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Rad mit abnehmbarem Reifen.
Dr Erfindung bezicht sich auf solche mit abnehmbaren Reifen ausgerüstete Räder, bei welchen der Reifen auf der Radfelge mittels eines gespaltenen oder mehrfach geteilten Keilringes festgespannt ist, der mittels Spindeln oder Schraubenbolzen zwischen der zylindrischen Innenfläche des Radreifens und der konischen Aussenfläche der Radfelge achsial verstellbar ist, wobei gegebenenfalls die Keilringe, Spindeln und Schraubenmuttern durch an beiden Seiten des Rades angebrachte Schutzringe abgedeckt werden.
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ringteile mit einem Bund versehen, um die Spurweite des aufgesetzten Radreifens, z. B. eines Schienenradreifens, genau einstellen zu können.
Neben dem Schienenradreifen kann auf der Radfelge ein Distanzring festgespannt werden. der je nach seiner Lage auf der Aussen-oder Innenseite des Rades eine verschieden breite Spur der Schienenradreifen ergibt, so dass das Rad leicht geänderten Spurweiten angepasst werden kann.
Die Keilringe oder Keilringteile sind mit erweiteiten Bohrungen versehen, in welchen die zwecks Aufstecken eines Schlüssels kantig gestalteten Spindelenden liegen, so dass bei angezogenen Keilringen das Aufstecken des Schlüssels ermöglicht ist.
Die zur Befestigung der Schutzringe dienenden Schrauben dienen nach Entfernen der Schutzringe als Abdrückschrauben für die Keilringe oder Keiltingteile, zu welchem Zwecke
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Durch diese Einrichtungen werden folgende Vorteile erreicht :
1. Ein leichtes Auswechseln der Reifen ; 2. die Benützungsmöglichkeit des Fahrzeuges auf Landstrassen wie auch auf Schienenwegen ; 3. die Verwendbarkeit des Fahrzeuges auf Schienenwegen mit verschiedenen Spurweiten; 4. die Möglichkeit. das Adhäsionsgewicht bei Schienenfahrzeugen ohne Mehrbelastung der Achsen vergrössern zu können und 5. die Felgenbreite und den Raddurchmesser zum Befahren von Wegen, auf denen normale Fahrzeuge einsinken würden, beliebig vergrössern zu können.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Hinterradkranz eines Autolastwagens mit Gummireifen versehen im Querschnitt durch die Mitte der Befestigungsorgane und Fig. 2 dasselbe Rad mit einem Schienen- radreifen versehen in einem anderen Querschnitt, wie in Fig. 1. Fig. 3 und 4 zeigen Querschnitte durch einen Vorderradkranz eines Autolast wagens, und zwar Fig. 3 mit einem aufmontierten Sehienenradreifen und Fig. 4 mit einem aufmontierten Gummireifen. Die Fig. 5 zeigt eine Einzelheit.
Die dargestellten Ausfuhrungsformen zeigen die bekannte Einrichtung, dass auf der beider-
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verschiebbar sind. Die quer durch die Muttern hindurchgehenden Spindeln reichen durch achsiale Bohrungen der Keilringteile hindurch. Durch einfaches Drehen der Spindeln werden die Keil-
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des Durchmessers der Keilringkränze frei. Die Spindeln sind durchgehend und mit Rechts- und Linksgewinde versehen, so dass beide Keilringe bzw. die gegenüberliegenden Keilringteile Gleichzeitig und von einer Radseite aus angezogen oder gelöst werden können.
Die an ihren Enden zum Aufstecken eines Schlüssels eingerichteten Spindeln sind in den Lagern b unterschiebbar gelagert, so dass die zum Drehen der Spindeln dienenden Schlüssel durch die von der
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Rad befestigt bleiben.
Die Spindeln sind ganz in die Rine eingebaut, so dass an beiden Seiten des Rades Schutzringe f bekannter Art angebracht werden können. die den Zutritt von Verunreinigungen zu
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Um eine verschieden breite Spur der Schienenradreifen zu erzielen, werden zweckmässig Distazring@ 1 von bestimmter Länge benutzt, die je nach ihrer Lage auf der Aussen-oder Innenseite des B. ades eine grössere oder kleinere Spurweite ergeben. Diese Distanzringe stützen sich, wenn sie ruf die Innenseite des Rades verlegt werden, gegen den Bund M.
Die zum Aux stecken eines Schlüssels dienenden kantigen Enden der Spindeln liegen bei angezogenen Keilringen in das Aufstecken des Schlüssels ermöglichenden erweiterten Bohrungen
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schrauben gehen durch Bohrungen einer in der Mitte der Radfelge a befestigten Rippe 0 hindurch. Die Abdrückschrauben, die gleichzeitig als Befestigungsschrauben für die Schutzringe f dienen, werden nach der Entfernung der letzteren in die Gewindebohrungen der Keilringe bzw. Keilringteile wieder so weit eingeschraubt, dass deren inneren Enden sich gegen die Rippe o stützen. Durch Weiterschrauben der Abdrückschrauben werden die Keilringe bzw. Keilring- teile von der Mitte des Rades gegen aussen gezogen, bis die Köpfe der Abdrückschrauben an die äussere Stirnfläche der Keilringe bzw. Keilringteile anstossen.
Die auf der Innenseite der Räder befindlichen Schutzringe sind zweckmässig geteilt. um auch bei Mangel an Raum zwischen Rad und Wagengestell die Zugänglichkeit zu den Spindeln ohne Abnahme des Rades zu gewährleisten. Die Köpfe der zur Befestigung der Schutzringe f dienenden Schrauben h können auch versenkt werden, wodurch an den Seiten des Rades vor-
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mieden werden.
Die Keilringe oder Keilringteile d können ausgespart oder voll ausgebildet sein. Im letzteren
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dabei die Achsen selbst höher beansprucht werden. Für den Fall des Erfordernisses leichter Keilringe können dieselben anstatt ausgespart auch aus einem Material von geringem spezifischem Gewichte hergestellt werden.
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die vorgenannten Schienenradreifen k in gleich einfacher Weise aufmontiert werden.
An Stelle des Gummi- oder Schienenradreifens kann auch ein die Felgenbreite oder den Raddurchmpsser vergrössernder Radreifen aufgespannt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rad mit abnehmbaren Reifen, bei dem dieser letztere auf der Felge mittels gespaltener oder mehrfach geteilter Keilringe festgespannt ist. die mittels Spindeln oder Schraubenbolzen zwischen der zylindrischen Innenflche des Radreifens und der konischen Aussenfläche der Felge chsial verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der inneren Radseite liegenden
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