AT76494B - Verfahren, Zement und Kalkputz, Beton sowie Bausteine aus diesen oder ähnlichen Materialien vor dem Eindringen von Wasser zu schützen. - Google Patents

Verfahren, Zement und Kalkputz, Beton sowie Bausteine aus diesen oder ähnlichen Materialien vor dem Eindringen von Wasser zu schützen.

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  Verfahren, Zement und Kalkputz, Beton sowie Bausteine aua diesen oder ähnlichen   Materialien   vor dem Eindringen von Wasser zu schützen. 



   Es ist bekannt, Zement und Kalkmörtel sowie Beton durch Zusatz fettsaure Verbindungen, in erster Linie durch Kalk und Tonerdeseife, wasserdicht zu machen. Das deutsche Patent Nr. 182198 schlägt vor, Tonerdesalze mit Alkaliseife zu fällen, den entstehenden Niederschlag zu trocknen, zu pulverisieren und dann mit Sand und Zement zu mischen. Dieses Verfahren hat, abgesehen von der umständlichen Art der Darstellung des Präparates, deswegen keine praktische Anwendung gefunden, weil es unmöglich ist, Tonerdeseife so fein zu pulverisieren wie es zum Dichten von Zement unbedingt erforderlich ist ; nur ein   beträchtlicher   Zusatz, der aber der guten Al) bindung des Zementes im Wege steht und das Verfahren teuer macht, könnte den beabsichtigten Zweck in beschränktem Masse erfüUen.

   Der Grund dafür, dass sich Tonerdeseife nicht ganz fein pulverisieren lässt, liegt in ihrer gummiartigen Konsistenz. 



   Das neue Verfahren beseitigt diese   Überstände     vollständig.   Es besteht darin, dass   unlösliche   Seifen, wie z. B. die fettsauren Verbindungen von Zink, Tonerde, Magnesia usw. in Wasser suspendiert und dann mit einer anderen, stärkeren Base (den   Hydroxyden   von Kalzium, Barium und Strontium) versetzt werden. Diese Base wirkt dann nicht etwa nur mechanisch, d. h. einfach verteilend wie ein indifferonter Stoff, sondern in der Flüssigkeit entsteht durch Umsetzung ein kolloidartiger Körper in so äusserst feiner Verteilung, dass er trotz seines höheren spezifischen Gewichtes im Wasser längere Zeit suspendiert bleibt, während die Metallsoifen und ähnliche Körpor für sich sogleich zu Boden fallen.

   Trocknet man die so behandelte Metallseife, so entsteht ein feines Pulver, das in hervorragender Weise wasserabweisend ist, und zwar in viel höherem Grade als die anderen fettsaure Verbindungen. Wird Zement mit dem trockenen oder in Wasser suspendierten Präparate gemischt, so nimmt er ebenfalls wasserabweisende Eigenschaften an, und zwar infolge der feinen Verteilung schon bei dem geringen Zusatz von zirka   0'2   bis    0"30/0 zur   Sandzementmischung. Diese Menge ist zu klein. um irgendwie ungünstig auf die Abbindefähigkeit des Zementes einwirken zu können. 

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Claims (1)

  1. PATE1\"T-ANSPRUCH : Verfahren, Zement-und Kalkmörtel, Beton sowie Bausteine aus diesem oder ähnlichem Material \or dem Eindringen von Wasser zu schützen, dadurch gekennzeichnet, dass der Mörtelmischung eine Metallseife zugesetzt wird, die durch Behandeln mit den Hydroxyden der alkalischen Erden fein verteilt, und zwar kolloidal gemacht ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76494D 1914-11-24 1915-11-18 Verfahren, Zement und Kalkputz, Beton sowie Bausteine aus diesen oder ähnlichen Materialien vor dem Eindringen von Wasser zu schützen. AT76494B (de)

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