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Für mechanische Webstühle sind bereits Einrichtungen zur Bestimmung der Schussdichte von Geweben bekannt, welche Zählkettenfäden bewegen, die nach einer bestimmten Anzahl von Schüssen eingebunden werden, so dass ein Zeichen entsteht. Die Erfindung besteht in einer besonderen Ausbildung der Vorrichtung zur Erzeugung dieser Bindepunkte und in einem Massstab mit einer besonderen Teilung, welche bestimmt ist, durch den Quotienten aus der Zahl der zwischen den Bindepunkten der Zählkettenfäden erfolgten Schüsse als Zähler und der Entfernung der beiden Bindepunkte, ausgedrückt in Längeneinheiten als Nenner.
Ein AusfÜhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht, Fig. 3 einen wagerechten
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Auf den Achsen c, d sitzen nebeneinander lose drehbar zwei Schneckenräder a, b, von denen das eine Il einen Zahn weniger als das andere b besitzt. Im Ausführungsbeispiel hat das Rad a neunzehn, das Rad b zwanzig Zähne. In beide Räder greift eine eigens hiezu konstruierte Schnecke e ein, welche z. B. auf der Schlagexzenterwelle n des Webstuhles befestigt ist und beide Räder a, b ruckweise bewegt. An jedes Rad ist je eine Scheibe *, y angeschraubt, von denen die am Rad n angeschraubte einen Einschnitt h, die am Rad b angeschraubte zwei Einschnitte i besitzt.
Auf den beiden Scheiben gleiten Rollen m. ;', welche auf den Zapfen o, p eines Rahmens k drehbar angeordnet sind. Lhe eine Wange dieses Rahmens ist verlängert und auf einem Drehbolzen r befestigt ; auf diesem ist auch der zum Heben und Senken der Zahlkettenfaden bestimmte, zum Anschluss der Schnurzüge dienende Hebel s aufgeschraubt.
Der Hebel dient somit zum Andrücken der Rollen m, 71 an die Scheiben f, g, in deren Einschnitte A, b sie einfallen können, sobald diese sich decken, also bei 19. 10 Zähnen, d. h. beim 190. Schuss oder. wenn die Schnecke vom Gang des Webstubles im Verhältnis
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Bindepunkt.
Um zu ermitteln, wieviel Fäden auf eine Einheit, z. B. einen österreichischen Zoll, gehen, wird ein Massstab t mit einer Teilung verwendet, die berechnet wird aus der Gleichung
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worin v die Entfernung zweier Bindepnnkte in Zollen und. r die gesuchte Anzahl von Schüssen auf einen Zoll ist. Die Gleichung ergibt sich aus der Proportion
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Die Abhängigkeit von x und v zeigt folgende Tabelle :
Ist beispielsweise : r = 150, so ist v = 2 es Zoll, ist x = 140, so ist v = 275 Zoll, ist v = 130, so ist v= 211 32 Zoll usw.
Bei der IIersteliung der Skala beginnt man mit einer beliebigen Grösse für x, z. B. 150,
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von der Marke J1 2-f-Ï Zoll entfernt, der Teilstrich 140 um 2 Zoll, der Teilstrich 130 um 2 Zoll usw. Die Marke 111 wird an einem Bindepunkt der Zählkette angelegt. Beim nächsten derartigen Bindepunkt kann dann die Schusszabl auf einem österreichischen Zoll
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zwischen drei Bindepunkten zu messen und das Ergebnis auf der äusseren Skala abzulesen, die aus der Gleichung
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bestimmt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung für Webstuhl zum Ausheben von Zählkettenfäden zur Bestimmung der Schussdichte, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander auf unabhängigen Zapfen (c, d) drehbar angeordnete Schneckenräder (a, b), deren Zähnezahl um eins voneinander abweicht und die von einer Schnecke (e) gemeinschaftlich mit je einer an ihnen befestigten
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die, sobald sie einander decken, den die Zählkettenfäden steuernden Hebel (s) zum Ausschwingen bringen.
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