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Bettanordnung, bestehend aus zwei oder mehr übereinander angebrachten und an einem als zusammenklappbarer Ablegebehälter eingerichteten Gestell drehbaren Bettrahmen.
Wie bekannt, werden in Baracken, Kasernen und dgl. Schlafstellen u. m. zusammenklappbare oder aufklappbare Bettgestelle angewendet, während die benötigten Sitze, Tische und Schränke als Einzelmöbel aufgestellt worden.
Es ist klar, dass dies viel Raum erfordert und dass diese Einzelmöbel Unordnung verursachen, während ausserdem eine gründliche Reinigung der Lokalitäten nur möglich ist, wenn die Möbel daraus entfernt oder öfters verschoben werden.
Die näher beschriebene Erfindung bezweckt nun, ein Schlafgestell für ein oder mehrere Personen mit Sitzen, Tisch und Bergungsraum zu kombinieren, und zwar so. dass das Ganze durch eine einfache Manipulation zusammengeklappt oder einzeln als Tisch, Scblafgestell, Sitz und Bergungsraum verwendet werden kann, wodurch verschiedene Vorteile erreicht werden, und zwar, dass nach Aufklappen der Gestelle der Boden ordentlich gereinigt und die Lokalitäten für gymnastische, Schiess-oder andere Übungen verwendet werden können und dass im Lokale sofort eine grosse Anzahl Sitze und Tische hergestellt werden können, wodurch dasselbe gleichzeitig als Ess-, Arbeits- oder lesesaal benutzt werden kann, sowie dass die Gestelle, da sie zusammenklappbar und lose aufgestellt sind,
zu jadr Zeit transportiert und sofort in anderen Lokalen aufgestellt werden können, so dass sie besonders für zeitliche Baracken, z. B. in liriegszeit, geeignet sind.
Eine Ausführungsform des Gestelles ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht als Schlaf. und Sitzgestell, Fig, 2 eine Obenansicht als Schlaf-
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Sitzgestell, und zwar ausgeführt als :
2 mal 4 Schlafstellen.
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2 mal 1 Tisch
Das Gestell besteht aus einem Zusamenklappbaren Mittelgerüst mit Stützen 1, zwischen welche Bretter 2 für Bergung angebracht sind. An jeder Seite des Mittel-
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Durch Drehung der Rahmen 7 und 17 mit ihren Achsen 14 und 18 in den Aussparungen 15 und 19 der Stütze 1 können Unter- und Oberbet. tgestell aufgeklappt und in vertikalen Stand gebracht werden.
Am Rahmen 7 sind mittels Ketten 21 zwei Sitzbretter 4 aufgehängt, welche, wenn da8 Unterbettgestell nicht als Schlafstelle gebraucht wird und das Oberbettgestell in vertikalen Stand aufgeklappt und das Segeltuch des Unterbettgestelles aufgerollt ist, oben auf den Rahmen 7 gelegt werden können.
An den Rahmen 7 und 17 des Unter-und Oberbettgestelles sind weiters Bügel 22 und 23 befestigt, worauf bei aufgeklapptem Oberbettgestell das Tischblatt 5 gelegt werden kann.
Die Bretter 4 mit Tischblatt 5 bilden dann zwei Sitzbänke mit Tisch für zirka
2 mal 4 Personen.
Um die beiden Bettgestelle samt Sitzbretter 4 und Tischblatt 5 in vertikalen Stand bringen zu können, braucht nur das Tischblatt 5 einerseits von dem Bügel 22 auf den
Rahmen 7 gelegt werden.
Werden die Gestelle als Schlafstellen benutzt, so ruht das Tischblatt 6 einerseits wie immer auf dem Bügel 23 und andererseits wird os mittels drehbarem Haken 24 am
Rahmen 17 befestigt aufgehängt, so dass es die Personen, welche im Unterbettgestell schlafen, nicht belästigt. Ist das Lokal nicht hoch genug, um das Oberbettgestell in vertikalen Stand bringen zu können, dann wird das Oberbettgestell in den in der Stütze J ! angebrachten Aussparungen 25 statt in den Aussparungen 19 gelegt, wonach die Aufwärts- drehung erfolgen kann. Für Transport werden die Rahmen 7 und 17 in die Aussparungen 26 und 27 gelegt und im vertikalen Stand gedreht, während das Gerüst parallel zusammen- geklappt wird.
Die Ausführung des Gestelles, wie in den Zeichnungen angegeben, ist als
Doppelgestell gedacht, welches mitten im Lokal lose auf dem Boden aufgestellt wird ; die
Hälfte dieses Gestelles kann als Einfachgestel1 an der Mauer aufgestellt werden.