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Das Herunterdrücken des Scherenhebels erfolgt beispielsweise hydraulisch vermittelst des Plungers 11, der sich m dem am Ständer 1 befestigten Zylinder 10 auf und ab bewegt und mit einer Rolle 9 lose auf dem Scherenhebel 4 aufsitzt. Die Zuführung des Druckwasser in den Zylinder 10 erfolgt durch das Druckrohr 6 von der Steuervorrichtung 8 aus, die aus einem Gehäuse mit eingebauten, durch einen Hebel 18 betätigten Ein- und Ausströmventilen besteht, von denen das letztere in der Ruhelage stets geöffnet ist, während das Schliessen der Ventile durch Federn besorgt wird.
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strömventil, während das Ausströmventil durch seine Feder geschlossen wird.
Sobald die Stromzuleitung unterbrochen wird, zieht das auf den Hebel 18 aufgesetzte Gewicht 17 diesen Hebel samt der Zugstange 19 und der Kurbel 13 wieder in die Ausgangsstellung zurück und das Ausströmventil wird geöffnet, während das Einströmventil sich schliesst.
Demnach wird beim Betätigen des Bremslüfters dem Zylinder 10 Druckwasser zugeführt, der Plunger 11 und mit ihm der Scherenhebel 4 wird heruntergedrückt und es erfolgt der Schnitt. Bei Umstellung der Steuervorrichtung durch Unterbrechung des Stromes zum Bremslüfterl strömt das Druckwasser aus und das Gegengewicht 5 am Hebel 4 drückt diesen samt dem Plunger pieder in seine Ruhestellung zurück.
Am Scherenständer 1 ist ein Daumen 14 angebolzt, der das durch die Schere laufende Bandeisen am Ausspringen aus der Schere verhindert. Dieser Daumen ist stets bestrebt, in der gezeichneten'Stellung zu verharren, lehnt sich mit seiner vertikalen Kante an den Scherenständer an und kann nur in der Pfeilrichtung ausschwingen.
Als Bremstlüfter kann ein Bremsmotor gebräuchlicher Art oder ein Bremswagen verwendet werden. Der Antrieb der Schere kann auch elektrisch mittels eines Motors und Kurbelantriebes uindgestängeerfolgen.
Die Teilschere ist in elektrischer Verbindung mit der zur Bestimmung der genauen Länge oder des genauen Gewichtes des zu teilenden Bandeisens dienenden Teilvorrichtung (Fig. 5 bis 7)
Diese besteht aus der an einem Gerüst 15 befestigten Teilscheibe 16, welche an ihrem Umfange mit einer Einteilung versehen ist, die in einem bestimmten Verhältnis zum Umfang del Walze steht und wobei jeder Strich der Einteilung beispielsweise 1 rib Walzlänge an der Walze bedeutet : ferner aus dem Zeiger 20, der durch einen vom Walzwerk abhängigen Antrieb ill Drehung versetzt wird, um eine bestimmte, der Zahl der durchlaufenen Teilstriche entsprechend !
Walzlänge anzuzeigen. Weiters ist noch ein Klemmkontakt 21 und die als Puffer ausgebildete Aufsetzvorrichtung 22 für den Zeiger vorhanden.
Der für seine Drehbewegung erforderliche, vom Walzwerk abhängige Antrieb ist in dem TorHegendp'i Beispiel wie folgt ausgeführt : Auf dem freien Zapfenende der Kammwalze 23 sitzt ein Stirnrad : 24, welches mit einem Stirnrad 25 in Eingriff ist, das die Drehbewegung durch Kegel-
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vorgesehener Bremslüfter 33 unter Strom gesetzt wird, in bekannter Weise durch einen in des Kupplungsnabe sitzenden zweiteiligen Ring 34, der mit Zapfen versehen ist, in welche der l ! l
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Hebel 51 und 52 ein, von denen der erstere auf einer am Einbaustück 53 der Oberwalze 54 gelagerten Rolle 55 ruht.
Wird ein Bandeisenstab zwischen Oberwalze 54 und Unterwalze 56 des Poliergerüstes gesteckt, so werden durch den Sprung der Walze, der infolge verschiedener Stärken des zu walzenden Eisens veränderlich ist, die Oberwalze 54 samt dem Einbaustück.) 3 und infolgedessen auch die Rolle 55 und die Hebel 51, 52 gehoben, wodurch auch der den Schalter 47 betätigende Hebel 49 angehoben wird. Dieser Sprung der Walze genügt, um durch grosse Hebelü, 1ersetzung den Schalter zum Schliessen zu bringen.
Wie aus dem Schaltungsschema (Fig. 2) hervorgeht, rückt der in Tätigkeit gesetzte Schalter vermittelst des Bremslüfters 33 die Kupplung auf der Zeigerwelle der Teilscheibe J'6 ein, der Zeiger 20 wird in Drehung versetzt und bewegt sich so weit, bis er an dem am Umfang der Teilscheibe auf die zu schneidende Länge eingestellten Klemmkontakt vorbeikommt und denselben schliesst. Dadurch kommt der die Steuervorrichtung für die Teilschere betätigende Bremslüfter 12 in Tätigkeit und durch Herunterdrücken des Obermesserhebels der Schere erfolgt der Schnitt.
Der niedergedrückte chermesserhebel öffnet durch einen am Scherenständer angebrachten Hilfsschalter 57 (Fig. 2) den Stromkreis der Kupplung an der Teilvorrichtung, wodurch diese wieder ausgerückt wird und Zeiger und Scherenhpbf ! durch die Gegengewichtswirkung in ihre
Anfangslage zurückgebracht werden.
Ein vom Zeiger bei seiner Drehung zu betätigender Notschalter 58 hat den Zweck, bei
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Vorrichtung auszuschalten.
PATENT ANSPRÜCHE:
1. Einrichtung an Walzwerken zum selbsttätigen Abschneiden bestimmter Längen von Bandeisen und dgl. während des Walzens, dadurch gekennzeichnet, dass die abzuschneidenden
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wiegung setzt.