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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 7394.
CLASSE 34 : H. AUSWIRTSCHAFTLICHE GERÄTHE.
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Vorliegende Eriindung bezieht sich auf einige wesentliche Verbesserungen an dem durch das Patent Nr. 4983 geschützten Stiefelknecht.
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Der verbesserte Stiefelknecht ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 ist die Oberansicht des auseinander gefalteten Stiefolknechtes, wobei die Vorderfüsso horizontal versenkt, jedoch nicht festgestellt sind. Fig. 2 zeigt den auseinander gefalteten Stiefelknecht von unten gesehen, mit versenkten Vorderfüssen. Fig. 3 ist die Seitenansicht dos zum Gebrauche aufgestollten Stiefelknechtes. Fig. 4 zeigt den um soine
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knechtes dar.
Die Vorderfüsse 1, 1 sind bei diesem Apparat in Ausnehmungen 7 des Kopftheiles 10 versenkbar und können in ihren beiden Stellungen stehend oder versenkt fixiert werden.
Zu diesem Zwecke sind diese Füsse mit Xuthen 3 und 4 versehen und infolge des länglichen Schlitzes 2 um dem Stift 17 drehbar und verschiebbar apgeordnet.
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versehen. Durch den Schlitz 2 wird der Bolzen 17 durchgesteckt, um welchen der Fuss drebbar und nach auf- und abwärts verschiebbar ist.
Sind nun die Vorderfüsse 1, 1 in horizontaler Stellung versenkt, so können dieselben durch die segmentartigen Metallplatten 19 in dieser Stellung festgehalten werden, indem
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worauf die Füsse infolge ihres Eigengewichtes herunterfallen und die senkrechte Stellung einnehmen, wie dies aus Fig. t : ersichtlich ist.
Um diese Füsse in senkrechter Lage festzustellen, werden dieselben nun nach auf- wärts gescholen, bis die Nuten 3 im Niveau der Platten 19 liegen, worauf die letztereu wieder in der Pfeilrichtung verschoben werden, und wie aus Fig. 3 ersichtlich. die Füsse
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platten 19 wieder m die Stellung nach Fig. 1 gebracht, die Vorderfüsse in den entsprechenden Ausnehmungen 7,7 (Fig. 1 und 2) des Kopfthoiles versenkt, die Motallplatton wieder in der Pfeilrichtung verschoben, so dass sie in'die Ausschnitte 4 der Fusse 1 zu liegen kommen und die Füsse sind nun in horizontaler Lage festgestellt. Der Apparat wird dann in bekannter Weise in der I. ängs-, nachher in der Querrichtung zusammengelegt.
Die zwei Hinterfüsse 8, 9 des Apparate5 bind einander schrsg gegenüber angeordnet ; wie dies aus Fig. 1-4 orsichtlich ist, wo der eine Fuss am Kopftheile 10, der zweite auf der entgegengesetzten Seite am Fusstheile 11 des Stiefelknechtes angeordnet ist.
Zweck dieser Anordnung ist, den Stiefelknecht stabiler und dauerhafter zu machen.
Demselben Zweck dienen die zwei kurzen Ansätze 12, 13, welche am Fusstheile des Apparates angeordnet sind.
Der Stiefelknecht wird in der Längsrichtung um die Charniere 14, 15 zusammen-
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welche die Kopf-und Fusstheile miteinander verbinden. Die zusammongopassten Querkanten der Fuss- und Kopftheile sind, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, nuth- und federartig ausgebildet und besitzen seitliche Vorsprünge für die Verbindungsbolzen 16, 16.
Damit der Stiefelknecht bei möglichst kleiner Form auch geringes Gewicht habe, können die Fuss-und Kopftheile stellenweise durchbrochen hergestellt werden.
Die Gebrauchsweise des vorhin beschriebenen Apparates ist dieselbe wie die des im Hauptpatente beschriebenen Stiefelknechtes.
Durch die beschriebenen Verbesserungen wird aber der Stiefelknecht handlicher, bekommt in zusammengelegtem Zustande ein kleineres Format und ist trotzdem stabiler.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eine Ausführungsform des im Patente Nr. 4983 geschützten, in der Längs-und Querrichtung zusammenlegbaren Stiefelknerhtes, dadurch gekennzeichnet, dass dessen zwei Vorderfüsse J, J'versenkbar angeordnet sind.