AT79950B - Durch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondereDurch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondere für Induktionsmotoren. für Induktionsmotoren. - Google Patents

Durch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondereDurch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondere für Induktionsmotoren. für Induktionsmotoren.

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  Durch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondere für Induktionsmotoren. 



   Es sind verschiedene Anordnungen bekannt, mittels deren die Läuferschaltung von Elektromotoren bei bestimmten Drehzahlen selbsttätig geändert wird. Dabei sind im allgemeinen bei der bestimmten Drehzahl mehrere Kontakte genau gleichzeitig zu schliessen und beim ferneren Betrieb des Motors unter Druck geschlossen zu halten. Damit kein. Anfressen der Kontakte stattfindet, müssen sie nach Einleitung des Schaltvorganges unbedingt und am besten mit beschleunigter Bewegung einschnappen. 



   Diese Vorzüge weist der Fliehkraftregler nach vorliegender Erfindung auf, bei welchem den Fliehkräften eine in der Achsenrichtung des Motors wirkende Federkraft entgegenwirkt. 



  Die Feder stützt sich in an sich bekannter Weise einerseits auf die Motorwelle oder auf mit ihr fest verbundene Teile und andererseits auf eine auf der Welle achsial verschiebbare Gleitbüchse, und auf diese stützen sich Winkelhebel ab, die mit den Zentrifugalgewichten versehen sind. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, beides selbsttätige Kurzschlussvorrichtungen für die Wicklung schleifringloser Induktionsmotoren. Bei der Form entsprechend den Fig. i bis 3 bilden die Kontaktbürsten c und ihre 
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 drei   Federn. f mit   zur Welle w parallelen Achsen soweit nach dem Deckel d des Gehäuses   g zu   gedrückt wird, als es die Bürsten c erlauben, die sich bei   geöffneten   Kontakten mit dem Rücken 
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 der um die Krümmung a drehbar ist und sich mit seinem kürzeren Schenkel gegen den vorspringenden Rand r der Büchse b stützt. Ist die Grenzdrehzahl erreicht, so legen sich die Bürsten c schnappartig gegen die am Gehäuse g befestigten Kontakte k.

   Eine gefährliche   Biegungsbean-   beanspruchung der Bürsten c wird dadurch vermieden, dass sich gegebenenfalls die Hebel A am Gehäuse g abstützen können. 



   Die Schnappwirkung kommt zustande :   I.   durch das Anwachsen der Fliehkraft mit dem Kontaktweg, 2. durch gleichzeitige Verkürzung des Angriffshebelarmes der Federkraft und 
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 Anwendung weicher Federn. Die gleichzeitige Betätigung der drei Phasen wird durch die allen Phasen gemeinsame Büchse b erreicht. Damit dennoch jede   Kontaktbürste   c die zu ihrer guten Auflage erforderliche individuelle Beweglichkeit   e'halte.   besitzt die Büchse b etwas Spiel auf der Welle w. v sind Abhrennkontakte. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 4 und 5 ist die Gleitbüchse b wiederum auf dem Wellenende   7L'   geführt, enthält aber die der Fliehkraft entgegenwirkende   Feder r in   ihrem Innern. Die Kontaktbürsten c sind hier nicht zugleich Schwunggewichte, sondern starr an der Gleitbüchse b befestigt. Jeder Bürste diametral gegenüber ist ein Winkelhebel   h   an dem vorspringenden Rand r der Büchse b angelenkt, der an seinem Knie eine Führungsrolle   1   und an seinem freien Ende das   Schwunggewicht s tlägt.   Der Winkelhebel tritt durch einen Schlitz der an der Welle   M   befestigten   Platte p hindurch, die zur Führung der Rollen I an ihrer Rückseite mit zungenförmigen Führungskurven z versehen ist.

   Bei Überschreiten der Grenzgeschwindigkeit fliegen die Schwunggewicht s   nach   aussen,   die Rollen 1 rollen auf den Kurven ab ; die Bürsten c werden von der Büchse b 
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 erfährt dieselbe gegen das Ende der Schaltbewegung infolge der Hebelarmänderungen, jedoch schon vor Abstützung der Gewichte s auf der Platte   p,   eine gewisse Dämpfung, die den Schlag beim Aufsetzen der Bürsten mildert. Die gleichzeitige Betätigung aller Phasen wird durch den Sitz sämtlicher Bürsten c auf der gemeinsamen Gleitbüchse b erreicht, das sichere Aufliegen aller Kontakte   durch genügend   grosse   Durchfederung der Kontaktbürsten.   ferner dadurch, dass diese sowohl als auch die Kontakte nach ihrer Montage je gemeinsam bearbeitet werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Durch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondere für Induktionsmotoren, bei dem die Schwunggewicht durch Vermittlung von Winkelhebeln auf eine konzentrisch zur Motorwelle angeordnete, entgegen einem achsial gerichteten Federdruck bewegliche Büchse wirken, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks   Erzielung einer Schnappwirkung   nach erfolgter Einleitung des Schaltvorganges die Fliehkraft im wesentlichen stärker zunimmt als die vom Federdruck ausgeübte Gegenkraft.

Claims (1)

  1. 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwunggewicht (s) den an der Gleitbüchse (b) starr befestigten Kontaktbürsten (c) diametral gegenüberliegen und um an der Gleitbüchse tangential gelagerte Achsen drehbar sind, wobei jeweils der das Schwunggewicht mit seiner Drehachse verbindende Winkelhebel an seinem Knie eine Rolle (7) trägt, die längs einer Kurve geführt-wird (Fig. 4 bis 5).
    3. Abänderung des Schalters nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbürsten (c) selbst die Schwunggewicht bilden und an Winkelhebeln (h) mit tangential gerichteter Drehachse befestigt sind (Fig. i bis 3).
    4. Schalter nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitbüchsc- auf ihrer Gleitbahn Spiel besitzt, zum Zwecke, eine individuelle Einstellung der Kontakthiir, tcn zu ermöglichen.
AT79950D 1916-08-01 1917-07-24 Durch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondereDurch Fliehkraft betätigter Schalter, insbesondere für Induktionsmotoren. für Induktionsmotoren. AT79950B (de)

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