AT80245B - Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhaVerfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhafter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeitsfter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeits- oder Prüfstellen. - oder Prüfstellen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhaVerfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhafter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeitsfter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeits- oder Prüfstellen. - oder Prüfstellen.

Info

Publication number
AT80245B
AT80245B AT80245DA AT80245B AT 80245 B AT80245 B AT 80245B AT 80245D A AT80245D A AT 80245DA AT 80245 B AT80245 B AT 80245B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
workpieces
machines
test
faulty
several
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Deutsche Waffen & Munitionsfab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Waffen & Munitionsfab filed Critical Deutsche Waffen & Munitionsfab
Application granted granted Critical
Publication of AT80245B publication Critical patent/AT80245B/de

Links

Landscapes

  • Multi-Process Working Machines And Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhafter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren   Arbeits-oder Prüfstellen.   



   Bei Maschinen, in welchen die Werkstücke der Reihe nach mehrere Stellen durchlaufen, wie z. B. bei Patronenlademaschinen oder   Maschinen   zum Prüfen und Sondern von Werkstücken, ist es erforderlich, diejenigen   Werkstücke.   welche sich an irgend einer Stelle als fehlerhaft herausstellen, aus dem weiteren Arbeitsgang auszuscheiden. 



   Dieses Ausscheiden fehlerhafter Stücke erfolgte bisher im allgemeinen durch Öffnung von Abfallklappen, welche entweder noch innerhalb der Prüfstelle oder während der Beförderung zur nächsten Arbeitsstelle oder auch in einer besonderen   Abfallstelle   die   Entfettung   der Werkstücke aus dem Beförderungsmittel gestatteten. Diesen Arten der Ausscheidung der Werkstücke haften jedoch bemerkenswerte Mängel an. Geschieht   nämlich die   Entfernung noch innerhalb der Prüfstelle im Stillstand, so wird hiedurch der Gang der Maschine erheblich verlangsamt. 



  Lässt man die Werkstücke während der Beförderung abfallen, so kann mit Rücksicht auf die zur Entfernung der Werkstücke erforderliche Zeit die   Förderungsgeschwmdigkeit nicht   über ein gewisses Mass gesteigert werden, so dass die Leistungsfähigkeit der Maschine ebenfalls eine   Beschränkung   erfährt. Scheidet man hingegen die Werkstücke in besonderen, hinter den Prüfstellen angeordneten Abfallstellen aus, so erhält die Maschine stets eine verhältnismässig vielteilige Bauart, da ausser den hinzukommenden Abfallstellen selbst auch noch mehrere Festhaltewerke erforderlich werden, welche das Ergebnis der Prüfung für die Ahfallstelle festzuhalten haben. 



   Gemäss der Erfindung sollen diese Übelstände dadurch vermieden werden, dass die fehlerhaften Werkstücke nach Vornahme der Prüfung zunächst überhaupt nicht aus dem Fördermittel entfernt, sondern nur in ihrer Lage zu diesem soweit verändert werden, dass sie sich beim Durchlaufen weiterer Arbeits-oder Kontrollstellen ausserhalb des Bereiches der in diesen Stellen 
 EMI1.1 
 an beliebigen, geeigneten Stellen der Maschine oder auch am Schlusse derselben erfolgen, wo dann zweckmässig sämtliche, durch die einzelnen Prüfungen als fehlerhaft befundenen Werkstücke abgeführt werden. 



   Diese Lageveränderung der Werkstücke kann z. B. durch einfache, selbsttätig erfolgende seitliche Verschiebung der Werkstücke erfolgen, wobei das Mass der Verschiebung naturgemäss nur   verhältnismässig gering   zu sein braucht. Es ist ja nur nötig, dass diese Werkstücke bei der weiteren Beförderung frei an den folgenden Arbeits-oder Prüfwerkzeugen vorbeigehen. Diese 
 EMI1.2 
 der   Beförderung von   der betreffenden Kontrollstelle zur nächsten Arbeitsstelle ausgeführt werden, die Fördergeschwindigkeit bleibt dabei unbeschränkt und die Leistung der Maschine richtet sich nur nach der Art der vorzunehmenden Bearbeitungen bzw. Prüfungen. Da das jeweilige Ausrücken der Werkstücke während der Arbeit der Maschine leicht sichtbar ist, ergibt sich auch die Möglichkeit einer sehr leichten Überwachung.

   Ferner fallen die bisher zwischen den einzelnen Stellen erforderlichen Abführkanäle, welche in der Regel störend wirkten, fort und es sind die zum Entfernen der Werkstücke aus dem Fördermittel benötigten Ausstossstempel oder dgl. nur einmal am Schlusse der Maschine anzuordnen, anstatt jeweils hinter jeder Prüfstelle, wie dies in   manchen Fällen bisher erforderlich   war. Die Maschine wird somit nicht 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 bequeme   Anordnung der Ableitkanäle.   



   In der Zeichnung ist das Verfahren gemäss der Erfindung beispielsweise in Anwendung auf eine Patronenlademaschine schematisch veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen senkrechten 
 EMI2.2 
 schnitt mit in Arbeitsstellung stehendem   Werkstückaufnehmer.   Fig. 4 einen Querschnitt mit seitlich verschobenem Werkstückaufnehmer. 



   Die Werkstücke, d. h. im vorliegenden Falle die zu ladenden Patronenhülsen, werden in 
 EMI2.3 
 stelle,   B eine Prüfstelle, C wieder   eine Arbeitsstelle, D eine Prüfstelle und schliesslich E eine Abfallstelle, in welcher die an irgend einer Stelle fehlerhaft befundenen Werkstücke mittels der   Ausstossstempel c   aus der   Fördervorrichtung entfernt werden.   



   Die Aufnehmer a sind in den Gliedern b des Fördermittels verschiebbar gelagert und führen sich mit Zapfen d in Nuten endes Gestells der Maschine, und zwar ergibt Nute e in den einzelnen Stellen eine Lage der Werkstücke gleichachsig mit den Lade-und Prüfwerkzeugen,   Nute f hingegen   eine solche gleichachsig mit den Ausstossstempeln e. Hinter den Kontrollstellen sind Weichen h vorgesehen, welche durch bekannte Mittel von den Prüfwerkzeugen g derart beeinflusst werden, dass bei   richtig befundenem Werkstück   die Weiche   h   ihre mittlere Stellung einnimmt (wie hinter D gezeichnet), bei Fehlerhaftigkeit des Werkstückes hingegen sich in die Nut e hineinlegt (wie hinter B gezeichnet). 



   Es werden somit beim Durchlaufen der Maschine sämtliche Werkstückaufnehmer, welche fehlerhafte Werkstücke enthalten, mittels der Weichen A und der Zapfen d derart seitlich verschoben, dass die Werkstücke ausserhalb des Bereiches der in den nachfolgenden Stellen arbeitenden Werkzeuge stehen. Erst bei E erfolgt alsdann die gänzliche Entfernung der fehlerhaften Werk- 
 EMI2.4 
 ebenfalls ausgeschieden zu werden. 



   Im vorliegenden Anwendungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, dass bei Fehler-   haftigkeit   eines Werkstückes auch das zweite im gleichen Aufnehmer befindliche Werkstück mitausgeschieden wird. obwohl es vielleicht richtig beschaffen ist. Dieser Mangel kann bei Lade- 
 EMI2.5 
 mässig wenig fehlerhafte   Werkstücke   vorkommen. In anderen Fällen. wie z. B. bei reinen Prüfmaschinen, wird man natürlich die Bauart so wählen, dass nur das betreffende fehlerhafte Stück ausgeschieden wird. 



   Unter Umständen könnte aber auch die Verschiebung der Werkstückaufnehmer um so viel erfolgen, dass das   zweite Werkstück   in den Bereich der Werkstücke der anderen (ersten) Reihe gelangt. 



   Überhaupt ist die Anwendung des neuen Verfahrens gemäss der Erfindung weder auf die genannten Arten von Maschinen, noch auf bestimmte bauliche Ausbildungen der Fördervorrichtung oder   der- Ausscheidevorrichtung beschränkt.   Anstatt der Weichen könnten z. B. auch Schieber verwendet werden, welche die   Werkstückaufnehmer   zu beeinflussen hätten. Auch braucht nicht notwendigerweise die Entfernung der fehlerhaften Werkstücke erst am Schluss zu erfolgen sie kann vielmehr an jeder beliebigen Stelle vorgenommen werden, da sie ja in keiner Weise mehr den übrigen Arbeitsgang der Maschine beeinflusst. 



     PATEXT-AXSPRÜCHE   : i. Verfahren zum Ausscheiden fehlerhafter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren   Arbeits-oder Prüfstetlen.   dadurch gekennzeichnet, dass die als fehlerhaft befundenen Werk-   stücke zunächst   nur soweit in ihrer Lage verändert werden, dass sie beim Durchgang durch weitere Stellen sich ausserhalb des Bereiches der dortigen Werkzeuge befinden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückaufnehmer (a) des Fördermittels (b) seitlich verschoben werden können.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückaufnehmer (a) in einer Nut (e) geführt sind und durch von den Kontrollwerkzeugen beeinflusste Weichen (h) EMI2.6
AT80245D 1917-02-27 1917-05-31 Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhaVerfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhafter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeitsfter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeits- oder Prüfstellen. - oder Prüfstellen. AT80245B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE80245X 1917-02-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT80245B true AT80245B (de) 1920-03-10

Family

ID=5639005

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT80245D AT80245B (de) 1917-02-27 1917-05-31 Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhaVerfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhafter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeitsfter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeits- oder Prüfstellen. - oder Prüfstellen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT80245B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1016350A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Filterzigaretten mit Mehrfachfiltern
DE1502448A1 (de) Schleifmaschine
AT80245B (de) Verfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhaVerfahren und Einrichtung zum Ausscheiden fehlerhafter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeitsfter Werkstücke aus Maschinen mit mehreren Arbeits- oder Prüfstellen. - oder Prüfstellen.
DE19626679A1 (de) Filteransetzmaschine für eine Zigarettenherstellungsmaschine und Verfahren zum Herstellen von Zigaretten
DE1135266B (de) Einrichtung zum Teilen und Bearbeiten von Rohren
DE625218C (de) Vorrichtung zum fortlaufenden selbsttaetigen Entgraten von Rohren an beiden Enden durh Fraesen
DE936176C (de) Selbsttaetige Drehbank
DE1286497B (de) Walzwerk zum Profilieren ringfoermiger Werkstuecke
DE2221872B2 (de) Werkzeugmaschine zum spanenden Bearbeiten der Außen- und/oder Innenseite von ringförmigen Werkstücken
CH691442A5 (de) Verfahren und Maschine zum Honen von Kleinstlöchern.
DE68911099T2 (de) Vorrichtung zum Festspannen vom kegelförmigen Ende eines Werkstückes und Verfahren zur Anwendung dieser Vorrichtung.
DE311389C (de)
CH641981A5 (de) Vorrichtung zum fortlaufenden reinigen von hartmetall-ziehsteinen.
DE2033718B2 (de) Vorrichtung zum Entfernen von auf Spulenhülsen befindlichen Garnresten
DE2628773C3 (de) Messerring-Zerspaner für Hackschnitzel
DE1130786B (de) Metallstrangpresse mit drehbarem Traeger fuer Blockaufnehmer
DE493849C (de) Einrichtung zum absatzweisen Zufuehren der Werkstuecke bei Pressen, Stanzen o. dgl. mittels einer einzigen, um waagerechte Achsen umlaufenden Kette
DE1944464A1 (de) Einrichtung zum gleichzeitigen Abrunden von Ecken flacher Zuschnitte
DE3902844C1 (en) Apparatus for the automatic feeding of bull-block machines with drawing stock in strand form, especially tubes
DE649566C (de) Vorrichtung zum Auswechseln des Siebes von Papier-, Karton- oder aehnlichen Maschinen
DE846923C (de) Vorrichtung zur Kontrolle von Arbeitsvorgaengen
DE3216227C2 (de)
DE2551119C2 (de)
DE2329054A1 (de) Numerisch gesteuerte drehbank mit spindelstockschlitten
DE1926777C3 (de) Messerbefestigung an Messerring-Zerspaner