AT79533B - Brandschutz für Luftballons und Leitungen mit explosionsgefährlichen Gasen. - Google Patents
Brandschutz für Luftballons und Leitungen mit explosionsgefährlichen Gasen.Info
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Description
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Bestandteilen, die in gewissen Mengen schon im Leuchtgas und Wassergas vorhanden sind, ausprobier t und herstellt. Für brennbare Schutzzusätze ist ferner zu berücksichtigen dass ihr neutralisierender We ! t offenbar stark von der Sauerstoffmenge beeinflusst wird, die sie zu ihrer
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durch geringer wertige, d. h. man kann die Menge kohlenstoffhaltiger Schutzzusätze, z. B. zu Wasserstoff umsomehr vermindern, je grösser die Wertigkeit der benutzten Kohlenstoffverbindung ist.
In jedem Falle aber muss man eIst durch Versuche genau feststellen, wie gross der Schutzzusatz ist, der bei dem zu erwartenden oder gewünschten Luft-oder Sauerstoffzusatz noch volle Explosionssicherheit verbürgt.
Will man sich damit begnügen, ein Gas oder Gasgemenge nur gegen den Knallgasgehalt zu neutralisieren, der bei einer bestimmten Verwendungsart des Gases oder Gasgemenges vorkommt, dann kann man mit entsprechend geringeren Schutzzusätzen arbeiten, deren Mass wieder durch Versuche genau bestimmbar ist.
Will man aber Ballonschutzräume, die in bekannter Weise mit Ballongas gefüllt sind, durch Schutzzusätze dauernd oder doch für eine praktisch ausreichende Zeit explosionssicher machen, dann muss man berücksichtigen, dass die Schutzzusätze aus den Schutzräumen nicht nur nach aussen, sondern auch nach innen diffundieren und die Gas-oder Luftmengen der Innenbehälter infolge der Diffusion durch die Innenhülle in die Schutzräume gelangen. Daher muss das Mass des Schutzzusatzes in den Schutzräumen, besonders aber in Ballons ohne solchen entsprechend erhöht werden.
Ahnlich ist bci der Mischung der Füllung von Gasleitungsschutzräumen zu verfahren, die mit dem Inhalt der Leitungen natürlich nicht in Verbindung stehen dürfen.
Die dauernd explosionssicheren Gasmischungen der Erfindung kann man auch zur Füllung von Luftballonetts benutzen. z. B. vor der Abreise oder zur Nachfüllung bei plötzlichen Auftriebsverlusten.
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Leichtigkeit.
Die Füilunss von Luftballons kann man schon durch geringe Menge leichter Schutzgas- zusätze gegen die Explosionsgefahr sichern, die durch den Knallgasgehalt entsteht, solange der
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können, wenn die auf bekannte Weise, hier z. B. wie Luftkissen, durch Ventile t verschlossenen Zellen nur zu zwei Drittel bis drei Viertel ihres Fassungsvermögens gefüllt sind. Die mindeste Tiefe des zwischen dem eigentlichen Gasraum d und den Ballonetträumen e, e gelegenen Schutzraumes soll durch diese als elastische Zwischenstücke wirkenden Zellen auch dann gesichert sein, wenn die Ballonhülle und die Schutzhülle gemeinsam dem Druckwechsel der Gase folgen.
In Fig. 16 sind Ballons mit solchen Zellhüllen ohne Luftballonets als Innenballons eines starren Gerippeluftschiffes benutzt, dessen Aussenhülle luftdurchlässig ist und dessen Gondelräume denen der Fig. 12 und 13 entsprechen.
Ebenso wie Luftballons mit explosionsgefährlichen Gasen kann man bekanntlich auch Leitungen für solche und für Flüssigkeiten gegen schädliche Einflüsse von aussen her durch Schutzräume sichern. Diese können entweder in für flüchtige brennbare Flüssigkeiten bekannter Weise mit dem Inhalt der Leitungen in Verbindung stehen, oder sie können von diesem völlig getrennt sels. In beiden Fällen können zur Füllung der Schutzräume die explosionssicheren Gasmischungen der Erfindung oder Luft oder nichtexplosible Gase verwendet werden. Von dem Inhalt der Leitungen getrennte Schutzräume sichern auch die Umgebung gegen nachteilige Einwirkungen des Inhaltes der Leitungen bei vorkommenden Undichtigkeiten.
In allen diesen Fällen muss aber die mindeste Tiefe des Zwischenraumes zwischen Innen- hiille und Schutzhülle auch bei Leitungen durch geeignete Zwischenstücke bekannter oder hier voi geselllagener Alt in seiner ganzen Ausdehnung gesichert sein. Bekannt sind für diesen Zweck stair Rippen oder Stege zwischen zwei konzentrischen Röhren.
T Erfindung erzielt für alle doppelwandigen Leitungen den grossen Vorteil, die mindeste Dicke < ti die Innenleitung isolierenden Schutzschicht durch federnde Zwischenstücke zu sichern.
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Emwirkungen vermieden und die Möglichkeit geschaffen, auch biegsame Schläuche mit Schutzräumen von gesicherter mindester radialer Tiefe zu veisehen.
In (lt 11 Ausfülllungen der Fig. 17 und 18 sind dazu Schraubenfedern in Ring-oder Schrauben-
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PATEK T-AN SPRÜCHE :
1. Btandschutz für Luftballons und Leitungen mit explosionsgefährlichen Gasen, dadurch gekennzeichnet, dass diesen Gasen stark explosionshindernd wirkende Gase oder Dämpfe von gewöhnlicher Spannung und Temperatur in dem Masse zugesetzt sind, dass die Gaamischungen auch nach dem Hinzutreten von zwanzig und mehr Teilen Sauerstoff zu hundert Teilen der geschütztenGemischenochexplosionssichersind.
2. Brandschutz für Luftballons mit explosionsgefährlichen Gasen, dadurch gekennzeichnet. dass diesen Gasen stark explosionshindernd wirkende Gase oder Dämpfe von gewöhnlicher Spannung und Temperatur nur in dem Masse zugesetzt sind, dass die Mischungen etwas länger cxplusionssicher bleiben, a, ls bis der Ballon infolge der Diffusion ohnehin den zu seiner Benutzung erforderlichen Auftrieb verliert.
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Claims (1)
- 4. Brandschutz für Luftballons durch gas- oder luftgefüllte Schutzräume, welche die zu schützenden Ballons oder Luftballonette vollständig oder teilweise umschliessen und durch <Desc/Clms Page number 6> tnnenhillcn gebildet werden, die durch Gitter, Netze oder durchlässige Gewebe von der äusseren Schutzhulle ferngehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass solche Gitter, Netze oder Gewebe durch unstarre Zwischenstücke mit dem nötigen Abstand in der Schutzhülle verspannt sind.5. Brandschutz für Luftballons durch luft-und gasgefüllte Schutzräume, welche die zu schützenden'Ballons oder Luftballonetts in radialer Richtung vollständig umschliessen und durch Innenhüllen gebildet werden, die durch stellenweise Verbindungen mit der Schutzhülle in ihr konzentrisch gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstellen auf den Innenhüllen so verteilt sind, dass genügend grosse Teile unverspannt bleiben, um der Volumenänderung der Gase folgen zu können.6. Brandschutz für Luftballons durch Luft-oder gasgefüllte Schutzräume, welche Trag- gasräume voneinander oder von einem Luftballonett trennen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der erforderlichen mindesten Tiefe des Schutzraumes in diesem starre oder straff gespannte gasdurchlässige Wände angeordnet sind.7. Brandschutz für Luftballons mit luft-oder gasgefüllten Schutzräumen von gesicherter mindester Tiefe, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schutzräume umschliessenden Hüllen und die zur Innehaltung der mindesten Tiefe der Schutzräume erforderlichen Einrichtungen derart nachgiebig sind, dass die Schutzräume als biegsame Zwischenwände benutzt werden können, ohne dabei ihre mindeste Tiefe zu verlieren.8. Brandschutz für Leitungen duich Luft- oder gasgefüllte Schutzräume, welche die zu schützenden Leitungen in radialer Richtung vollständig umschliessen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen Innen- und Schutzhülle durch Schraubenfedern in Ring-oder Schraubonform gesichert ist, die die Innenleitung umschliessen,
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| AT79533T | 1910-02-18 |
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