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Empfangeapparat für elektrische SIgnalübertragung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Signalübertragung, wie sie beispielsweise zwischen einer Kommandostelle und festen oder transportablen Geschützen angewendet wird, um von dieser Kommandostelle die nötigen Befehle betreffs Richtung und Abfeuerung der Geschütz zu übermitteln. Der Empfangsapparat beruht im allgemeinen darauf, dass durch entsprechende Einschaltung am Empfänger ein elektromagnetischer Anker, der von einem entsprechenden Felde umgeben ist, in bestimmter Weise eingestellt wird.
Einrichtungen, bei denen durch entsprechende Schaltung am Geber und dadurch hervorgerufen Beeinflussung des magnetischen Feldes am Empfänger Aukerbewegungen hervorgerufen werden, sind bekannt. Diese Einrichtungen beruhen zum Teile darauf, dass der Anker des Empfängers einem konstanten, allmählich sich verschiebenden magnetischen Felde folgt. zum Teile darauf, dass durch nacheinander eingeschaltete Spulen des Feldes dem Anker eine entsprechende Drehbewegung erteilt wird.
Die erste Einrichtung hat den Übelstand, dass in der Nähe des Einstellungsbereiches, in welchem sich gerade der Anker befindet, durch die geringe Veränderung des Feldes auf den Anker nur ein geringes Drehmoment ausgeübt wird. Hindu1' h wird die Sicherheit der Einstellung des Ankers ausserordentlich von der mechanischen Kaon- struktion desselben, wie namentlich von der Zapfenlagerung beeinflusst, und ausserdem muf-i, um einigermassen genaue Einstellungen zu erhalten, die Ankerform magnetisch ungünstig gewähr werden.
Die an zweiter Stelle genannte Einrichtung hat den Übelstand, dass der Anker nacheinander eine Menge Zwischenstellungen durchlaufen muss, bis er die richtige Einstellung erhalten hat und zwar dies besonders aus dem Grunde, weil die Anzahl der Stellungen, welche der Ankle) einnehmen kann, bei den gebräuchlichen Konstruktionen viel zu gering ist, um mit den bei einer einzigen Umdrehung des Ankers sich ergebenden Stellungen auszukommen. Der Anker bewegt vielmehr einen Mechanismus und es sind oft eine grössere Anzahl vom Umdrehungen deys erforderlich, ehe der Mechanismus diejenige Stellung erreicht, welche vom Geber gewünscht wird.
Lässt daher der Anker durch irgend welche Ursache-beispielsweise eine schlechte Kontaktgebung des Gebers oder eine zu schnelle Betätigung des Gebers-eine Zwischenstellung aus, so ist nicht nur das erste Kommando falsch 1 übermittelt, sondern es werden auch sämtliche folgenden Kommandos falsch angezeigt, da sie ja das erste Kommando als Ausgangsstelle haben.
Alle diese Übelstände sollen durch die Erfindung vermieden werden. Durch eine entsprechende Anordnung und Einschaltung der Feldmagnete werden dem Anker bei einer einzigen Umdrehung um 3600 eine genügend grosse Anzahl genau fixierter Stellungen erteilt. Diese Stellungen i'JI1d
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stets nur auf die vom Geber angegebene Stellung einstellen kann. Genügt trotzdem die bei einer einzigen Umdrehung erreichte Anzahl Stellungen nicht, so wird ein zweites Empfangselement verwendet, durch welches zusammen mit dem ersten Empfangselement das Quadrat dpr Stellungen des ersten erreicht werden kann und so fort beim dritten und vierten Empfangselement.
Auch bei dieser Elementkombination ist die Stellung des folgenden Elementes von der des vorhergehenden unabhängig. Jedes Element wird vom Geber aus durch eine besondere Einrichtung betätigt, so dass auch bei der Kombination ein Addieren etwaiger Fehler nicht vorkommen kann. Durch die magnetische Disposition der Polschuhe und des Ankers wird ferner ein grosses Drehmoment und eine grosse Genauigkeit der Einstellung erreicht. Das Feld verschiebt sich nicht allmählich, sondern wird sprungweise genau für die beabsichtigte Einstellung des
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eine kleine Verschiebung des Ankers eine grosse Änderung des Kraftlinienfl. usses bewirkt, wodurch ein grosses Drehmoment zugunsten der genauell Einstellung erreicht wird.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele nach obiger Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die prinzipielle Einrichtung bei Anwendung des Feldes von drei Magneten. die gegeneinander um 1200 versetzt und kreisförmig um einen polarisierten Anker angeordnet sind. Der Pfeil auf dieser Figur bezeichnet zwei charakteristische Ankereinstellungen des polars- sierten Ankers. In der Stellung a sind die beiden oberen Feldspulen parallel und mit der unteren Feldspule in Serie geschaltet. Der polarisierte Anker muss daher eine Stellung einnehmen, bei welcher die Mitte des einen Poles sich genau in der Mitte des Spaltes zwischen den beiden oberen Polschuhen einstellen muss.
In der Stellung b ist die rechte obere Feldmagnetspule in Serie l1t der unteren Fedldmagnetspule geschaltet, während die linke obere Fejdmagnetspule stromlos'st.
Hienach ergibt sich die durch den Pfeil angedeutete Stellung des polarisierten Ankers. Verfolgt
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schieben des Ankers nach rechts oder links nicht eintreten kann. Er ergibt sich daher bei allen Einrichtungen, hei denen eine ungerade Anzahl = n Feldmagnete verwendet wird, dann, wenn diese Feldmagnete gegeneinander um 360u : n versetzt sind, eine Anzahl Ankerstellungen = 4 n.
Um die Anzahl der genau fixierten Ankerstellungen = n nach Fig. 3 bei einer geraden Zahl der Feldmagnete über zwei n zu vermehren, ist es erforderlich, dass die Feldmagnete um ungleiche
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genau fixierte Ankerstellungen. (Die nicht genau fixierten Ankerstellungen werden als unbrauchbar fortgelassen). Die Bewegung des Ankers bei diesem Beispiele ist die folgende : Magnet 26 +, Magnete 27 und 28 -, ergibt Stellung 30. Magnet 26 +, Magnet M-, ergibt Stellung J7. Magnete 26 und 27 +, Magnete 28 und 29-ergibt Stellung 32. Magnet 27 +, Magnet 29- ergibt Stellung 33. Magnet 27 +, Magnete 29 und 26 - ergibt Stellung 34. Die gleiche Anzahl Stellungen ergeben sich, wenn der Anker sich von Stellung 30 aus um 1800 gedreht hat.
Man sieht, auch diese Stellungen sind sämtlich genau fixiert. Die Vermehrung der Anzahl der fixierten Stellungen gegenüber Fig. 3 ist allein durch ungleichmässige Teilung der Feldmagnete erreicht worden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 erhält man bei vier Feldmagneten durch zweckentsprechende ungleiche Versetzung sogar, ebenso wie bei Anwendung einer ungeraden Zahl vun Feldmagneten 4 n = 16 Ankerstellungen. Bei einer geraden Anzahl Feldmagnete können maximal voter Feldspulen eingeschaltet werden.
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**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.