AT72922B - Regelung für Turbinen. - Google Patents

Regelung für Turbinen.

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Josef Goederer
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  Regelung für Turbinen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Regelung der Geschwindigkeit von Turbinen und Tangentialrädorn aller Art durch die Zwischenschaltung von nach der Kurve des relativen Wasserweges   gekrümmten   Schaufeln zwischen das   Lauf-und Leitrad.   



   In Fig. 1 stellt schematisch dar Lt einen Teil der festen   Leitforrichtung   einer axial 
 EMI1.1 
 richtung und-geschwindigkeit der Wasserstrahlen beim Verlassen des Leitrades und mit Beziehung auf die Umfangsgeschwindigkeit des Laufrades gekrümmt sind. 



   Ein Wasserteilchen, das   bei v   (Fig. 1) bzw. v' (Fig. 2) in die Leitvorrichtung eintritt, verlässt sie bei E bzw. EI in einer bestimmten Richtung und mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Das Wasserteilchen durchläuft einen der Kanäle, die die nach dem relativen Wasserwege   gekrümmten   Schaufeln K bzw. K'bilden, und wird hiebei bei einer Drehgeschwindigkeit des zwischengeschalleten Rades, die diesem relativen Wasserwege entspricht, in seiner Richtung und Geschwindigkeit nicht geändert, sondern bewegt sich an der nach dem relativen Wasserwege gekrümmten Schaufel gleichsam gleitend nach der Eintrittsstelle in das Laufrad bei F bzw. F', wo es dann je nach der Turbinenart zur Wirkung gelangt. 



   Die nach dem relativen Wasserwege gekrümmten Schaufeln bleiben somit mit Beziehung auf die dem festen Leitrade entströmenden Wasserfäden   vollständig   unwirksam und bilden gewissermassen eine Fortsetzung des festen Leitrades. 



   Bei zunehmender Drehgeschwindigkeit des Laufrades ändert sich dip Form der Kurve des relativen Wasserweges. Die nach der Kurve des relativen Wasserweges bei gewöhnlicher   Drehgeschwindigkeit   gekrümmten Schaufeln K bzw.   KI eilen 80dann dem   aus dem Leitrade Lt bzw. Lt' entströmenden Wasserstrahle voraus und nehmen dabei den zwischen ihnen augenblicklich befindlichen Wasserkörper mit. Auf den Wasserkörper kommt'dann eine Kraft im Sinne der Bewegungsrichtung des Laufrades zur Wirkung. Die Richtung dieser Kraft   steht/ur Richtung   des gewöhnlichen relativen Wasserweges unter einem
Winkel, der kleiner ist als 90 .

   Die Wirkung. die im Wasserkörper durch diese Kraft hervorgerufen wird, teilt sich   m   zwei Komponenten, von denen one der Richtung der   Wasserströmung eutggen   und die andere senkrecht zur Fläche der bewegten Leit- schaufeln K bzw. K' gerichtet ist. Die eine Komponente vermindert somit die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers in dem zwischengeschalteten Schaufelrade und die zweite
Komponente wirkt hemmend auf die Drehung des Laufrades. Der Erfolg ist somit eine all- 
 EMI1.2 
 des Spieles eine in bestimmten Grenzen gleichmassige Umlaufgeschwindigkeit des Laufrades. 



   In allen Fällen wird der dem feststehenden Leitrade entströmende Wasserstrahl bei einer die regelrecht übersteigenden Drehgeschwindigkeit des Laufrades durch das bewegte, zwischengeschaltete Schaufelrad ans seiner ursprünglichen Richtung abgelenkt. Hiebei ändern sich die   Winkelverhültnisse   am Eintritte in das Laufrad. Dieser Umstand kann gegebenenfalls zur vollständigen Ablenkung des Wasserstrahles von den   Laufradschaufeln   verwendet werden. 
 EMI1.3 
 

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Claims (1)

  1. regeln können. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72922D 1913-05-03 1913-05-03 Regelung für Turbinen. AT72922B (de)

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