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Die Erfindung betrifft einen Tisch, vorzugsweise für Schulräume, Vortrags- oder Hörsäle, dessen am Boden aufliegende Gestellteile mit den hochstehenden, die Tischplatte mit Fach tragenden Armen vorzugsweise einen rechten Winkel einschliessen, wobei die mit ihrer seitlichen Begrenzung mit den Seitenwänden des Faches in einer Ebene liegende Tischplatte abgekehrt vom Benutzer über das Fach vorspringt und eine an den hochstehenden Armen des Gestelles befestigte, parallel zur Zarge des Faches verlaufende Leiste an Haken der Fachzarge aufgehängte Taschen od. dgl abstützt, die in Seitenansicht von den hochstehenden Gestellarmen abgedeckt sind.
Die bekannten Ausführungen derartiger in Lehrsälen zur Aufstellung kommenden Möbel nehmen keine Rücksicht auf die Notwendigkeit der in solchen Räumen besonders dringlichen Reinigung und auf die Unterbringung derartiger Möbel bei Nichtgebrauch. Sie sind in ihrer Form zumeist sperrig, so dass sie abgestellt viel Raum wegnehmen, der gerade in Schulen oft nötig gebraucht würde.
Ein für Schulräume geeigneter Tisch soll somit so ausgebildet sein, dass er eine leichte Reinigungsmöglichkeit des Bodens um ihn herum erlaubt. Zudem soll er bei Nichtgebrauch auf kleinstem Raum untergebracht werden können, was nicht zuletzt auch beim Versand wesentliche Vorteile bietet.
Nach dem Vorschlag gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die hochstehenden Gestellarme an den Innenseiten der Seitenwände des Faches und an der die Gestellarme verbindenden Leiste lösbar befestigt und in abmontiertem Zustand rückwärts in das auf den Kopf gestellte, durch die, wie an sich bekannt, etwa halbe Fachhöhe aufweisende Zarge nur teilweise abgeschlossen, hinten oben offene Fach des Tisches einschiebbar sind.
Ein solcherart ausgebildeter Tisch hat keine hindernden Gestellbeine, zeigt ein gefälliges und luftiges Aussehen, ermöglicht den freien Gebrauch des Faches, da Taschen u. dgl. an der hinteren Längszarge aufgehängt und durch die parallel darunter angeordnete Leiste abgestützt werden, so dass sie nicht gegen die Beine des Benutzers schwingen, wobei ein entsprechend ausgebildeter Stuhl mit seiner Sitzplatte oder Füssen in das Fach eingeschoben werden kann und der Boden um den Tisch herum leicht und einfach zu reinigen ist.
Einzelheiten der Erfindung werden anschliessend in Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben : Fig. l und 2 zeigen einen Doppeltisch in Vorder-bzw. Rückansicht und Fig. 3 einen auf kleinsten Raum zusammengelegten Doppeltisch, alle Zeichnungen im Schaubild.
Gemäss Fig. l besteht der Tisch-7-aus einem Oberteil mit einer Platte-l--und einem vorne offenen Fach-2--. Dieser Oberteil wird von Gestellarmen-4-mit Füssen-5--getragen, wobei die Arme--4-mit Bundschrauben-15-an der Innenseite der über das Fach --2-- vorspringenden Seitenwände-14--befestigt sind. Das Fach-2-ist durch eine Mittelzarge-6-in zwei Hälften geteilt, so dass jeder der nebeneinander sitzenden Benutzer sein abgegrenztes Fach hat.
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(Fig. 2)Tischplatte--l--anschliesst, sondern einen Spalt --12-- offen lässt.
An der Zarge--13--sind Haken --17-- od. dgl. angeordnet, an denen Taschen --11-- aufgehängt werden können, die an lösbar mittels Bundschrauben-15-an den Armen--4-befestigten Leisten-3-anliegen, so dass sie nicht gegen die Beine des Tischbenutzers schwingen können. Die Bundschrauben--15--zur Befestigung an den Wänden --14-- werden durch Bohrungen --16-- geschoben und mittels Muttern festgehalten.
In Fig. 3 ist gezeigt, wie ein Doppeltisch--7--gemäss der Darstellung von Fig. 1 und 2 auf kleinsten Raum zusammengelegt wird. Nachdem die Bundschrauben-15--aus ihrer Befestigung gelöst sind, wird der Tischoberteil umgedreht und mit der Platte-l-aufgestellt. In seine Rückseite lassen sich am vorspringenden Tischplattenteil die Arme--4--einlegen, wobei die Füsse--5--parallel verlaufend an den Seitenwänden --14-- anliegen. Die Arme--4--weisen dabei höchstens die Länge der Tischbreite und die Füsse-5- der Tischtiefe auf. Die Leiste --3-- zum Abstützen der Taschen --11-- liegt dann am obersten Arm - 4-auf.
Um auch Einzeltische in gleicher Weise zusammenlegen zu können, die eine geringere Breite aufweisen als die Höhe der Arme--4--beträgt, könnten diese unterteilt und durch Verschraubung od. dgL zusammengehalten sein. Zerlegt liessen sie sich dann in ähnlicher Weise an der Rückseite des Tisches--7-- unterbringen wie bei einem Doppeltisch, wobei zu beachten wäre, dass das Fach entsprechend höher ausgeführt sein müsste, um die mehrfachen Lagen der zerlegten Gestellteile einschieben zu können.
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