<Desc/Clms Page number 1>
Einstellvorrichtung für Rechenmaschinen.
Die durch das Patent Nr. 68719 geschützte ,,Einstellvorrichtung für Rechenmaschinen" besteht in einer Vorrichtung, mittels welcher das bekannte Einstellrädchen an Thomas-Trechenmaschinen durch Tasten unter Vermittlung starrer Obersetzungsorgane entsprechend dem Übersetzungsverhältnisse derselben, jeweilig in die dieser Taste entsprechende Verzahnung der Stufenwalze zwangläufig eingeschoben wird und gleichzeitig durch diesen Verschub eine Anzeigevorrichtung arretiert wird.
Um die gewünschte Übersetzung, durch welche der verschieden grosse Verschub des Einstell- rädchens hervorgerufen wird, zu erreichen, werden bei der in vorerwähntem Patente geschilderten Konstruktion in erster Linie verschieden lange Nasen verwendet, die dann in ihrer Funktion noch auf andere Ubersetzungsorganc wirken.
EMI1.1
schriebene Konstruktion dahin zu verbessern, dass das bei Thomas-Maschinen bekannte Einstell- rädchen sowohl genau wie bei der in der Patentschrift Nr. 68719 geschilderten Konstruktion durch starre n'crsetzungsorgane entsprechend verschoben wird, dies jedoch unter prinzipieller
EMI1.2
Fig. 2 dieselbe in Draufsicht, bei teilweise herausgebrochener Einstellplatte.
Die sämtlichen Tasten 7 jeder Tastenreihe sind untereinander ganz gleichartig ausgestaltet und weisen sämtlich in gleicher Höhe gleichartige Anschläge auf, die im dargestellten Falle beispielsweise durch Stifte 2 gebildet sind. In bekannter Weise werden die Tasten in nieder-
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
geordnet, der beim Niederdrücken einer der Tast en durch deren Stift 2 nach abwärts gedrück wird.
Da nun alle Tasten jeder Reihe gleich tief bewegt werden, so ist, der erzielte Winkelausschlag des Hebels bei den einzelnen Tasten jeder Reihe verschieden, und zwar nimmt der Ausschlag von der dem Hebeldrehpunkte 3 zunächst gelegenen Neuner-Taste gegen die Einser- Taste hin konstant ab, derart, dass die Neuner-Taste den grössten Hebelausschlag bewirkt, während jede folgende Taste einen um je eine Stufe kleineren Ausschlag des Hebels 4 hervorbringt.
Nabe dem äusseren Ende des Hebels 4 ist ein nach abwärts ragender Arm 5 befestigt, dessen freies Ende an dem einen Arme eines bei 6 gelagerten Winkelhebels 7 angreift. Die durchgehende Achse 6 ist für die sämtlichen Winkelhebel aller Stellenwerte gemeinsam. An dem zweiten, nach aufwärts gerichteten Arme dieses Winkelhebels ist eine Schiene 8 angelenkt, die parallel zu dem Hebel 4 verläuft und an einem feststehenden Stift 9 längsverschiebbar geführt ist. Das dem Winkelhebel entgegengesetzte Ende der Schiene 8 ist gespalten, und zwar ist der eine hiedurch erzeugte Schenkel 10 rechtwinkelig nach abwärts gebogen und greift in die Ringnut des zu- gehörigen Einstellrädchens 11 ein.
Eine an der Schiene 8 angreifende Feder 7S sucht die erstere in ihrer normalen Endlage zu halten, in welcher das Einstellrädchen 11 ausser Eingriff mit seiner Stufenwalze 13 sich befindet und der Hebel 4 in horizontale Lage (Mg. l) angehoben ist. In dieser Lage des Hebels dient übrigens der nach oben hin verlängerte Arm 5, der an die Unter- närhe der Einstellplatte 14 stösst, als Anschlag zur Begrenzung der Anfwärtsschwenkung des Hel'l'ls.
Wenn nun eine der Tasten niedergedrückt wird, so verschwenkt dieselbe den Hebel 4 um den entsprechenden Betrag nach abwärts, wodurch unter Vermittlung des Winkelhebels 7 und der Stange 8 das Einstellrädchen 11 in die der niedergedrückten Taste entsprechende Stufe der Walze 13 eingeschoben wird.
Der zweite, geradlinig verlaufende Schenkel 7J der Schiene ist etwas kürzer gehalten
EMI2.1
der sichtbaren Einstellung in Eingriff steht. Hiedurch wird erreicht, dass die Schiene 8 mit dem Verschub des Einstellrädchens gleichzeitig auch die sichtbare Einstellung bewerkstelligt.
PATENT. AKSPHÚCHE :
1. Einstellvorrichtung mit Tasten für Rechenmaschinen mit Stufenwalzen und nur einem Einstellrädchen für jeden Stellenwert nach Patent Nr. 68719, dadurch gekennzeichnet. dass bei Niederdrücken einer der gleich tief verschnkbaren Tasten (1) ein längs der Tastenreihe jedes
EMI2.2
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.