AT74436B - Gleisrückmaschine. - Google Patents

Gleisrückmaschine.

Info

Publication number
AT74436B
AT74436B AT74436DA AT74436B AT 74436 B AT74436 B AT 74436B AT 74436D A AT74436D A AT 74436DA AT 74436 B AT74436 B AT 74436B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rollers
track
rails
moving machine
rail
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Kammerer
Wilhelm Ulrich Arbenz
Original Assignee
Otto Kammerer
Wilhelm Ulrich Arbenz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Kammerer, Wilhelm Ulrich Arbenz filed Critical Otto Kammerer
Application granted granted Critical
Publication of AT74436B publication Critical patent/AT74436B/de

Links

Landscapes

  • Machine Tool Units (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die oben erwähnten Schwierigkeiten waren aber bei diesen Vorschlägen überhaupt nicht   berücksichtigt worden.   Infolgedessen waren derartige Maschinen praktisch   überhaupt   nicht verwendbar. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden bei einer nach dem Brückenprinzip gebauten Gleisrückmaschine die Schwiergkeiten überwunden, welche der Anwendung der seitlichen Verschiebung dienenden Zwängungsrollen als Hubrollen entgegenstehen. Zur Aufnahme der senkrechten Kräfte werden genügend grosse Angriffsflächen geschaffen. Dies geschieht mit Hilfe zweier verschiedener Mittel. Erstens werden die Laschen der Schienen an ihren Oberkanten in solcher Weise abgehobelt, dass zwar der Schienenkopf durch die Laschen noch genügend gestützt wird, dass aber andererseits ein zum genügenden Unterfassen der Rollenflanschen ausreichend breiter Streifen an der Unterfläche des Schienenkopfes frei gegeben wird.

   Zweitens wird jede der beiden Schienen des Gleises durch eine Anzahl dauernd in Eingriff bleibender Rollenpaare angehoben, so dass die zum Anheben und Durchbiegen des Gleises erforderlichen senkrechten Kräfte durch eine grosse Anzahl (z. B. bei je drei Rollenpaaren durch zwölf) Flanschen übertragen werden.

   Es ist Sorge getragen, dass sämtliche Rollen gleichzeitig in Eingriff und gleichzeitig ausser Eingriff gebracht werden können, dass die an der einen Schiene angreifenden Rollenpaare und die an der anderen Schiene angreifenden Rollenpaare sowohl gleichzeitig und um das gleiche Stück seitwärts verschoben, als gleichzeitig und um das gleiche   Stück angehoben   werden können, ferner dass alle Rollen bei jeder Einstellung und nach jeder Richtung selbsttätig gesperrt sind, so dass sowohl die von der seitlichen Verschiebung und seitlichen Durchbiegung der Schienen herrührenden wagerechten Widerstände,

   als die vom Anheben und der senkrechten Durchbiegung der Schienen herrührenden senkrechten Widerstände sicher aufgenommen und die   wagerechten Widerstände   auf sämtliche auf der einen Seite beider Schienen liegenden Rollen und die   senkrechten Kräfte.   auf sämtliche auf beiden Seiten der Schienen liegenden Rollen gleichmässig übertragen werden. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiele   dargestellt. Fig. 1 ist die Ansicht einer Gleisrückmaschine ; Fig. 2 ist der Grundriss eines fünfschienigen   Baggergleises in   kleinerem   Massstabe.   Von der auf dem Transportgleis befindlichen Gleisrückmaschine sind nur die Drehschemel und die an beiden Schienen des Gleises angreifenden Rollenpaare eingezeichnet; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch das Baggergleis nach   A-B   der Fig. 2 in gleichem   Massstabs.   



  Die Stellung, welche das angehobene und verschobene Gleis einnimmt, ist punktiert eingezeichnet. 
 EMI2.1 
 versehen, so dass sie   gleirbzeltig   als Hubrollen wirken können. Von den Laschen 5 der Schienen (siehe Fig. 6) sind die äusseren oberen   Kanten xo weit abgehobelt,   dass zwar der Schienenkopf   durch   die Laschen noch genügend unterstützt wird, dass aber die Flanschen 4 der Rollen 3 noch mit ihrer ganzen Breite unter den Schienenkopf fassen können. 



   Es sind auf jeder Seite jeder der beiden Schienen je drei   Rollen. !   ganzen also zwölf
Rollen 3 vorgesehen, Die Zapfen der sämtlichen auf je einer Seite je einer Schiene liegenden
Rollen 3 sind in je einem Klotz 6 befestigt, welcher an seinen beiden Enden je einen Zapfen i   trägt..   Die Zapfen 7 der   sämtlichen   vier Klötze sind in einem Querschlitten   8   gelagert, welcher mit Rollen 9 in einem Rahmen 10 verschiebbar ist. 



   Der Rahmen 10 kann gegen die Brücke 2 weder in der   Längsrichtung   noch in der Quer- richtung, wohl aber in der Höhenrichtung verschoben werden. Zu diesem Zwecke ist der Rahmen   1U   mittels   zweier Schraubenspindeln 11   an der Brücke 2 angehängt. Auf den oberen Enden der
Schraubenspindeln 11 sind Kegelräder   12 befestigt,   in welche auf einer gemeinsamen Welle 14 sitzende Kegeltriebe 13 eingreifen. Die Welle 14 kann mittels einer aufsteckbaren Kurbel in der einen oder anderen Drehrichtung von Hand gedreht und dadurch der Rahmen 10 und sämtliche
Rollen 3 gleichmässig gehoben und gesenkt werden. Stehen die   Rollen 3,   wie in Fig. 5 gezeichnet, in Eingriff mit den Schienen, so wird gleichzeitig das ganze Gleis gehoben bzw. gesenkt. 



   Der Querschlitten 8 trägt in seiner Mitte einen Klotz 15. Eine im Rahmen 10 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagerte Spindel 16 ist im Klotz 15 mit Gewinde geführt. Wird die Welle 16 mittels einer Kurbel in dem einen oder anderen Drehsinne gedreht, so wird der Querschlitten 8 und werden mit ihm sämtliche Rollen 3 nach links oder rechts verschoben. Stehen die Rollen 3, wie in Fig. 5 gezeichnet, in Eingriff mit den Schienen, Ro wird das ganze Gleis entsprechend nach links oder rechts durchgebogen. 



   Zur gleichzeitigen   Einrückung   bzw.   Auarückung   sämtlicher Rollen 3 dient die folgende    Eisr'htung. Jeder   der vier Klötze 6 trägt je zwei senkrecht nach oben gerichtete Arme 17, deren freie Enden   gabelförmig   gestaltet sind. Von diesen gabelförmigen Enden der Arme 17 werden die   Zapfen 18   der Muttern 19 umfasst.

   Die auf der eien Seite einer Schiene liegenden Mutter ist mit
Linksgewinde, die auf der anderen   Seite der Schiene liegende Mhtter   mit Rechtsgewinde versehen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Sämtliche Muttern sitzen auf einer gemeinsamen, mit   entsprechenden Links-und Rechtsgewinden   versehenen Spindel 20, welche in dem mittleren Klotz 15 des   Qucrsschlittena drehbar,   aber nicht verschiebbar gelagert ist. Wird die Spindel 20 mittels einer Kurbel in der einen oder anderen Drehrichtung gedreht, so werden gleichzeitig sämtliche Rollen 3 um die Zapfen 7 der Klotz 6 nach aussen oder nach innen geschwenkt und dadurch ausgerückt oder eingerückt. 



   Sowohl das gleichzeitige Anheben bzw. gleichzeitige Senken als das gleichzeitige seitliche Verschieben nach der einen bzw. nach der anderen Seite, als das gleichzeitige Einrücken bzw. gleichzeitige Ausrücken sämtlicher Rollen 3 erfolgt durch je eine einzige, mittels einer Kurbel drehbare Spindel   14   bzw. 16 bzw. 20. Da alle drei Bewegungen, die senkrechte Verschiebung, die wagerechte Verschiebung und die Einrückbewegung durch Drehung von selbstsperrenden Schraubenspindeln herbeigeführt werden, so sind besondere Sperrvorrichtungen zur Sicherung der jeweiligen Einstellungen nicht erforderlich, und können die Rollen 3 trotz ihrer Beweglichkeit und Verschiebbarkeit die sehr bedeutenden Kräfte, welche zur seitlichen Durchbiegung, zur senkrechten Durchbiegung und zum Anheben des Gleises erforderlich sind, unmittelbar übertragen. 



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1.   Gleisrückmaschine   mit einer auf zwei Drehschemeln ruhenden Brücke, welche zwischen den   Schemeln   einen quer verschiebbaren und lotrechte Zwängungsrollenpaare tragenden Rahmen   aufweist, der mit Anhubvorrichtung   für fortlaufendes Anheben des Gleises versehen ist, dadurch   gekennzeichnet, dass   auf jeder Seite jeder der beiden Schienen mehrere (z.

   B. drei) gemeinsam einschwenkbare und ausschwenkbare Rollen (3) angeordnet sind, welche mit ihren unteren
Flanschen (4) den Kopf der Schiene unterfassen, deren Laschen (5) an ihren äusseren oberen
Kanten so weit abgehobelt sind, dass zwar der Schienenkopf durch die Laschen noch genügend unterstützt wird, dass aber die Flanschen (4) der Rollen (3) noch mit ihrer ganzen Breite unter den   Schienenkopf fassen können.  

Claims (1)

  1. 2. Gleisrückmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf je einer Seite EMI3.1 nut Hilfe einer Spindel (20). durch welche mit Linksgewinde bzw. Rechtsgewinde versehene Muttern (19) einander genähert bzw. voneinander entfernt werden können, welche in mit den EMI3.2 sind. welcher mit Hilfe einer Spindel (16) in einem Rahmen (10) verschoben werden kann, welcher mittels zweier in der Brücke (2) gelagerter und durch eine gemeinsame Welle (14) antreibbarer Schraubenspindeln (11) gehoben und gesenkt werden kann.
AT74436D 1914-02-14 1914-02-14 Gleisrückmaschine. AT74436B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT74436T 1914-02-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT74436B true AT74436B (de) 1918-07-10

Family

ID=3596100

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT74436D AT74436B (de) 1914-02-14 1914-02-14 Gleisrückmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT74436B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE604156C (de) Antriebsvorrichtung fuer die gekreuzten, die Auflaufschienen tragenden Scheren einer Hebebuehne
AT74436B (de) Gleisrückmaschine.
DE923517C (de) Hilfseinrichtung fuer Kaesereien
DE431049C (de) Polier- und Schleifmaschine fuer Glas mit einer oder mehreren Reihen einzeln angetriebener Polier- oder Schleifscheiben
DE546854C (de) Ziehklingenmaschine
DE310983C (de)
DE591998C (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausheben von Papierrollen an Druckmaschinen
DE65689C (de) Verfahren und Einrichtung zum Walzen von Tafelglas
AT17658B (de) Führungsvorrichtung an einem Walzwerk zur Herstellung von &lt;IMAGE&gt;-Trägern.
DE457215C (de) Vorrichtung zum Abbuersten von Walzgut
DE571656C (de) Hubvorrichtung fuer ein zwischen Lenk- und Antriebswalzen einer Strassenwalze angeordnetes heb- und senkbares Walzenpaar
DE527186C (de) Glasziehmaschine zur Ausfuehrung der Verfahrens
DE1245298B (de) Walzenstrasse
AT79982B (de) Maschine zum Wirken von Teigstücken. Maschine zum Wirken von Teigstücken.
DE720615C (de) Vorrichtung zum Heben und Senken der Oberwalze bei Walzwerken
DE2012270C3 (de) Antriebsvorrichtung für oszillierende Bewegungen ausführende, zur Bahn des Gießstranges parallel geführte Stranggießkokillen für Metall-, insbesondere für Stahlstranggießanlagen
AT29265B (de) Maschine zum Schleifen und Polieren von Spiegelglas.
DE382023C (de) Werkstueckhebe- und -senkvorrichtung fuer Maschinen zum Richten von Wellen u. dgl.
DE366840C (de) Vorrichtung zum Ausheben, Einlegen und Fortschaffen der Walzen von Walzenstuehlen
DE490487C (de) Vorrichtung zum Verstellen der Lagerkoepfe an Gewebedruckmaschinen
DE521148C (de) Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen
DE820592C (de) Vorrichtung zum Bedrucken von Flaechen, insbesondere Stoffbahnen, mittels Schablone
AT60861B (de) Nierenoperationstisch.
DE594791C (de) Gleisrueckmaschine
DE645019C (de) Umsetzbarer Kran