AT76663B - Empfangsapparat für elektrische Signalübertragung. - Google Patents

Empfangsapparat für elektrische Signalübertragung.

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AT76663B
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Austria
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Herman Axel Schepeler
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Herman Axel Schepeler
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  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Empfangeapparat für   elektrische   SIgnalübertragung. 



   Die Erfindung bezieht sich   auf eine Signalübertragung,   wie sie beispielsweise zwischen einer Kommandostelle und festen oder transportablen Geschützen angewendet wird, um von dieser   Kommandostelle   die nötigen Befehle betreffs Richtung und Abfeuerung der Geschütz zu übermitteln. Der Empfangsapparat beruht im allgemeinen darauf, dass durch entsprechende   Einschaltung am Empfänger   ein elektromagnetischer Anker, der von einem entsprechenden Felde umgeben ist, in bestimmter Weise eingestellt wird. 



   Einrichtungen, bei denen durch entsprechende Schaltung am Geber und dadurch hervorgerufen Beeinflussung des magnetischen Feldes am Empfänger   Aukerbewegungen   hervorgerufen werden, sind bekannt. Diese Einrichtungen beruhen zum Teile darauf, dass der Anker des Empfängers einem konstanten, allmählich sich verschiebenden magnetischen Felde folgt.   zum   Teile darauf, dass durch nacheinander eingeschaltete Spulen des Feldes dem Anker eine entsprechende Drehbewegung erteilt wird.

   Die erste Einrichtung hat den Übelstand, dass in   der   Nähe   des Einstellungsbereiches,   in welchem sich gerade der Anker befindet, durch die geringe Veränderung des Feldes auf den Anker nur ein geringes Drehmoment ausgeübt wird.   Hindu1'     h   wird die Sicherheit der Einstellung des Ankers ausserordentlich von der mechanischen   Kaon-   struktion desselben, wie namentlich von der Zapfenlagerung   beeinflusst, und   ausserdem   muf-i,   um   einigermassen   genaue Einstellungen zu erhalten, die Ankerform magnetisch   ungünstig gewähr   werden.

   Die an zweiter Stelle genannte Einrichtung hat den Übelstand, dass der Anker nacheinander eine Menge Zwischenstellungen durchlaufen muss, bis   er die richtige Einstellung erhalten   hat und zwar dies besonders aus dem Grunde, weil die Anzahl der Stellungen, welche der   Ankle)   einnehmen kann, bei den gebräuchlichen Konstruktionen viel zu gering ist, um mit den bei einer einzigen Umdrehung des Ankers sich ergebenden Stellungen auszukommen. Der Anker bewegt vielmehr einen Mechanismus und es sind oft eine grössere Anzahl vom   Umdrehungen deys   erforderlich, ehe der Mechanismus diejenige Stellung erreicht, welche vom Geber gewünscht wird.

   Lässt daher der Anker durch irgend welche Ursache-beispielsweise eine schlechte Kontaktgebung des Gebers oder eine zu schnelle Betätigung des Gebers-eine Zwischenstellung aus, so ist nicht nur das erste   Kommando   falsch   1 übermittelt, sondern   es werden auch sämtliche folgenden Kommandos falsch angezeigt, da sie ja das erste Kommando als Ausgangsstelle   haben.   



   Alle diese   Übelstände   sollen durch die Erfindung vermieden werden. Durch eine entsprechende Anordnung und Einschaltung der Feldmagnete werden dem Anker bei einer einzigen   Umdrehung   um 3600 eine genügend grosse Anzahl genau fixierter Stellungen erteilt. Diese   Stellungen i'JI1d   
 EMI1.1 
 stets nur auf die vom Geber angegebene Stellung einstellen kann. Genügt trotzdem die bei einer einzigen Umdrehung erreichte Anzahl Stellungen nicht, so wird ein zweites Empfangselement verwendet, durch welches zusammen mit dem ersten Empfangselement das Quadrat   dpr   Stellungen des ersten erreicht werden kann und so fort beim dritten und vierten Empfangselement.

   Auch bei dieser Elementkombination ist die Stellung des folgenden   Elementes von der   des vorhergehenden   unabhängig.   Jedes Element wird vom Geber aus durch eine besondere Einrichtung betätigt, so dass auch bei der Kombination ein Addieren etwaiger Fehler nicht vorkommen kann. Durch die magnetische Disposition der   Polschuhe   und des Ankers wird ferner ein grosses Drehmoment und eine grosse Genauigkeit der Einstellung erreicht. Das Feld verschiebt sich nicht allmählich, sondern wird sprungweise genau für die beabsichtigte Einstellung des 
 EMI1.2 
 eine kleine Verschiebung des Ankers eine grosse Änderung des Kraftlinienfl. usses bewirkt, wodurch ein grosses   Drehmoment   zugunsten der   genauell   Einstellung erreicht wird. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele nach obiger Erfindung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt die prinzipielle Einrichtung bei Anwendung des Feldes von drei   Magneten.   die gegeneinander um   1200   versetzt und kreisförmig um einen polarisierten Anker   angeordnet   sind. Der Pfeil auf dieser Figur bezeichnet zwei charakteristische Ankereinstellungen des   polars-   sierten Ankers. In der Stellung a sind die beiden oberen Feldspulen parallel und mit der unteren Feldspule in Serie geschaltet. Der polarisierte Anker muss daher eine Stellung   einnehmen,     bei     welcher die Mitte des einen Poles sich genau in der Mitte des Spaltes zwischen den beiden oberen Polschuhen einstellen muss.

   In der Stellung b ist die rechte obere Feldmagnetspule in Serie l1t   der unteren Fedldmagnetspule geschaltet, während die linke obere   Fejdmagnetspule stromlos'st.   



    Hienach ergibt sich die   durch den Pfeil   angedeutete Stellung des polarisierten Ankers. Verfolgt   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schieben des Ankers nach rechts oder links nicht eintreten kann. Er ergibt sich daher bei allen Einrichtungen, hei denen eine ungerade Anzahl = n Feldmagnete verwendet wird, dann, wenn   diese Feldmagnete gegeneinander um 360u : n versetzt sind, eine Anzahl Ankerstellungen = 4 n. 



  Um die Anzahl der genau fixierten Ankerstellungen = n nach Fig. 3 bei einer geraden Zahl der Feldmagnete über zwei n zu vermehren, ist es erforderlich, dass die Feldmagnete um ungleiche   
 EMI2.2 
 genau fixierte Ankerstellungen. (Die nicht genau fixierten Ankerstellungen werden als unbrauchbar fortgelassen). Die Bewegung des Ankers bei diesem Beispiele ist die folgende : Magnet 26 +, Magnete 27 und   28 -,   ergibt Stellung 30. Magnet 26 +,   Magnet M-, ergibt Stellung J7.   Magnete 26 und 27 +, Magnete 28 und 29-ergibt Stellung 32. Magnet 27 +, Magnet   29-   ergibt Stellung 33. Magnet   27 +, Magnete   29 und   26 - ergibt Stellung 34.   Die gleiche Anzahl Stellungen ergeben sich, wenn der Anker sich von Stellung 30 aus um 1800 gedreht hat.

   Man sieht, auch diese Stellungen sind sämtlich genau fixiert. Die Vermehrung der Anzahl der fixierten Stellungen gegenüber Fig. 3 ist allein durch   ungleichmässige   Teilung der Feldmagnete erreicht worden. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 erhält man bei vier Feldmagneten durch zweckentsprechende ungleiche Versetzung sogar, ebenso wie bei Anwendung einer ungeraden Zahl   vun     Feldmagneten   4   n   = 16   Ankerstellungen.   Bei einer geraden Anzahl Feldmagnete können maximal   voter Feldspulen   eingeschaltet werden. 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 der Feldmagnete untereinander entspricht.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass drei um 120"gegeneinander versetzte Elektromagnete verwerdet werden, deren Schaltung ein sich sprungweise drehendes Magnetfeld durch zwölf verschiedene Schaltungen ergibt, hiedurch zwölf genau fixierte verschiedene magnetische Stellungen des Ankers bewirkt, wobei jede Stellung einer bestimmten Schaltung der drei Feldmagnete untereinander entspricht.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Drehschalters am Geber für die Betätigung des Empfängers die aufeinanderfolgenden GeberStellungen Empfängerstellungen einschalten, die durch eine oder mehrere Zwischenstellungen voneinander getrennt sind, damit der Empfängeranker bei jeder Veränderung zur sicheren Einstellung einen grösseren Weg zurücklegt als den zwischen zwei benachbarten Stellungen befindlichen.
    5. Ausführungsform nach Anspruch l bis 3, bei welcher der Ankerkern an jedem Ende mit sektorförmig und sich diametral gegenüberstehenden Polstücken versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes dieser Polstücke (7) mit einem zylinderförmigen, achsial zum Anker vo) hufenden und bis zur Mitte der Magnctisierungsspule (10) reichenden Ankerpolschuh verschen ist um den das Feld durchsetzenden Kraftlinien eine möglichst grosse Angriffsfläche darzubieten und hiedurch das Drehmoment des Ankers zu erhöhen.
    6. Ausführungsform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerpolschuhe sich beide nach der Mitte des Ankerkernes zu allmäblich verbreitern und auch beiden Seiten hin mit schwalbenschwanzförmigen Verlängerungen versehen sind, damit jede der Ankerstellungen magnetisch gut nxiert wird und der Anker gleichzeitig die Eigenschaft erhält, sich mit genügend EMI4.2
AT76663D 1915-05-19 1915-05-19 Empfangsapparat für elektrische Signalübertragung. AT76663B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048197B (de) * 1951-12-27 1958-12-31 Svenska Ackumulator Ab Als Empfaenger dienende elektrische Maschine zur Datenuebertragung
DE1052868B (de) * 1951-12-27 1959-03-12 Svenska Ackumulator Ab Elektrische Maschine zur Datenuebertragung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1048197B (de) * 1951-12-27 1958-12-31 Svenska Ackumulator Ab Als Empfaenger dienende elektrische Maschine zur Datenuebertragung
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