AT75309B - Streichriemen für Rasiermesser. - Google Patents

Streichriemen für Rasiermesser.

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AT75309B
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Paul Tavoukdji
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Paul Tavoukdji
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Description


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   Die Erfindung bezweckt, die nach   Benutzung   eines   Rasiermesbers au   der feinen Schneide desselben entstandenen Unebenheiten zu beseitigen (die feine Schneide zerspringt nicht beim oder durch Rasieren, vielmehr wird sie verbogen), der Schneide des Messers 
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 Messer seltener als bisher geschliffen zu werden braucht. 



   Der neue Streichriemen besteht aus inneren Häuten von Lebewesen, insbesondere aus   Schleimhäuten   wie Därmen, Magen und Blasen und anderen von Rindern, Schafen, 
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 aseptisch gemacht werden, wird ein Garn gesponnen. Aus diesem werden Sache einfache und schlauchartige Bänder maschinell gewebt. Die Verarbeitung des Garns der Darmsaite erfolgt noch in dem feuchten Zustande des   Darms. Die verarbeiteten Bänder   worden nach Verlassen des Webstuhles eine Zeit lang unter Presse gelegt, wobei sie schon eine schöne   Glätte   erhalten und alsdann auf Spannapparaten bei gleichmässiger Wärme ausgetrocknet. Die fertigen Därme können weiter geglättet und poliert werden. 



   In einer anderen Art werden die Bänder wie folgt hergestellt : a) Die geraden Mitteldärme von Rindern und anderen Lebewesen werden, nachdem sie von Fetten befreit, gereinigt, aseptisch gemacht worden, stückweise auf Glas-oder Holzstreifen, die vorher geölt sind und deren Breite der Darmbreite entspricht, gezogen. Die so mit   dem Darmschiauch überzogenen   Leisten (diese sind nur ein paar Millimeter stark) werden in gleichmässiger Wärme ausgetrocknet. Alsdann schneide-man den Darm- überzug an den Kanten der Leisten so, dass sich von der unteren und oberen Fläche des Streifens (der Einlage) je ein Bandstreifen ablöst. (Beim Trocknen zieht sich der Darm   zusammen   und nimmt die Glätte und Form der Streifeneinlage an). Die so hergestellten Därme werden auf Halter montiert und als Streichriemen verwendet.

   Dünne Bänder können auch, wenn sie vollkommen trocken sind, aufeinandergeklebt werden, so dass man Bänder in jeder gewünschten Stärke herstellen kann. 



   An Stelle der beim Trocknen verwendeten Einlage ans festem Stoff kann eine solche aus geschmeidigem Stoff, wie Leder, verwendet werden. In diesem Falle wird die Einlage nicht geölt, sondern mit Klebstoff versehen, so dass der Darmschlauch nach dem Trocknen sich mit der Einlage vollkommen verbindet. Die Enden des so hergestellten   Darmbandes   werden verstärkt und mit den   tiblichen Ösen zum Aufhängen an   die Wand versehen. Bel dieser Ausführung bleibt somit die Einlage im Darmschlauch auch während der Benutzung des Streichriemens. b) Aus Blasen, z. B. Rindsblasen, werden die Bänder wie folgt hergestellt : Die Enden der Blase werden etwas abgeschnitten ; die nun manschettenartig gewordene Blase wird durch einen Längsschnitt getrennt und der so entstandene Streifen wird in einem   Trockonspannapparat   getrocknet.

   Die rauhe Seite der Blase wird alsdann poliert, so dass beide Seiton des Lappens verwendet worden können. Aus dem Lappen schneidet man nun 
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 Zeit in   Eisessig   oder in anderen tauglichen Laugen, wie   Pottaschelauge,   liegen lässt, erzielt man minder oder mehr harte   Darmbänder.   

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 Allen diesen Anforderungen entspricht der ans vorerwähnten Schleimhäuten hergestellte   Streichriemen.   Es gibt keinen anderen Stoff, der obige Eigenschaften in sich so vorteilhaft vereint.   : (Du   Leder ist weicher als ein getrocknetes Darmband   und-hat lange, dicht die   Feinheit und Festigkeit des Darms. Dasselbe enthält auch Fremdkörper und Fasern, die oft leicht freiliegen.

   Es hat auch nicht die Glatte, die ein   poliertes Darmband   oder die unpolierte Schleimhautseite des Darmes schon obneweiters aufweist, dagegen hat es viel zu viel Adhäsion zu dem Messer, wodurch das Abstreichen erschwert wird. Die aus Flachs 
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 diesem Gegenstand fein polierte, absolut glatte Bänder erzeugt werden können. Durch geeignete Schmiermittel lassen sich auch diese Bänder nach Belieben geschmeidig machen.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Streichriemen für Rasiermesser, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben aus Schleim- häuten, wie Därmen, Blasen und Magen von Pferden, Rindern, Schafen und anderen Lebe- wesen, hergestellt sind.
AT75309D 1913-12-28 1913-12-28 Streichriemen für Rasiermesser. AT75309B (de)

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