AT78941B - Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung künstlicher Atmung. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung künstlicher Atmung.Info
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung künstlicher Atmung.
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Das Steuerorgan leitet das Atmungsgas, gemäss der Erfindung, abwechselnd in eine Saugund eine Druckkammer. und diese können mit mehreren Anschlüssen versehen sein, so dass die
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Sicherheitsventile angeordnet sind, die entsprechend der zu behandelnden Person verschieden eingestelltwerden.
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einen ersterer mit einer zur Regelung des Gaszutrittes dienenden Schraube 39 versehen ist.
Innerhalb der Kammer 7 ist ein Zylinder 4 befestigt, in dem sich ein die Kolbenstange J tragender Kolben 6 auf und al) bewegen kann. Am vorderen Ende der Kolbenstange ist ein Mitnehmer 7 angeordnet, der in der Nähe seiner jeweiligen Endstellungen zwei an einem beweglichen, längs
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Illlt einer als. Hemmvorrichtung wirkenden, federnd gelagerten Rolle 66 zusammen. Der Schieber ist einmal in einem mit dem Zylinder 4 verbundenen Schieberkasten 11
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Kammer 13 sitzt und diese Kammer in zwei Hälften teilt.
Der Schieber 8 besitzt neben seiner Längsdurchbohrung 14 eine Reihe von Kanälen, die einerseits mit den Schieberkan len des Zyhnders 4 und andererseits mit den zu den beiden Hälften der Kammer 13 führenden Durch-
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lind 17, von denen die ersten beiden bei den Auf-und Abbewegungen des Schiebers 5 den Durchtritt von der Längsbohrung 14 zu den Schieberkanälen 18 und 19 und somit zum Zylinderinnern
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ein Schlauchpaar 29, 30 von zweien der Anschlüsse 27 und 28 unter Zwischenschaltung zweier Düsen 31 und 32 nebst zugehörigen Rohren 33 und 34 und unter Verwendung einer mit den Saug-und Drucksicherheitsventilen 35 und 36 versehenen Maske 37 zu der zu behandelnden Person 38 geführt.
Die Rohre 29, 30 besitzen an ihrem Fuss eine gemeinsame Kammer 65, in welche die Düsen 31 und 32 hineinragen. Das eine Düsenrohr 33 mündet ins Freie, während das andere 34 an die eigentliche Maske angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende :
Bei der in Fig. 1 dargestellten Lage der Einzelteile gelangt das Atmungsgas einmal durch den Stutzen 2, das Rohr 20, den Ringkanal 77 und den Schieberkanal 18 unter den Kolben 6, der somit aufwärts bewegt wird. Durch den Stutzen 3 strömt ferner Atmungsgas durch die
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Wirkung der Düse 31 wird eine Saugwirkung auf die Lunge des Verunglückten ausgeübt und deren Inhalt durch die Rohre 34 und 33 ins Freie entleert
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Gas gleichzeitig mit dem über dem Kolben 6 im Zylinder 4 befindlichen Gase, das unter dem Einfluss des Aufwärtsganges des Kolbens durch die Kanäle 19 und 16 in den Längsbohrm s- raum gedrückt wird.
Im weiteren Verlauf der Aufwärtsbewegung des Kolbens stoss der Mitnehmer 7 der Kolbenstange gegen den Anschlag 9 des Schiebers und schnellt diesen nach Überwindung der durch die federnde Rolle 66 gebildeten Gegenkraft aufwärts, so dass der Schieber 8 mit einer erhebt heu Beschleunigung in seine andere, in Fig 2 dargestellte Lage übergeht, in der auch der Kolben 6 seine obere Endlage erreicht hat. In dieser Stellung kommt nunmehr der Ringkanal 77, der
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mit der zur Druckkammer 26 führenden Bohrung 24 gelangt ist, während der Zugang zur tiau- kammer 25 abgesperrt ist.
Die Umsteuerung ist somit eine vollkommene, und es erfolgt jetzt die Leitung des Frischgases einerseits durch Rohr 20, Kanäle 17 und 19 über den Kolben 6 HK : andererseits durch die Längsbohrung 14. Kanäle 22 und 24 in die Kammer 26. Das Gas strops
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Unter dem Einfluss des über dem Kolben 6 befindlichen Gases erfolgt wiederum eine Abwärtsbewegung des Kolbens. Der Schieber wird dabei zunächst durch Einwirkung der federndes Rolle 66 in seiner oberen Lage gehalten. Beim Abwärtsgang des Kolbens mischt sich das unter ihm befindliche Gas, durch die Leitungen 18 und 15 hinausgedrängte Gas mit dem dural des
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gelagerte Rolle 66 geäusserten Gegenkraft ebenfalls wieder mit erheblicher Beschleunigung abwärts und versetzt die Teile wiederum in die durch Fig. 1 gezeichnete Lage, worauf das
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kann dabei durch Einstellung der Drosselschraube 39 geregelt werden.
Um zu verhindern, dass eine übermässige Druck- bzw. Saugwirkung auf die Lunge aus- geübt wird, sind die Sicherheitsventile 35 und 36 vorgesehen, die bei überschreitung einer be- stimmten Druck-oder Saugstärke selbsttätig mit der äusseren Atmosphäre eine Verbindung herstellen.
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zusammensetzt In dem mittleren Teil 41 ist, mit den Rändern in der Wandung dieses Teiles eingespanntfine federnde Platte 43 gelagert, die zunächst die gleiche Aufgabe erfüllen soll, wie die federnd gelagerte Rolle 66 der Ausführungsform nach Fig. 1, die aber ausserdem noch den ganzeJ'I1nenraum in eine Druck-und eine Saughälfte teilt.
Die Platte trägt in der Mitte einen mit meh'n Kammern, Bohrungen usw. versehenen, mit dem Schieber 8 fest zusammenhängenden und im wesentlichen in einem zylindrischen Ansatz 44 der Kammer 1 geführten Körper, der somit achsial verschiebbar ist. Für diese Führung ist ein den Zylinder 44 umfassender, auf ihm beweglicher Zylinder 45 vorgesehen, der mit Durchlässen 46 und 47 versehen ist, die mit Durchlässen 64 bzw. 48 in dem Zylinder 44 zusammenwirken und in je eine an dem Mittelkörper befindliche Kammer 49 bzw. 50 münden, die als Saug-bzw. Druckkammern wirken.
Von diesen Kammern aus führen durch den Fuss des Mittelstückes Bohrungen 51 bzw. 52 nach aussen. An die Bohrungen 51 sind Leitungen 53 angeschlossen, die zu eine Saugwirkung aus-
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Die Düsen 54 wirken mit konischen Rohren 56 zusammen, die sich aufwärts in dem Zwischenraum zwischen den Wandungen der Kammern 1 und 40 erstrecken und gegenüber in der Wandung der Kammer 40 vorgesehenen Öffnungen 57 münden. Ebenso wirkt die Düse 55 mit einem Rohr 58 zusammen, das abwärts gerichtet in den Ansatz 42 hineinragt.
Die Rohre 56 und 58 werden von einem becherartigen Körper 59 mit Deckel 60 getragen, der mit dem Mittelteil einerseits durch den Deckel, andererseits durch einen Hohlzylinder 61 verbunden ist, der gleichzeitig durch Öffnungen 62 die Verbindung der konischen Rohre 56 und 58 und somit überhaupt den
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gleicher Weise, wie die Kammer 65 der ersten Ausführungsform. Der Mittelteil hängt somit einerseits mit der federnden Platte 4. 3 zusammen, andererseits steht er durch eine im Boden der Kammer 1 geführte Stange 62 mit dem Schieber 8 in Verbindung, die auf diese Weise gleichzeitig zur weiteren Führung des Schiebers 8 dient. Der Schieber selbst wirkt mit dem, an der
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und 2 beschrieben ist.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung gestaltet sich foigendermassen :
Bei der in Fig. 3 dargestellten Lage gelangt das Atmungsgas unter Vermittlung der Leitung 20, des Ringkanals 17 und des Schieberkanals 18 unter den Kolben 6 und ruft dort die gleiche Wirkung hervor, wie im Falle der vorher beschriebenen Ausführungsform. Ebenso wird auch hier bei der darauf eintretenden Aufwärtsbewegung des Kolbens 6 das über diesem befindliche Gas durch die Kanäle 19 und 16 in die Kammer 7 gedrückt.
Dort vereinigt es sich mit dem durch den Anschlussstutzen 3 zuströmenden Frischgas und gelangt mit diesem zusammen durch den Zylinder 44 und die Durchlässe 48 und 47 in die Kammer. 50 und weiter durch die Bohrung 52 in die Düse 55, die als Druckdüse wirkt und somit das Gas durch das konische Rohr 58 weiter in die in der Zeichnung nicht dargestellte Maske drückt, die in glei < her Weise ausgebildet ist. wie diejenige in den Fig. 1 und 2.
Im letzten Stadium des Aufwärtsganges des Kolbens 6 stösst der Mitnehmer 7 gegen den oberen Anschlag 9 und bewegt nun den Schieber 8 mit allen damit zusammenhängenden Teilen aufwärts, so dass die Teile in die in Fig. 4 dargestellte Lage gelangen, in der sie durch die federnde Platte 4. 3 gehalten werden. Die Stellung des Schiebers 8 gegenüber dem Zylinder 4 ist dabei die
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Teile der Vorrichtung ist somit ohneweiters verständlich. In den übrigen Bestandteilen der Vorrichtung ist die Lage nunmehr die, dass jetzt die Kanäle 64 und 46 zur Deckung gelangen, während der vorher vorhandene Durchlass zwischen den Kanälen 48 und 41 versperrt ist.
Das Frischgas gelangt somit in die Kammer 9 und weiter antsr Vermittlung der Bohrungen 51 und der Rohre 5. 3 in die Saugdüsen 54, die elektorartig wirkend durch das Rohr 58 und die öffnungen 62 das in der Lunge enthaltene Gas absaugen und durch die Öffnungen 57 ins Freie befördern.
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in die Stellung nach Fig. 3 und das Spiel wiederholt sich von neuem.
Zum Antrieb der Steuerung können natürlich auch andere Mittel Verwendung finden.
So kann man sich vorstellen, dass durch das Atmungsgas oder ein sonstiges Medium eine Turbine oder ein sonstiger Motor angetrieben wird, der unter Vermittlung einer Steuerwelle die Umsteuerung bewirkt. Auch kann an Stelle der Schiebersteuerung natürlich auch eine Hahnsteuerung Anwendung finden.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Durchführung künstlicher Atmung, bei welchem in periodisch regelbaren Abständen über einen durch gesondert zugeführtes Druckgas und unabhängig von der Lunge wirksamen Steuermechanismus Luft in die Lunge hineingedrückt und aus ihr wieder abgesaugt <Desc/Clms Page number 4> wird, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Druckgas, nach erfolgter Arbeitsleistung der Atmungs- ! uft beimischt.2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, zur 13 der Steuerungmechanismus durch einen in einem Zylinder (4) durch das gesondert zuge- EMI4.1 j. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Steuerung für das Bewegungsgas bewirkende Organ (8) gleichzeitig auch die Steuerung für das Atmungsgas bewirkt.4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Kolben (6) bewegte Steuerungsorgan durch einen Schieber (8) gebildet wird, der unter Vermittlung eines Längskanals (14) sowie geeignet angeordneter Quer-und mit diesen zusammenwirkender Zylinderkanäle (15, 16, 17, 21, 22 bzw. 18, 19) einerseits den Zu- und Abfluss des Bewegungsgases zu und vom Zylinder (4) und andererseits den Zufluss des Atmungsgases zu einer Saug bzw. Druckkammer (25 bzw. 26 und 49 bzw. 50) ermöglicht. b.Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Kanäle (15 bis 19), dass sich das bei den Kolbenbewegungen aus dem Zylinder (4) verdrängte Bewegungen mit dem zur Saug- bzw. druckkammer (25 bzw. 26) und (49 bzw.. 50) strömenden Atmungsgas im Längskanal (14) des Schiebers (8) vereinigt.6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Saug-bzw.'Druckkammer (25bzw. 26) und (49bzw. 50) entsprechend mit einer Saug- bzw. Druckdüse (31 bzw. 32) und (54 bzw. 55) in Verbindung stehen, die beide in eine an die Atmungswege angeschlossene Kammer (65 bzw. 59, 60) münden und deren erstere ejektorartig wirkend das Gas aus den EMI4.2 andere das Atmungsgas, gegebenenfalls unter gleichzeitigem Ansaugen von Aussenluft, in die betreffenden menschlichen Organe drückt.7. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4 oder 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass von der Hang-bzw. Druckkammer (25 bzw. 26) mehrere Anschlüsse (27 bzw. 28) zu Düsen abgezweigt sind, so dass gleichzeitig mehrere Personen behandelt werden können.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der vor die Mund- und nasenöffnung bei der Behandlung eine luftdicht abschliessende Maske gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Maske (37) mit einstellbaren Sicherheitsventilen (35, 36) versehen ist, zum Zwecke, jeder Person verschiedene Luftmengen zuteilen zu können.9. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Saug-und Druc k- kammer (49 bzw. 50) nebst den zugehörigen Düsen (54 hzw.. 55) und der Dusenkammcr (59 bis 60) an den Bewegungen des Schiebers (8) teilnehmen, wobei die Führung dieser Teile im wesentlichen durch einen einen Fortsatz der Kammer (1) bildenden und das Atmungsgas leitenden Zylinder (44) erfolgt. EMI4.3 gekennzeichnet, dass die bewegten Teile von einem oder mehreren Gehäusen (1 bzw. 40 bits 41) umschlossen sind, die gleichzeitig ganz oder teilweise zur Leitung des Atmungsgases dienen.12. VOrrichtung nach Anspruch 2 bis 4 oder den diesen nachfolgenden Ansprüchen, dadurch EMI4.4 windung der Gegenkraft der Federung unter entsprechender Beschleunigung erfolgt.13. Vorrichtung nach Anspruch 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dassdie sämtlichen Teile der vorrichtung von einem Gehäuse (40 bis 42) umschlossen sind, wobei die eine Vereinigunm der Druck- und Sauggase verhinderte Trennungswand durch die als federndes Glied wirkende Platte (4, 3) gebildet wird.14. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder den diesem nachfolgenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Schiebersteuerung eine Hahnsteuerung Verwendung findet.
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