AT79383B - Aufschlagzünder für Wurfgeschosse. - Google Patents

Aufschlagzünder für Wurfgeschosse.

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AT79383B
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Austria
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projectiles
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spreader
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Inventor
Julius Von Ing Petravic
Original Assignee
Julius Von Ing Petravic
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schlagbolzenrohres h geklemmt wird. Diese Spreize a ist mit einem massigen, mglichst'weit in die Zünderkappe ausladenden Arm v (Fig. 2) versehen, wodurch der Schwerpunkt des aus den beiden Körpern a und u entstandenen Gebildes ausserhalb des eigentlichen   Spreizkörpers   a fällt und von den beiden klemmenden Flächen möglichst weit abrückt. 



   Um die Spreize a in ihrer wirksamen Stellung zu sichern, ist an der Innenseite der Zünderkappe m ein Ring o geführt, in welchen ein radial stehender, gegen die Spreize   a   sich legender Gegenhalter n eingeschraubt ist, welcher durch Verschraubung derart eingestellt werden kann, dass dessen freie Stirnfläche sich gegen die Aussenseite der Spreize a legt. Der Gegenhalter n ist mit einer nach aussen gerichteten Bohrung versehen, in welcher ein nach aussen, bzw. gegen die   Innenfläche   der Kappe in federnder Riegel 2 geführt ist. Die Sicherung des in der Kappe m verschiebbaren Ringes n erfolgt durch einen, von der Aussenseite der Kappe in den Ring eingeschraubten und plombierten Vorstecker i sowie durch eine Anzahl Abscherstifte 4. 



   Durch diese Einrichtung ist die durch die Spreize   a   gebildete Schlagbolzensperre gegen jede zufällige Verrückung gesichert. Im Augenblicke des Ladens wird der die Lage des Ringes o sichernde Vorstecker i aus der Kappe m ausgeschraubt, so dass der Ring o nur mehr durch die Abscherstifte 4 gesichert ist ;

   im Zeitpunkte des Abfeuerns bleibt der Ring o infolge seiner Trägheit unter gleichzeitigem Abscheren der Stifte 4 und unter Mitnahme des   Gegenhalters 71   in der Geschosskappe m zurück, gleitet in ihr nach   rückwärts   und wird in dieser Stellung durch das Einfallen des federnden Riegels 2 in die an der Innenfläche der Kappe   In   angeordnete Rast 3 festgehalten, wodurch die durch die Spreize a gebildete Schlagbolzenverriegelung im Zeitpunkte, in welchem das Geschoss das Rohr verlässt, verlässlich entsichert ist. 



   Beim Auffallen des Geschosses wird der Körper a, v-gleichgiltig in welcher Richtung auch der Auffall erfolgt-durch die in ihm auftretende Trägheitswirkung aus seiner Stütz lage geworfen und gibt den Schlagbolzen t frei. 



   Durch diese Einrichtung werden daher alle drei Bedingungen erfüllt : der Zünder ist bis zum Laden in äusserlich ersichtlichen Weise gegen Zufallzündung gesichert, die völlige Entsicherung erfolgt erst im Augenblicke des Abfeuerns und der Zünder tritt bei jeder Auffallrichtung in Wirkung. 



   Bei der in den Fig, 3,4 und 5 gezeigten Zündung für   Handgranaten beruht   die Schlag-   bolzensperre   auf dem gleichen Gedanken, wie bei den beschriebenen Wurfminen ; der den Schlagbolzen t in gespannter Lage festhaltende Teil ist auch hier die mit einem massigen, ausladenden Ansatz t'versehene Spreize a, welche in diesem Falle zwischen der Unterseite der   Grundfäche   des   rohrförmigen   Schlagbolzens t und der unteren Fläche der Ausnehmung des Schlagbolzen-   führungsrohres h geklemmt ist.   



   Die Sicherung der Spreize a in ihrer wirksamen Stellung erfolgt gleichfalls durch einen
Gegenhalter n, welcher bei dieser Ausführung in einem, in die Seitenwand der Zünderkappe m 
 EMI2.1 
 dessen zweiter Schenkel mit einem rechteckig abgebogenen Körner 6versehen ist, der in   eine   passend angeordnete Körnervertiefung 7 der Kappe u eingreift. Zur Sicherung des   GriSbügels in   dieser Lage werden die   beiden Teile des geschlitzten Endes 5   des   Griffbügel     ei   ein wenig voneinander abgebogen. 



   In der gesicherten Stellung liegt das äussere Ende des Gegenhalters n an dem durch   da,   Röhrchen b reichenden Teile 5 des Grifbügelschenkels u und hält   so die Spreize o   in der   wirk-   
 EMI2.2 
 Griffbugel o cin wenig ausgebogen, so dass der Körner 6 aus der   Körnervertiefung   7 tritt und der ganze Bügel M in   oder annähernd in   die   punktieite   Lage geschwungen werden kann, in welchem 
 EMI2.3 
 Rückdrehen des Bügels und   EU1fallel1lassen   des Körners 6 in die   Körnervertiefuug 7 wieder m   die gesicherte Stellung gebracht und gefahrlos einer späteren Verwendung vorbehalten werden

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. Aufschlagzünder für Wurfgeschosse, wie Handgranaten, WurfminenPaIIon-und Flieger- Granaten, bei welchen der Schlagbolzen der Wirkung der Schlagbolzenfeder entgegen in gespannter Stellung festgehalten und beim Aufschlag freigegeben wird, und bei welchen eine durch eine ägheitswirkung aufgehobene Sperre in Anwendung kommt, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.1 ladenden Ansatze (ti) versehen ist.
    2. Aufschlagzunder für Wurfgeschosse nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die lediglich durch Klemmung festgehaltene Spreitze (a) in ihrer wirksamen Stellung durch ein vor Gebrauch entfernbares Widerlager gegen seitliches Ausweichen gesichert wird.
    3. Für Wurfminen geeignete Sicherung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.2 der Zündkappe angeordnete KörnerV'ertiefung (7) eingreift, so dass, wenn dieser Bügel vor dem Werfen umgelegt wird, er an der werfenden Hand hängen bleibt und durch die Wucht des Wurfes abgezogen wird.
AT79383D 1916-08-09 1916-08-09 Aufschlagzünder für Wurfgeschosse. AT79383B (de)

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