AT7917B - Apparat zur Herstellung eines galvanischen Überzuges auf Drähten, Stäben u. dgl. - Google Patents

Apparat zur Herstellung eines galvanischen Überzuges auf Drähten, Stäben u. dgl.

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AT7917B
AT7917B AT7917DA AT7917B AT 7917 B AT7917 B AT 7917B AT 7917D A AT7917D A AT 7917DA AT 7917 B AT7917 B AT 7917B
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AT
Austria
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wire
wires
rods
producing
galvanic coating
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Richard David Sanders
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Richard David Sanders
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Oesterreichische 
PATENTSCHRIFT   Nr. 7917.   



  CLASSE 48 : METALLBEARBEITUNG, CHEMISCHE (EMAIL, GALVANOPLASTIK). 



     (I)     Metallüberzüge,   auf elektrolytischem Wege hergestellt. RICHARD   DA   AVID SANDERS   m   BLACKHEATH   (GRAFSCHAFT KENT.   



   ENGLAND). 



   Apparat zur Herstellung eines galvanischen Überzuges auf Drähten, Stäben u. dgl. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich, wie D. R. P. Nr.   78361   und   Nr. 1041 Rf   auf diejenige Art der Herstellung eines galvanischen Niederschlages auf Draht, Stäben 11. dgl., hei welcher das Metall auf einen gewundenen Draht,   im Nachstehenden Mutterdraht"   genannt, niedergeschlagen wird, welcher so in einem Behälter gehalten wird. oder auf- 
 EMI1.1 
   Drahtes stattnndcn kann.   



   Bekanntlich ist es bei dieser Herstellungsweise schwierig, die einzelnen Windungen voneinander getrennt zu halten und einen gleichmässigen Niederschlag auf der ganzen   Länge des Mutterdrahtes zu erzielen,   da sich die   Windungen lcicht gegeneinander legen   und einander   berühren, sowie   leicht in leitende Verbindung mit der Welle treten. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Übelstände zu beseitigen. um einen glatten und   gleichmässigen   Niederschlag auf der ganzen Länge des Drahtes zu erhalten. 



     ! n der beiliegenden Zeichnung   ist Fig. 1 ein Längsschnitt des verbesserten Apparates, welcher zur Aufnahme zweier Drahtspiralen eingerichtet ist, Fig. 2 ein Querschnitt durch 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 3 zeigt eine Anordnung, um die Enden und Windungen der Spirale getrennt zu halten. Bei dieser Anordnung ist an jedem Ende der Welle c ein Ring   b1 aus Draht   vorgesehen, welcher auf der hinter dem Bunde e befindlichen Metallhülse   h aufliegt. Die   Enden der Spirale sind durch   Dräbte   b2:b2 oder auf andere geeignete Weise an diese Ringe angeheftet und werden so in dem erforderlichen Abstande gehalten. 



   In dem Behälter a werden zweckmässig an den Längsseiten durch, bis nahezu an den Boden reichende   Scheidewändej   aus Glas oder anderem isolierendem Material Abtheilungen i gebildet, in welchen die Anoden untergebracht worden, so dass der Strom, um zu den Spiralen zu gelangen, seinen Weg durch den unteren Then des Behälters nehmen musa, wo der Elektrolyt am dichtesten und wo die Oberfläche der Spiralen frei von Luftblasen ist, durch welche der Niederschlag eine rauhe Oberfläche erhalten könnte. 



   Ebenso kann auch innerhalb jeder Spirale eine getrennte und mit Löcherreihen   2   i2 für den Durchgang des Stromes'versehene U-förmige Wand il zur Bildung einer Abtheilung angeordnet sein, in welcher ebenfalls Anoden untergebracht sind. 



   Durch diese Anordnungen wird der bisher übliche Gebrauch von Rahmen oder dgl. zum Stützen der zu galvanisierenden Drahtspirale entbehrlich gemacht und ein ebener und glatter Niederschlag auf der ganzen Länge des Drahtes erzielt, da durch die Isolierung der Tragwelle und die nur an den Enden der Spirale bewirkte Zuführung des Stromes zu derselben die Rauheit vermieden wird, welche durch das Überspringen von Funken entsteht, sobald jede Windung direkt in elektrischer Berührung mit der Wolle steht. Die Spirale kann auf diese Weise mit einem beliebig dicken Überzug versehen und dann wieder zu schwächerem Draht ausgezogen worden. 



   Zweckmässig werden so breite Behälter verwendet, dass dieselben, wie in der Zeichnung dargestellt, zwei Drahtspiralen nebeneinander aufnehmen können und wird dann zwischen den Wellen c, auf welchen die Spiralen sich drehen, eine dritte Welle k angebracht, welche an einem oder auch an beiden. Enden ein Reibungsrad   l   trägt, das auf gleiche Reibungräder   M   an den Wellen c einwirkt und dadurch die Spiralen in dem Elektrolyte dreht. 



   Die die Spiralen b, b tragenden Wellen c sind in Einschnitten   16   gelagert, die an der einen Seite eine   schräge Fläche   besitzen. Dadurch werden die Reibungsräder   m   in Berührung mit dem zwischen ihnen angeordneten   Antriebsreibungsrad gehalten.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Apparat zur Herstellung eines galvanischen Überzuges auf einem Drahte (Stabe, u. dgl.), welcher in Form einer Spirale um eine rotierende Welle gelegt und in dem Elektrolyte gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die, die Drahtspirale tragende, sich drehende Welle   (c)   nur an den Enden mit der Drahtspirale in leitender Berührung 
 EMI2.1 
 und die dadurch verursachte Rauhheit des Niederschlages zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Bei dem Apparate nach Anspruch 1 die Anordnung von Scheidewänden (j) in EMI2.2 werden und der Strom durch den unteren dichtesten Theil des Elektrolyten zu dem unteren von Luftblasen freien Theile der Spirale gehen muss.
    3. Bei dem Apparate nach Anspruch 1 die Anordnung von mit Löchern 61 ver- sehenen U-förmigen Wänden (i1), behufs Bildung von Abtheilungen in dem Behälter innerhall) der Drahtspiralen zur Aufnahme von Anoden, um den l\1ntterdraht von allen Seiten EMI2.3
AT7917D 1901-06-25 1901-06-25 Apparat zur Herstellung eines galvanischen Überzuges auf Drähten, Stäben u. dgl. AT7917B (de)

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