AT75829B - Verfahren zur Herstellung eines keimfreien Klebepflasters aus tierischer Haut. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines keimfreien Klebepflasters aus tierischer Haut.

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  Verfahren zur Herstellung eines keimfreien Klebepflasters aus tierischer Haut. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur   Herstellung   eines keimfreien   Ktobo-   pilasters aus   tierischer Haut. 158   ist bekannt, tierische Haut, namentlich sogenannte Goldschlägerhäutchen, als Grundstoff für   Ktebepnaster   zu verwenden. Man hat gerade diese Hautart gewählt, weil sie sehr wenig Fettansatz zeigt, indessen stehen der hohe Preis und die kleinen Abmessungen der   Goldschlägerhaut   einer ökonomischen   wirtschaft-   lichen Ausnutzung entgegen.   Demgegenüber   liegt das Wesen der vorliegenden Erfindung 
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 zeigte sich indessen, dass es nur schwierig gelingt, die Haut derart von Fetteilen zu befreien, dass ein keimfreiesKIebepflaster. gewonnen werden kann. 



   Nach der Erfindung wird derartig vorgegangen, dass die ans Itinderbutten gelöste Haut gründlich gewaschen, zweckmä2ig auf Holzrahmen ausgespannt und durch   Abschaben   mittesl eines Messers möglichst weitgehend von anhaftendem Fett befreit wird. Das noch verbleibende Fett wird dann dadurch von   der Haut abgelöst,   dass man auf diese fein gepulverten, gebrannten Braunstein mittels eines Haarsiebes aufstreut. Braunstein hat   nämlich,   wie festgestellt wurdo, die Eigenschaft, nicht nur das Fett, das wie mit der Haut fest verwachsen erscheint, begierig   aufzusaugen,   sondern auch die Haut zu trocknen, wenn das   Braunsteinpulver zusammen   mit fein   geschliffenem   Bimsstein auf der Haut verrieben   wird.

   Es zeigt sich dabei ausserdem, dass   das Braunsteinpuiver die Haut nicht im ge-   ringsten   angreift, also die rauhe Natur des   Bimssteins   in gewissem Sinne mildert. 



   Ist auf diese Weise das Häutchen von Fett befreit, so wird es mit einem Desinfektionsmittel zusammengebracht, zweckmässig durch Abspülen der immer noch aufgespannten Haut   mit Sublimatlösung. Versuche haben ergeben,   dass eine nach vorstehendem Verfahren be   handele   Haut derartig wenig Keime besitzt, dass sie als für praktische Zwecke keimfrei gelten kann. 



   Nach dem Trocknen erhält die Haut einen Klebstoffauftrag, indem beispielsweise eine vorher gekochte Lösung von Gummi arabicum aufgestrichen wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines keimfreien Klebepflasters aus tierischer Haut, dadurch gekennzeichnet, dass tierische Haut aus Darmarten nach Abwaschen und Abschaben zwecks gründlicher Fettberfreiung mit gepulvertem, gebranntem Braunstein behandelt, unter Zuhilfe- nnhme von Bimssteinpulver abgerieben und schliesslich mit einem Desinfektionsmittel, zweck- massig Sublimatlösung. gereinigt wird, worauf die getrocknete Haut einen Klebstoffauftrag erhält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT75829D 1914-05-04 1916-07-27 Verfahren zur Herstellung eines keimfreien Klebepflasters aus tierischer Haut. AT75829B (de)

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