AT72823B - Verfahren zum Betriebe von Anzapfturbinen. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Anzapfturbinen.

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  Verfahren zum Betriebe von Anzapfturbinen. 



   Bei Anzapfturbinen wird bei Belastung bis zur Vollast hinauf der günstigste Dampfverbrauch erzielt, wenn die Schaufelquerschnitte für den Niederdruckteil der Turbine passend für Vollast bemessen werden. 



   Ist eine derartige Turbine bei geschlossener Anzapfung oder bei sehr geringer Dampfentnahme voll belastet, so ist das zwischen der Anzapfstelle und dem Niederdruckteil eingebaute Überströmventil voll geöffnet, d. h. vor dem Niederdruckteil herrscht der gleiche Druck wie an der Anzapfstelle. 



   Soll der Druck an der Dampfentnahmestelle konstant gehalten werden, so ist eine Überlastung der Turbine nur bei einer entsprechend grösseren Dampfentnahme aus der Anzapfstufe möglich, da bei gleichbleibendem Druck nur eine bestimmte Dampfmenge durch den Niederdruckteil   fliesst, also   die Energieabgabe in der Niederdrnckturbine sich nicht ändert. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine   Überlastung   der Maschine unabhängig von der Grösse der Dampfentnahme in wirtschaftlicher Weise möglich zu machen. 



   In der Figur ist a die Anzapfstufe, b das zwischen Anzapfstufe und dem Niederdruckteil eingeschaltete   Überströmventil.   Bei Betrieb mit einer bestimmten, aus Stufe a zu entnehmenden Dampfmenge kann die Turbine so hoch belastet werden, bis das Über- strömventil b voll geöffnet ist, also die grösste Dampfmenge durch den Nioderdruckteil der 
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 der Dampfentnahmestelle auch noch ein Ventil c gesteuert, welches Dampf aus der Anzapfstufe, unter Umgehung einer oder mehrerer an die Anzapfstelle anschliessender Stufen, zu einer späteren Stufe des Niederdruckteiles leitet.

   Der   Dampfdurchfluss   durch die Turbine 
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 sprechend diesel grösseren Dampfmenge auch die Energieabgabe der Maschine, ohne dass die Menge und die Spannung des Entnahmedampfes geändert würden. und zwar ist die Ausnutzung des Dampfes eine wirtschaftliche, weil der Dampf, bevor er in die   t'mführungs-   leitung tritt, bereits in der   Hochdruckstufe   Arbeit geleistet hat. Das Gefälle : Kesselspannung   bis Stufenspannung hinter   der Anzapfstelle ist also keineswegs verloren. 



   Der Regolvorgang ist hiebei folgender :
Wird die Turbine bei gleichbleibender Dampfentnahme Überlastet, so sinkt der, Drehzahlregler entsprechend der Verminderung der Umlaufzahl der Maschine und öffnet das   Frischdampfsteuervontil. Es strömt   mehr Dampf in die Turbine ein, wodurch der Druck in der Anzapfstufe ansteigt. Vermittelst des Druckreglers wird nunmehr, da das Überströmventil vollständig geöffnet ist, das   Umführungsventil,   z. B. mittels einer Hilfssteuerung, geöffnet, so dass Dampf   ? u   einer späteren Stufe abfliesst und der Anzapfdruck auch bei Überlastung der Maschine   aunäbernd   gleich bleibt. 



   Das Umführungsventil c kann auch als Schlepp ventil auf der Spindel des Überströmventils b angeordnet sein. In diesem Falle würde das Ventil c durch den Überhub des Ventils b gesteuert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Betriebe von Anzapfturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass bei Überlastung der überschüssige Dampf nach Arbeitsleistung in der Hochdruckstufe unter Umgehung einer oder mehrerer an die Anzapfstelle (a) anschliessender Stufen in eine tiefere Stufe des Niederdruckteiles der Turbine geleitet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72823D 1912-03-13 1913-03-07 Verfahren zum Betriebe von Anzapfturbinen. AT72823B (de)

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