AT77103B - Einrichtung an zylindrischen Walzen zur Vermeidung ihres Hohlwerdens. - Google Patents

Einrichtung an zylindrischen Walzen zur Vermeidung ihres Hohlwerdens.

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AT77103B
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  Einrichtung an zylindrischen Walzen zur Vermeldung ihres Mohiwerdene. 



     Unter *dem Hohlwerden   der Walzen, ein Vorgang, der ausschliesslich bei Walzen mit glatter Ballenoberfläche in Erscheinung tritt, versteht man eine Veränderung der Ballenoberfläche dergestelt, dass die anfangs bzw. beim Erreichen der Höchsttemperatur zylindrischen   Ballen   eine Form annehmen, die durch die Fig. 1 gekennzeichnet ist. 



   Die Ursache des   IIoh1werdens   liegt darin, dass der Verschleiss, der beim Arbeiten auf den Walzen entsteht, nicht gleichmässig auf der ganzen   Ballenobernäche,   sondern fast   ausschliesslich   nur da stattfindet, wo das Walzgut mit der   Ballenoberfläche   in Berührung kommt. 



   Dort, wo keine Berührung zwischen Walze und Walzgut zustande kommt, also an den Köpfen (Ballenenden), behalten die Walzen ihre ursprüngliche Form bei, d. h. es 
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 stehengebliebenen Flächen verhindern, wenn die durch den Verschleiss entstandene   Höhlung   in der Ballenmitte eine gewisse Grenze erreicht hat, das notwendige Annähern der Walzen, das in der Regel durch Schraubendruck auf die Oberwalze erfolgt, und machen es dadurch, dass man dem Walzgut nicht mehr überall den erforderlichen gleichmässigen Druck geben kann, unmöglich, den Walzprozess sachgemäss durchzuführen. 



   Vorstehende Ausführungen über das Hohlwerden zylindrischer Walzen und seine Folgen beziehen sich nur auf Walzen mit durchaus gehärteter Ballenoberfläche. 



   Bisher war man gezwungen, den fehlerhaften Zustand der Walzen dadurch zu be-   8eitit'n. dass   man entweder an den Walzen, während diese selbst in den Ständern liegen bleiben. die stehen gebliebenen Köpfe   wegdrehte   oder aber nachgedrehte Walzen neu ein-    legte: cides ist mit   mancherlei Störungen und erheblichen Verlusten für die in Frage   kommenden Betriebe   verknüpft. 



   Dadurch, dass die Walzen nach der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden, d. h. 
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 die Köpfe der Walzen aber weich macht, wird bewirkt, dass der Verschleiss der Walzen nicht nur an den Arbeitsflächen, sondern auch an den Köpfen eintritt, weil deren weiches Material der Abnutzung nur geringen Widerstand entgegensetzt ; die Walzen behalten also übpr die ganze Ballenoberfläche hin die für die richtige   Durchführung     des Walzprozcsscs   notwendige zylindrische Form bei. Es findet also sozusagen das Abdrehen der stehenbleibenden Walzenköpfe von Beginn des Arbeitsvorganges an selbsttätig statt. 



   Walzen, auf denen gewisse Profileisensorten hergestellt werden, hat man bisher in den sogenannten Kalibern auch schon gehärtet ; diese Walzen besitzen also auch eine teilweise Oberflächenhärtung. Hier hat man aber mit der Härtung der Kaliber den   Zweck     un   Auge, den Verschleiss der Walzen an den betreffenden Stellen nach Möglichkeit zu verringern. 



   Im Gegensatz hiezu bezweckt die vorliegende Erfindung bei zylindrischen Walzen nicht die   Verhütung   oder Verminderung des Verschleisses der Arbeitsflchen der Walzenballen sondern eine Abnutzung an den Walzenköpfen. Das Neue an der Erfindung ist nicht die Härtung des mit dem Walzgut in Berührung kommenden Teiles des Walzen-   ballens. sondern das basichtliche Weichen der Walzenköpfe.   



     Die weichen Flachen a   an den Köpfen der Walzen (s. Fig. 2) werden dadurch erzielt, dass man die Gussschalen c (Fig. 3), welche bei der Herstellung von   Hartgul3walze. n   
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