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Schenkel 2 oder dessen hinterer Verlängerung (Fig. 6) vorgesehenen Schneide 11 zusammenwirkt, die gleichzeitig als Zeiger dient. Sowohl der Zeiger 7 als der Kreissektor 9 besteht aus zwei Seitenstücken, welche zu leiden Seiten des Schenkels 1 liegen und teils durch einen runden Stift 12, welcher die Drehachse des Zeigers bzw. des Sektors bildet und teils an der Mittel, wo die Seitenstücke bogenförmig nach aussen gebogen sind (vergl. Fig. 3, 5 und 7), durch eine hzw. zwei Schrauben 13 zusammengehalten werden. Durch Anziehen dieser Schraube oder Schrauben 13 mehr oder weniger kann man die Länge des Zeigers 7 bzw. den Radius des Sektors 9 ändern.
Der Stift 12 ruht in eine-winkelförmigen Rille des Schenkels 7 und wird durch eine in einer Aussparung des Schenkels 1 angebrachte, U-förmig gebogene Blattfeder 14 gegen den Boden der Rille anliegend gehalten. Der Zeiger bzw. der Sektor steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder 15, welche bestrebt ist, den Zeiger 7 in Fig. 1 nach rechts, aber den Sekt'r in Fig. 4 und 6 nach links zu drehen.
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an, während er bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 4 und 6 mit der Schneide 11 gegen den Boden des Kreissektors 9 anliegt. Die bei der Verwendung des Messwerkzeuges allmählich eintretende Abnutzung dieser Teil" kann durch Anziehen der Schraube oder Schrauben 13 ausgeglichen werden.
Der Mittelpunkt des Kreisbogens 16 in Fig. 1 fällt nicht mit dem Drehpunkt 12 des Zeigers 7 zusammen, sondern flnr letztere Punkt liegt bfi der dargestellten Ausführungsform etwas nach rechts von dem Mittelpunkt des Bagens. Dies hat zur Folge, dass, wenn der Schenkel von dem Schenkel 1 etwas entfernt wird, der Zeiger 7 von der Schraubenfeder 75 nach rechts gedreht wird und erst dann zum Stillstand kommt, wenn das Querstück 17 gegen die Kante 16 wieder zur Anlage kommt.
Der Drehungswinkel des Zeigers wird hiebei, bei geeigneter Wahl der gegenseitigen Lage der beiden Mittelpunkte, annähernd proportional der Änderung des Abstandes der Schenkel voneinander, so dass die Skala 8 etwa gleichförmige Gradierung er- @a alten kann und die Grösse des Drehungswinkels wird abhängig von der Exzentrizität des Kreisbegens 16 im Verhältnis zum Drehpunkt des Zeigers. Durch Änderung dieser Exzentrizität wird es somit möglich, die Teilstriche der Skala 8 nach Wunsch Tausendstel, Hundertstel oder Zehntel eines Millimeters darstellen zu lassen.
In ähnlicher Weise liegt bei den Ausführungsformen gemäss Fig. 4 und 6 der Mittelpunkt des Bogens des Kreissektors 9, gegen welchen die Schneide 77 anliegt, in Fig. 4 und 6 etwas nach reehts von dem Drehpunkt 12 des Sektors, S3 dass, wenn die Schneide 11 von dem Bogen etwas entfernt wird, der Sektor 9 von der Schraubenfeder 7. 5 selbsttätig nach links gedreht wird, bis die genannten Teile wieder gegeneinander zur Antage kommen, u. zw. gilt dies hiebei bezüglich des Drehungswinkels dasselbe, wie mit Bezug u:f(}i( Ausführungsform in Fig. l oben erwähnt worden ist. Statt exzentrischer Kreisbogen 16
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Stellung des Kreisbogens so gewählt werden kann, dass sie jeder beliebigen Exzentrizität, die in Frage kommen kann, entspricht.
Bei Messwerkzeugen für äussere Messungen (Fig. 1 und 4) ist d- ! f Schenkel 7 mit einer ebenen Messfläche 18 versehen, welche hier den einen Messbolzen bildet und in deren Ebene auch die Schneide 3 liegt, während in dem Schenkel 2 eine Schraube 19 mit feinem Gewinde und mit
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1. Ablesevorrichtung für Messapparate und Messwerkzeuge mit zwei zueinander beweglichen Bolzen oder dgl. und mit einem Zeiger und einem graduierten Bogen, welch letztere mit je einem der Mellbolien verbunden sind und wobei der Zeiger oder Bogen drehbar ist und unter Federwirkung oder dgl. steht, dadurch gekennzeichnet dass der graduierte Bogen zum Drehpunkt des Zeigers bzw.
Bogens exzentrisch liegt, derart, dass der Zeiger oder Bogen bei der beim Messen durch den zu messenden Gegenstand herbeigeführten Änderung des Abstandes der Messbolzen voneinander freigegeben wird, sich unter der Wirkung seiner Feder zu dem Bogen bzw. Zeiger selbsttätig einstellt und die so eingenommene Stellung beibehält, auch nachdem die Berührung mit dem gemessenen Gegenstande aufgehört hat, so dass eine sichere Ablesung nachher stattfinden kann.