AT74711B - Verfahren zum Haltbarmachen von gekochten Schinken. - Google Patents

Verfahren zum Haltbarmachen von gekochten Schinken.

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  Verfahren zum Haltbarmachen von gekochten Schinken. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Entwicklung des in der österreichischen Patentschrift Nr. 69631 dargestellten Verfahrens zum Haltbarmachen von gekochten Schinken, bei welchen die gesalzenen und geräucherten, in üblicher Weise entbeinten Schinken in stark gepresstem Zustande in der Schinkengestalt angepassten starren Formen halb gar gekocht und dann in diesen   Formscbinken     angepassten   Weissblechdosen verpackt werden, die hierauf verlötet, durch ein Luftloch evakniert und schliesslich in hermetisch verschlossenem Zustande, in welchem die Dosen sich fest an den Inhalt anschmiegen, im eigenen Safte gar gekocht bzw. sterilisiert werden. 



   Dieses Verfahren zum Haltbarmachen von gekochten Schinken verläuft in zwei zeitlich und räumlich getrennten Phasen, von welchen die erste Phase das Pressen und   voir-   kochen in starren Formen, die zweite Phase das Garkochen bzw. Sterilisieren in evakuierten   Weissblechdosen   betrifft. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung erfolgt die Durchführung des ganzen Koch-und Sterilisationsprozesses in einer einzigen Operation, also ein Vorkochen und Pressen der   gepökelten   und entbeinten Schinken in starren Formen. in unvollständig gefüllten, in bekannter Weise vor dem Kochen   evakuierten Weissblecbdosen.   Die zur Verwendung kommenden Weissblechdosen sind den zu konservierenden Schinken im Grundriss und im Längsschnitt angepasst, sie zeigen also im Grundriss eine mehr oder weniger ovale Form, während sie im Längsschnitt nach dem    Beinendedes   Schinkens zu mehr oder weniger keilförmig verjüngt sind. 



   Die Durchführung des ganzen   Kocb- und Sterilisationsprozess {1s   in einer einzigen Operation bedingt eine wesentliche Vereinfachung und erzielt somit einen neuen technischen Effekt. Durch das in Fortfall kommende Umpacken aus den Pressformen in die Dosen wird den hygienischen Anforderungen in höherem   Masse Rechnung getragen   und in wirtschaftlicher Beziehung der Vorteil erreicht, dass die   Anschaffungs-und Unterhaltungskosten.   der   verhältnismässig teuren   Formen, ausserdem aber der mit der Bedienung dieser Pressformen verknüpfte Zeit- und Müheaufwand erspart wird. 



   Die durch das dem Kochen voraufgehende Evakuieren mit ihren Wandungen gegen den Inhalt   festgescl110sseuen   Dosen vermögen der beim Kochen bzw. bei der Sterilisation bedingten Ausdehnung des   Doseninhattes unter Ar. sschiuss   der Gefahr des Sprengens so lange zu folgen, bis sie unter innerem Überdruck ihre ursprüngliche Raumgrösse wieder gewinnen. Die Schinken erfahren somit während des Kochens eine elastische Druckumspannung, durch welche unter völligem   Zusammenschluss   der durch die Entfernung des Kochens bedingten Höhlung einem ungebührlichen Saftverlust entgegengewirkt wird. 



   Nach der Beendigung des Kochprozesses ziehen sich die Wandungen der Dosen, unter dem äusseren Überdruck der durch die Abkühlung des Inhaltes   veranlassten Volumen-   verringerung folgend, wieder zusammen, so dass der Inhalt nach wie vor unter Druck fest verpackt in den Dosen ruht. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Haltbarmachcn von gekochten Schinken, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführung des ganzen Koch-und Sterilisationsvorganges in einem einzigen Arbeitsgange, also ohne Vorkochen und Pressen der gepökelten und entbeinten Schinken in starren Formen, in unvollständig gefüllten, in bekannter Weise vor dem Kochen ent- lüfteten Dosen erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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