 2 gerichteten Wellen 11 als Lager, auf denen Walzen oder Werkzeugträger 12 aufgekeilt sind. Während nun im dargestellten Ausführungsbeispiel die vordere Walze 12 mit Messern 22, parallel zur Walzenachse verlaufend, ausgerüstet ist, besitzt die hintere Walze 12 parallel zur Längsachse der Maschine verlaufende Kreismesser 23.
Es steht dem natürlich nichts im Wege, die vordere Walze mit Kreismessern, die hintere dagegen mit Quermessern zu versehen, nur wäre es in diesem Falle angebracht, die hintere statt die vordere Walze anzutreiben, damit die Quermesser bei der Vorwärtsbewegung mithelfen können.
Mit Hilfe dieser Vorrichtung wird, sobald sich die Maschine über den Boden hinwegbewegt, die Grasnarbe in der in Fig. 5 angedeuteten Weise vorgeschnitten, so dass die nachfolgenden Pflugschar keinen oder nur einen geringen Widerstand vorfinden und bequem in das Erdreich eindringen können.
Gegebenenfalls können die Messer auf den beiden Walzen 12 in gegenläufigen Schraubenlinien oder auc) t weltenförmig angeordnet sein, und zwar etwa so, dass die Messer der vorderen Walze rechtsgängig, die der hinteren linksgängig verlaufen. Hierdurch wird die Bodennarbe in Rechtecke oder ähnliche Gebilde zerlegt, deren Diagonalen in der Bewegungsrichtung der Maschine liegen (Fig. 6). Da in diesem Falle beide Walzen bei der Vorwärtsbewegung der Maschine mithelfen können, so empfiehlt es sich, auch beide Walzen vom Motor aus anzutreiben.
Zur Erzielung einer leichteren Arbeitsweise einerseits und um andrerseits zu erreichen, dass die Walzen 12 bei moorigem Boden einen Teil des Gewichtes der Maschine übernehmen, empni'hjt ps sich. die Achsbuchsen M durch Federn 24 abzustützen, die ihrerseits entweder fest
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ist es möglich, zu bestimmen, bei welcher Einsacktiefe der Maschine die Walzen den auf sie kommenden Gewichtsteil zu übernehmen haben.
Die gleiche Fig. 7 veranschaulicht beispielsweise die Ausgestaltung der Walze 12, wie
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ersetzt sind. Diese Dorne stechen bei der Vorwärtsbewegung der Maschine, sei es nun, dass die Walze 12 angetrieben wird oder nicht, in die Wurzelballen ein und lockern sie, so dass für die
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verbleiben.
Werden endlich die Walzen 12 oder die eine von ihnen durch entsprechend schwere, am
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Verbindung mit einer Zugmaschine (Traktor), die den Pnugwagen nach sich zieht. Wie aber bereits erwähnt und auch ohne weiteres verständlich, steht dem nicht die geringste Schwierigkeit entgegen, die Einrichtungen auch an solchen Kraftpfiügen zu treffen, bei denen die Pflugschare unmittelbar am Motorfahrzeug angeordnet sind.
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in welchen sie je nach der Bodenbeschaffenheit auf und nieder gleiten können, die Walze somit heben oder senken, wobei am Gestellrahmen Anschläge angeordnet sind, gegen welche die Lagerbüchsen der Walzenwelle beim Einsinken der Zugmaschine in weiches Erdreich anstossen, um dadurch einen Gevichtsteil der Maschine auf die Unterstützungbwalze zu übertragen.
2. Kraftpflug oder Zugmaschine mit den Boden vorschneidenden Schneidwalzen, dadurch
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