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Die oben erwähnten Schwierigkeiten waren aber bei diesen Vorschlägen überhaupt nicht berücksichtigt worden. Infolgedessen waren derartige Maschinen praktisch überhaupt nicht verwendbar.
Gemäss der vorliegenden Erfindung werden bei einer nach dem Brückenprinzip gebauten Gleisrückmaschine die Schwiergkeiten überwunden, welche der Anwendung der seitlichen Verschiebung dienenden Zwängungsrollen als Hubrollen entgegenstehen. Zur Aufnahme der senkrechten Kräfte werden genügend grosse Angriffsflächen geschaffen. Dies geschieht mit Hilfe zweier verschiedener Mittel. Erstens werden die Laschen der Schienen an ihren Oberkanten in solcher Weise abgehobelt, dass zwar der Schienenkopf durch die Laschen noch genügend gestützt wird, dass aber andererseits ein zum genügenden Unterfassen der Rollenflanschen ausreichend breiter Streifen an der Unterfläche des Schienenkopfes frei gegeben wird.
Zweitens wird jede der beiden Schienen des Gleises durch eine Anzahl dauernd in Eingriff bleibender Rollenpaare angehoben, so dass die zum Anheben und Durchbiegen des Gleises erforderlichen senkrechten Kräfte durch eine grosse Anzahl (z. B. bei je drei Rollenpaaren durch zwölf) Flanschen übertragen werden.
Es ist Sorge getragen, dass sämtliche Rollen gleichzeitig in Eingriff und gleichzeitig ausser Eingriff gebracht werden können, dass die an der einen Schiene angreifenden Rollenpaare und die an der anderen Schiene angreifenden Rollenpaare sowohl gleichzeitig und um das gleiche Stück seitwärts verschoben, als gleichzeitig und um das gleiche Stück angehoben werden können, ferner dass alle Rollen bei jeder Einstellung und nach jeder Richtung selbsttätig gesperrt sind, so dass sowohl die von der seitlichen Verschiebung und seitlichen Durchbiegung der Schienen herrührenden wagerechten Widerstände,
als die vom Anheben und der senkrechten Durchbiegung der Schienen herrührenden senkrechten Widerstände sicher aufgenommen und die wagerechten Widerstände auf sämtliche auf der einen Seite beider Schienen liegenden Rollen und die senkrechten Kräfte. auf sämtliche auf beiden Seiten der Schienen liegenden Rollen gleichmässig übertragen werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 ist die Ansicht einer Gleisrückmaschine ; Fig. 2 ist der Grundriss eines fünfschienigen Baggergleises in kleinerem Massstabe. Von der auf dem Transportgleis befindlichen Gleisrückmaschine sind nur die Drehschemel und die an beiden Schienen des Gleises angreifenden Rollenpaare eingezeichnet; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das Baggergleis nach A-B der Fig. 2 in gleichem Massstabs.
Die Stellung, welche das angehobene und verschobene Gleis einnimmt, ist punktiert eingezeichnet.
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versehen, so dass sie gleirbzeltig als Hubrollen wirken können. Von den Laschen 5 der Schienen (siehe Fig. 6) sind die äusseren oberen Kanten xo weit abgehobelt, dass zwar der Schienenkopf durch die Laschen noch genügend unterstützt wird, dass aber die Flanschen 4 der Rollen 3 noch mit ihrer ganzen Breite unter den Schienenkopf fassen können.
Es sind auf jeder Seite jeder der beiden Schienen je drei Rollen. ! ganzen also zwölf
Rollen 3 vorgesehen, Die Zapfen der sämtlichen auf je einer Seite je einer Schiene liegenden
Rollen 3 sind in je einem Klotz 6 befestigt, welcher an seinen beiden Enden je einen Zapfen i trägt.. Die Zapfen 7 der sämtlichen vier Klötze sind in einem Querschlitten 8 gelagert, welcher mit Rollen 9 in einem Rahmen 10 verschiebbar ist.
Der Rahmen 10 kann gegen die Brücke 2 weder in der Längsrichtung noch in der Quer- richtung, wohl aber in der Höhenrichtung verschoben werden. Zu diesem Zwecke ist der Rahmen 1U mittels zweier Schraubenspindeln 11 an der Brücke 2 angehängt. Auf den oberen Enden der
Schraubenspindeln 11 sind Kegelräder 12 befestigt, in welche auf einer gemeinsamen Welle 14 sitzende Kegeltriebe 13 eingreifen. Die Welle 14 kann mittels einer aufsteckbaren Kurbel in der einen oder anderen Drehrichtung von Hand gedreht und dadurch der Rahmen 10 und sämtliche
Rollen 3 gleichmässig gehoben und gesenkt werden. Stehen die Rollen 3, wie in Fig. 5 gezeichnet, in Eingriff mit den Schienen, so wird gleichzeitig das ganze Gleis gehoben bzw. gesenkt.
Der Querschlitten 8 trägt in seiner Mitte einen Klotz 15. Eine im Rahmen 10 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagerte Spindel 16 ist im Klotz 15 mit Gewinde geführt. Wird die Welle 16 mittels einer Kurbel in dem einen oder anderen Drehsinne gedreht, so wird der Querschlitten 8 und werden mit ihm sämtliche Rollen 3 nach links oder rechts verschoben. Stehen die Rollen 3, wie in Fig. 5 gezeichnet, in Eingriff mit den Schienen, Ro wird das ganze Gleis entsprechend nach links oder rechts durchgebogen.
Zur gleichzeitigen Einrückung bzw. Auarückung sämtlicher Rollen 3 dient die folgende Eisr'htung. Jeder der vier Klötze 6 trägt je zwei senkrecht nach oben gerichtete Arme 17, deren freie Enden gabelförmig gestaltet sind. Von diesen gabelförmigen Enden der Arme 17 werden die Zapfen 18 der Muttern 19 umfasst.
Die auf der eien Seite einer Schiene liegenden Mutter ist mit
Linksgewinde, die auf der anderen Seite der Schiene liegende Mhtter mit Rechtsgewinde versehen.
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Sämtliche Muttern sitzen auf einer gemeinsamen, mit entsprechenden Links-und Rechtsgewinden versehenen Spindel 20, welche in dem mittleren Klotz 15 des Qucrsschlittena drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist. Wird die Spindel 20 mittels einer Kurbel in der einen oder anderen Drehrichtung gedreht, so werden gleichzeitig sämtliche Rollen 3 um die Zapfen 7 der Klotz 6 nach aussen oder nach innen geschwenkt und dadurch ausgerückt oder eingerückt.
Sowohl das gleichzeitige Anheben bzw. gleichzeitige Senken als das gleichzeitige seitliche Verschieben nach der einen bzw. nach der anderen Seite, als das gleichzeitige Einrücken bzw. gleichzeitige Ausrücken sämtlicher Rollen 3 erfolgt durch je eine einzige, mittels einer Kurbel drehbare Spindel 14 bzw. 16 bzw. 20. Da alle drei Bewegungen, die senkrechte Verschiebung, die wagerechte Verschiebung und die Einrückbewegung durch Drehung von selbstsperrenden Schraubenspindeln herbeigeführt werden, so sind besondere Sperrvorrichtungen zur Sicherung der jeweiligen Einstellungen nicht erforderlich, und können die Rollen 3 trotz ihrer Beweglichkeit und Verschiebbarkeit die sehr bedeutenden Kräfte, welche zur seitlichen Durchbiegung, zur senkrechten Durchbiegung und zum Anheben des Gleises erforderlich sind, unmittelbar übertragen.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Gleisrückmaschine mit einer auf zwei Drehschemeln ruhenden Brücke, welche zwischen den Schemeln einen quer verschiebbaren und lotrechte Zwängungsrollenpaare tragenden Rahmen aufweist, der mit Anhubvorrichtung für fortlaufendes Anheben des Gleises versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite jeder der beiden Schienen mehrere (z.
B. drei) gemeinsam einschwenkbare und ausschwenkbare Rollen (3) angeordnet sind, welche mit ihren unteren
Flanschen (4) den Kopf der Schiene unterfassen, deren Laschen (5) an ihren äusseren oberen
Kanten so weit abgehobelt sind, dass zwar der Schienenkopf durch die Laschen noch genügend unterstützt wird, dass aber die Flanschen (4) der Rollen (3) noch mit ihrer ganzen Breite unter den Schienenkopf fassen können.