AT77990B - Verfahren zur Herstellung von metallischen Überzügen auf gebrannten Waren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von metallischen Überzügen auf gebrannten Waren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von metallischen überzügen auf gebrannten Waren. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, gebrannte Waren, Tonwaren, Glas, Emaille, überhaupt keramische Geräte jeglicher Art, mit einem metallischen Überzug zu versehen und besteht in Folgendem : Auf den zu überziehenden Gegenstand wird eine Glasur, die graphithaltig ist, aufgebrannt. Das so glasierte Stück wird dann mit einer angesäuerten Metallsalzlösung bestrichen oder begossen und das Pulver eines elektropositiveren Metalles Uborgestreut. Unmittelbar entsteht darauf ein festhaftender Metallbelag. Soll z. B. auf einer Steingutplatte eine Verkupferung erzeugt werden, so wird auf die Platte eine mit Graphit versetzte Steingutglasur in dem üblichen Glattfeuer aufgebrannt. Die Glasurschicht wird nach der Entnahme des Stückes aus dem Ofen mit saurer Kupfersulfatlösung begossen und in die Flüssigkeit Eisen-oder Zinnpulver gestreut. Sobald man mit einem Pinsel oder Lappen verstreicht, entsteht durch Wechselwirkung zwischen dem Metallsalz, dem Metallpulver und dem Graphit ein gleichmässiger, roter glänzende Kupferbelag. Man braucht nur noch abzuspülen und abzutrocknen, worauf der beständige Überzug dauerhaft fixiert ist. Dieser sitzt ausserordentlich fest und ist wetterbeständig, polierfähig und sehr hart, so dass er sogar der Bearbeitung mit der Feile widersteht. Die mit Graphit versetzte Glasur, an deren Stelle auch eine entsprechende Emaille oder ein Fluss treten können, wird entweder wie in dem Beispiel unmittelbar auf den keramischen Scherben aufgebrannt oder wie bei Glas bzw. Emaille auf eine bereits glasige Schiebt. Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass man der Glasur ausser Graphit ein MetaUoxyd, wie Kupferoxyd, Zinkoxyd usw., beimischt und dann bei reduzierender Flamme brennt. Hierauf bringt man auf die Oberfläche des Gegenstandes angesäuerte Kupfervitriollösung auf, bestreut mit feinen Eisenfeilspänen und erhält auf diese Weise einen fest haftenden, dichten, politurfähigen Kupferüberzug. Auf den nach dem neuen Verfahren erzeugten Überzügen können auch elektrolytisch weitere Metalle niedergeschlagen werden. Es ist nicht notwendig, dass die ganze Oberfläche eines Gerätes zusammenhängend mit der graphithaltigen Glasur und dem Metallniederschlag überzogen wird ; zur Hervorbringung von Zeichnungen oder Bildern kann dies auch stellenweise geschehen, also die zu metallisierende Graphitglasur mit gewöhnlichen farbigen oder getrübten Glasuren abwechseln. Bisher war einerseits bekannt, Pulver leitender Stoffe (Graphit, Metall) zur Vorbereitung für galvanische Metallabscheidung auf keramischen Oberflächen einzubrennen, andererseits Metallpulver auf nichtleitenden Oberflächen zu binden und mit Lösungen eines elektronegativen Metalles zu behandeln, um dieses letztere auf der Oberfläche auszuscheiden. Die vorliegende Erfindung besteht daher nur in dem oben geschilderten kombinierten Ver- fahren. Dabei wird vermutlich durch den Graphit, das aufgestreute Metall und die saure Metallsalzlösung ein galvanisches Element gebildet, dessen Strom die dichte und feste Abscheidung des Metalles der Salzlösung auf der Graphitglasur bewirkt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von metallischen Überzügen auf gebrannten Waren, Tonwaren, Emaillewaren, Glaswaren, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Waren eine graphathaltige Glasur, Fluss oder Emaille aufgebrannt und diese mit einer sauren Metall- salzlösung überstrichen wird, aus der dann das Metall durch Aufstreuen von anderen Metall- pulvern ausgeschieden wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der graphithaltigen Glasur ein Metalloxyd beigemengt und dann bei reduzierendem Feuer gebrannt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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