AT79770B - Maschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit BMaschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit Böden versehene Teile. öden versehene Teile. - Google Patents

Maschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit BMaschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit Böden versehene Teile. öden versehene Teile.

Info

Publication number
AT79770B
AT79770B AT79770DA AT79770B AT 79770 B AT79770 B AT 79770B AT 79770D A AT79770D A AT 79770DA AT 79770 B AT79770 B AT 79770B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
machine
glass tubes
cutting glass
parts
rollers
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Bornkessel Pau Bornkessel
Original Assignee
Paul Bornkessel Pau Bornkessel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Bornkessel Pau Bornkessel filed Critical Paul Bornkessel Pau Bornkessel
Application granted granted Critical
Publication of AT79770B publication Critical patent/AT79770B/de

Links

Landscapes

  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit Böden versehene Teile. 



   Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit Böden versehene Teile und besteht darin, dass die Verschiebung der die Glasröhren tragenden Rollen und die Zerrung der Glasröhre an der Schmelzstelle durch Kurvenscheiben regelbar ist. 



   In der Zeichnung ist die Einrichtung schematisch in beispielsweiser Ausführungsform ver- anschaulicht. Dieselbe besteht im wesentlichen aus zwei gegenüberliegend angeordneten Ein- richtungen zum Lagern des Werkstückes, und zwar dienen hiezu in bekannter Weise Rollen oder Scheiben a. Diese Rollen oder Scheiben a sind drehbar gelagert und auf ihre Wellen auf- gekeilt. Die Wellen liegen in den Trägern oder Lagern b. Die auf demselben Träger befindlichen
Wellen stehen untereinander durch Zahnräder (Fig. 2) derart in Verbindung, dass den Rollen eine Drehbewegung in gleicher Richtung erteilt wird, so dass den auf ihnen lagernden Werkstücken eine gleichmässige Drehbewegung verliehen wird. 



   Während der Zerlegung des Werkstückes in zwei mit Böden versehene Teile muss dem Werkstück ausser der Drehbewegung noch ein zu einem genau bestimmten Zeitpunkt einsetzender achsialer Zug erteilt werden, welcher dazu dient, während des Schmelzprozesses eine das Trennen des Glasrohres in zwei Hälften unterstützende Zerrung herbeizuführen. Zu diesem Zwecke ist zunächst auf jedem Rollenlagerträger ein besonderer Lagerteil   b'vorgesehen.   Dieser ist auf dem Rollenlagerbock schwingbar angelenkt und trägt eine Gegendruckrolle a', die sich gegen das auf den Tragrollen liegende Werkstück legt, so dass dieses von den drei Rollen festgehalten wird. Die Gegendruckrolle a'wird zweckmässig in die gleiche Drehbewegung versetzt, wie die unteren Rollen a. 



   Der gesamte Rollenlagerträger ist in der Längsrichtung des Werkstückes verschiebbar angeordnet, wobei es wesentlich ist, dass die Verschiebung zu einem genau bestimmten Zeitpunkt, und zwar bei sämtlichen Rollen in der Längsrichtung des Werkstückes gleichzeitig und gleichmässig erfolgt, so dass das Werkstück, nach genügender Erwärmung der Schmelzstelle, gezwungen wird, an dieser Bewegung teilzunehmen. Die zwangläufige Verschiebung des Rollenlagerträgers erfolgt beim gezeichneten Ausführungsbeispiel durch einen Doppelhebel c, der auf der Grundplatte der Maschine drehbar gelagert ist und unter dem Einfluss einer gleichfalls drehbar gelagerten Kurvenscheibe   d   steht. Der Antrieb der Kurvenscheibe ist ein derartiger, dass während eines jeden Schmelzprozesses die Kurvenscheibe immer eine volle Umdrehung ausführt.

   Durch Auflaufen der Rolle des Hebelarmes c auf die Kurvenscheibe   d   wird der Rollenlagerträger in die Normalstellung gebracht. Die Zurückbewegung des Rollenlagerträgers geschieht mittels Federn oder Gewichten. 



   Es hat sich gezeigt, dass es sehr schwer ist, bei den verschiedenen Glassorten und-stärken, immer den genauen Zeitpunkt festzustellen, an dem die Auseinanderzerrung der Teilstücke zu beginnen hat. Es ist deshalb auch nicht möglich, die die Auseinanderziehung der Rollenlagerträger bestimmende Kurve immer so einzustellen, dass ein einwandfreies Produkt erzielbar ist. 



  Angenommen, die Maschine sei auf ein Glasrohr ganz bestimmter Weite und Stärke eingestellt. 



  Das Glasrohr wird dann durch die Rollen genau zu dem Zeitpunkt, zu welchem das Glas an der Schmelzstelle die erforderliche Weichheit besitzt, auseinandergezerrt. Sowie ein Glasrohr von etwas grösserem Durchmesser oder grösserer Wandstärke dazwischen kommt, wird, da eine grössere Glasmasse erwärmt werden soll, der erforderliche Weichheitsgrad des Glases erst etwas später erreicht, so dass also die Seitwärtsbewegung der Rollen schon einsetzt, wenn das Glas noch nicht 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   genügend weich ist. Die Folge ist ein Auseinanderreissen des Rohres ohne BodenbHdun. 



  Ist die Wandstärke des Rohres geringer bzw. der Durchmesser des Rohres kleiner. dann wird das Rohr an der Schmelzstelle zu früh weich. Zu dem festgelegten Zeitpunkt, an dem die Seitwurtsbewegung der Rollen beginnt, ist also das Glas an der Schmelzstelle schon viel zu weich. der Boden wird zu dick, wenn es überhaupt noch gelingt, das Rohr auseinanderzubringen, im Boden entsteht ein scharfer Knoten und die Bodenkanten werden zu-rund. 



  Um nun zu ermöglichen, ohne genaue Sortierung der Röhren, einwandsfrei arbeiten zu können, ist die Maschine mit einer Einrichtung versehen, welche selbsttätig den Zeitpunkt erfasst, zu welchem die Auseinanderzerrung erfolgen muss. Es ist deshalb der Druck der Gegendruckrollen a'auf das Werkstück gering gewählt und die Einrichtung der Gegendruckrollen selbst derartig, dass der Druck der Rollen auf das Werkstück stets gleichmässig ist. Die seitliche Bewegung   
 EMI2.1 
 das Werkstück gleiten und lediglich eine geringe seitliche Zugwirkung auf dasselbe ausüben. Im Augenblick des tatsächlichen Erweichens findet dann durch die Seitenbewegung des Rollenlagerträgers die Zerrung statt. 



   Zur Einstellung der Grösse der seitlichen Bewegung des Rollenlagerträgers dient ein   Arm /,   welcher auf dem einen Arm des Doppelhebels c drehbar gelagert ist. Auf diesem   Arm 1 ? befindet   sich eine Druckschraube   Z,   die sich gegen einen Ansatz c'auf dem Hebelarm c legt. Auch der   zweite Arm h steht unter dem Einfluss einer besonderen Kurve e, welch letztere mit gleicher Geschwindigkeit wie die Kurve d gedreht wird. Zweckmässig sind jedoch beide Kurven d und e   zueinander einstellbar. Während des Betriebes wird durch das Auflaufen des Hebels   c   auf die Kurve d der Rollenlagerträger in die Normalstellung gebracht, während die langsam fortschreitende 
 EMI2.2 
 der Druckschraube   ,   der Weg grösser oder kleiner wird.

   Die Einrichtung der Druckschraube/ bezweckt, die Maschine je nach Belieben so einzustellen, dass die Glashälften zum Verschmelzen der bereits gebildeten Böden mehr oder weniger näher aneinandergeführt werden können. 



   Um die Seitwärtsbewegung der geteilten Glasrohrhälften zu begrenzen und zu regulieren. ist ein Anschlag g für das Glasrohr vorgesehen, der unter dem Einfluss einer Kurvenscheibe 11 steht und gleichzeitig mit dem Rollenlagerträger durch diese Kurve   vor-und zurückgeschoben wird.   



   Um den gesamten Schmelzprozess zu erleichtern und zu verkürzen, ist es natürlich zweckmässig, wenn die zur Verarbeitung gelangenden Glasröhren vor ihrer Bearbeitung vorgewärmt werden. Zu diesem Zwecke liegen die unteren Lagerrollen horizontal in verschiedener Höhe, so dass die eine untere Lagerrolle mit der Gegendruckrolle während der Bearbeitung eines Werkstückes als Auflager für ein weiteres Werkstück benutzt werden können. 
 EMI2.3 


AT79770D 1916-08-24 1916-08-24 Maschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit BMaschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit Böden versehene Teile. öden versehene Teile. AT79770B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT79770T 1916-08-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT79770B true AT79770B (de) 1920-01-26

Family

ID=3601251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT79770D AT79770B (de) 1916-08-24 1916-08-24 Maschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit BMaschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit Böden versehene Teile. öden versehene Teile.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT79770B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3545506C2 (de)
DE1427828A1 (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung nahtloser Metallrohre
DE696853C (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Verstellen der Walzen von Walzwerken
DE2401591C3 (de) Rohrvorschubeinrichtung zum Einbringen eines auszuwalzenden Rohres in die Formänderungszone eines Kaltpilgerwalzwerkes
AT79770B (de) Maschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit BMaschine zum Zerlegen von Glasröhren in zwei mit Böden versehene Teile. öden versehene Teile.
DE84778C (de)
DE590655C (de) Verfahren zur Herstellung nahtloser Rohre durch Schraegwalzen von auf einem Dorn angeordneten Hohlbloecken
DE100458C (de)
DE971961C (de) Walzenstreckmaschine
DE2116604A1 (de) Vorschubeinrichtung für kontinuierlich arbeitende Kaltpilgerwalzwerke
DE318014C (de)
DE514584C (de) Verfahren zur Herstellung von nahtlosen zylindrischen Hohlkoerpern
DE921869C (de) Vorrichtung zum Gewindewalzen von Aussen- oder Innengewinden auf feststehenden Werkstuecken, insbesondere auf Rohren grosser Abmessungen
DE622065C (de) Reibradwechselgetriebe
DE230223C (de) Walzwerk mit planetenförmiger Bewegung der Arbeitswalzen
DE959009C (de) Glattwalzgeraet fuer runde, von der Zylinderform abweichende Werkstuecke
AT20607B (de) Walzwerk mit Planetenbewegung der Walzen.
DE491968C (de) Planier- bzw. Ausbauchbank
DE553031C (de) Vorschubschaltung fuer das Werkzeug an Gattern, Trennsaegen und aehnlichen Maschinen fuer Gestein
AT214234B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verringerung der Dicke von Metallen oder Legierungen
DE2101435C3 (de) Vorrichtung zum Fertigen mehrschichtiger Flachstahlschüsse
AT137760B (de) Maschine zum Aufbringen von Zementmasse auf metallische zylindrische Tragkörper.
DE418266C (de) Maschine zum Auswalzen von runden Metallstuecken, z. B. Ringen
DE193437C (de)
DE186977C (de)