AT78251B - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Formaldehyd und Harnstoff bzw. Thioharnstoff oder anderen Harnstoffderivaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Formaldehyd und Harnstoff bzw. Thioharnstoff oder anderen Harnstoffderivaten.

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AT78251B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Formaldehyd und Harn- stoff bzw. Thioharnstoff oder anderen Harnstoffderivaten. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Herstellung von   Kondensationspudukten aus   Formaldehyd und Harnstoff bezw. Formaldehyd und Thioharnstoff oder Formaldehyd und anderen   Harnstoffderivaten.   
 EMI1.1 
 



   Es wurde festgestellt, dass zur Herstellung technisch verwendbarer Kondensationsprodukte die Reaktion in Abwesenheit von Konensafionsmitteln und in der Hitze ausgeführt   werden muss, wobei je   nach der Menge des verwendeten Formaldehyds und Harnstoffes und der   Dauer und Hohe   des Erhitzens sehr verschiedene Produkte erhalten werden. 



   Lässt man die Komponenten nur mässig lang aufeinander wirken, so ist das Kondensatorsprodukt noch wasserlöslich. Die Lösung besitzt hohe Klebkraft und lässt das Kondensationsprodukt beim Eintrocknen in Form eines vollkommen farblosen, glasklaren. in allen indifferenten LösungsmittelnunlöslichenProdukteszurück,
Werden die Komponenten von vorneherein derart zusammeugebracht, dass der   Piozess     eine längere Zeit.   als eben angegeben, beanspruch, dann bleibt das   Kondemmtionsprcdukt   in der   Hitze zwar flasig, gelatiniert   aber beim Erkalten. Auf diese   Alt   hergestellt, bildet das Koladessationsprodukt eine farblose, vollkommen durchsichtige, dehnbare und elastische Masse. 



   Die so erhaltene Substanz gestattet eine Veränderung ihres   Härtegrade.   Die Härtung kann am zweckmässigsten durch Erhitzen auf etwa 800 erzielt werden. Je nach der Dauer des
Härtungsprozesses hat das schliesslich erhaltene Produkt verschiedene   Eigeusd1aften.   Haupt- 
 EMI1.2 
 GradvonElastizitätbesitzt. 



     Bemerkt. spi noch, dass die Substanz zwar   bei starker Erhitzung   verkohlt, dass aer keine   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
B e i s p i e l 1. 5 Teile käuflicher 40iger   Formaldehydlösung   und 1 Teil Harnstoff werden in einem Destillationskessel erhitzt. 1 Nach Abdestillieren einer entsprechenden Menge Flüssigkeit   erhält man   die oben beschriebene leimartige Lösung. 



   Beispiel 2.6 Teile käuflicher   Formaldehydlösung   und 1 Teil Harnstoff werden in einem Destillationskessel erhitzt, bis ungefähr die Hälfte der Flüssigkeit abdestilliert ist. Nach dem Erkalten   erhält,   man das beschriebene gelatinöse Produkt. 
 EMI2.1 
 800, bis sie die gewünschte Härte erreicht hat. 



   An Stelle des in Beispiel 1 und 2 erwähnten Harnstoffes kann   ThioharcRtoss zur   Verwendung gelangen. Man erhält Produkte gleicher oder ähnlicher Beschaffenheit und Eigen-   schaften, wenn man   Derivate des Harnstoffes oder Thioharnstoffes mit Formaldehyd in der angegebenen Weise behandelt. 
 EMI2.2 
 vollkommen farblos und flüssig, beim Erkalten erstarrt es zu einer weissen hornähnlichen Masse. 



   Der im Beispiel 4 angeführte Azetylharnstoff kann durch   Benzoylharnstoff   ersetzt werden. 



   Die vorliegend beschriebenen Produkte sollen je nach ihren Eigenschaften als Leim. Lark   und als Imprägnierungsmittel   oder als Ersatz für Gummi, Hartgummi,   Celluloid   und Horn   dienen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Formaldebyd und Harn- EMI2.3 die Komponenten in der Hitze und bei Abwesenheit von Kondensationsmitteln aufeinander wirken lässt.
AT78251D 1918-05-16 1918-05-16 Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus Formaldehyd und Harnstoff bzw. Thioharnstoff oder anderen Harnstoffderivaten. AT78251B (de)

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