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vorrichtung.
Die Maschine besteht aus einer gusseisernen Trommel 1, welche in der Längsrichtung im Fleisch ausgebohrte Kanäle 3 für die Einlassschieber 3a, ferner Längsschlitze lb für den Ausstossstempel 49 und an der äusseren Mantelfläche eine entsprechende Anzahl angegossener Mitnehmer 2 besitzt (Fig. 10). Die Trommel 1 ruht beiderseits in vertikaler Richtung mittels angeschraubter Arme 5 und der mit Stutzen 6 versehenen Drehzapfen 4 in den festen Lagern 28.
Zwischen je zwei angegossenen Mitnehmern 2 sind zwei kanalierte Kühlplatten 11 eingesetzt, von welchen die eine mittels Schrauben 18 des anschliessenden Auslassschiebergehäuses 17 mit D-ehschieber 19 an die Mitnehmer 2 fest angeschraubt ist, die andere Platte 11 dagegen für die gewünschte Seifenplattcnstärke mittels Schneckenräder 7, dem Gewindezapfen 9 mit Bund 8 und Befestigungsschraube 10, durch die Schraubenspindel 72 einstellbar ist. An den Stirnstützen der eingesetzten Kühlplatten 11 werden beiderseits Verschlussdeckel 13 mittels Schrauben 16 und dem Bügel 15 befestigt und dicht abgeschlossen.
Die Kühlplatten 11 sind entsprechend den gewünschten Seifenplatten dimensioniert, erhalten an der mit Seifenmasse in Berührung kommenden Fläche einen Abschluss aus Nickelblech lla behufs leichter Ausstossung der gekühlten Seifenplatte und sind mit den Stutzen 11b, welche in die Kanäle 11 c t'inmÜnden, an die Wasserzu-und -abführleitungen 82, 83 angeschlossen, welche mit dem an der rechten Seite der Maschine befindlichen kanalierten Ringrohr 41 verbunden sind.
Die zwischen je zwei Mitnehmern. 2 im ganzen
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schieber 3a und angeschlossenem Auslassschiebergehäuse 17 mit Schieber 19 sowie den anschlossenen Verschlussdeckeln 13 mit Handgriffen 14, Verschlussbügel 15 und Anpressschraube 16 bilden im Inneren einen bestimmten Hohlraum für die Aufnahme des zu kühlenden Scifen- materiales. Der kanalierte Drehzapfen 4 (Fig. 29) ist zentrisch durchbohrt und mit einer Hohlwelle 26d versehen, durch deren Mitte die Aritriebswelle 54 füi-den Antrieb der Ausstossvorrichtung von beiden Seiten oder bloss von einer Seite der Maschine eingeführt wird.
ImInneren der Maschine befinden sich an beiden Seiten an den Hohlwellen Verstärk ungen 26, worauf die Steuerscheiben 25 aufgekeilt sind, in welch letztern, und zwar an ihren gegen das Innere der Maschine zugewandten Flächen, je eine im Kreise angeordnete, knapp vom äusseren Rande der Steuerscheibe abstehende Rille von entsprechendem Querschnitt eingefräst ist, die in der Horizontalachse der Steuerscheibe, an der Ausstossseite der Maschine in kurzer Strecke die Kreisrichtung verlässt und in entgegengesetzter Kreisform sich zur Mittelachse der Maschine
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demzufolge auch das Wellengetriebe und 261 mit den Kegelrädern. Letztere sind derart konstruiert, dass das kleine Rad die Verzahnung 1111 ganzen Umfange erhält,
das treibende Rad jedoch die Verzahnung bloss auf ein Drittel seines Unifanges besitzt. wodurch bei einem Über-
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während die Umdrehung der Welle 261 die Verdrehung der Trommel für die Entleerung der nächsten Seifenform (bei Stillstand der Ausstossvorrichtung) bewirkt. Diese Vodrehung der Trommel erfolgt mittels der auf der Welle 261 aufgekeilten Schnecke 26 (Fig. 3 und 4), weiche in da. s Schneckenrad. 29 eingreift.
Die Schnecke 26 besitzt keine durchwegs schneckenartige Verzahnung. sondern diese bloss zu einem Drittel ihres Umfanges ; der übrige Teil der Verzahnung sind senkrecht zur Wellenachse parallel geschnittene Zahnringe, bei deren Abwicklung die Trommel solange in der Ruhelage bleibt, bis der schneckenförmige Teil der Verzahnung in Wirksamkeit tritt und die Trommel um eine Zahnteilung am Schneckenrad, welche einer Teilung der am Trommelumfange angeordneten Seifenformen gleichkommt, verdreht. In der Ruhelage der Trommel war
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ein, welche mittels Welle 73, Zahnrad 72, des tich in der Drehachse 74 bewegenden Zahnrad- segmentes 75 und der Zugstange 77 sowie der sich in der Achse 76 drehenden Kurbelscheibe 78 betätigt werden.
Die Drehzapfen 4 sind in diesem Falle nicht kanaliert ; es erfolgt die Einführung der Seife und des Dampfes, die Abführung des Kondenswassers und der Luft durch auf dem Drehzapfen montierte Speisevorrichtungen 79, 80, deren fixen Teile 80 am Lager festgeschraubt und deren drehbare Teile 79 auf dem Zapfen aufgekeilt sind. Damit ein Verdrehen des Tragbalkens beim
Rotieren der Maschine nicht möglich ist, wird derselbe mit dem Fixierhebel 33a, welcher am Frais 53 auf entsprechende Art verankert wird, festgehalten.
Die Maschine arbeitet wie folgt :
Die heisse Seifenmasse fliesst in geheizten Rohren mit Gefälle vom Siedekessel direkt zur
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saugen der Luft erfolgt mittels Luftpumpe L, welche durch die Rohrleitung R1 mit dem Speisekopf 30, 31 und dem kanalierten Zapfen 4, dem Stutzen 6, dem Verbindungsstück 46 und dem
Ringrohr 41 an der rechten Seite der Maschine verbunden ist.
Beim Öffnen des in letzterem be- findlichen Hahnes 42 wird die Luft aus dem Hohlraum ausgepumpt, hierauf der Hahn 42 gf- schlossen und dann die heisse Seifenmasse eingefüllt, wobei der Akkumulator auf die Seifenmase automatisch den entsprechend gewünschten Pressdruck ausübt. Durch diesen Druck erhält (e gekühlte und erstarrte Seifenmasse ein gleichmässiges Gefüge und gleichmässige Dichte. I @r
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den kanalierten Zapfen 4, das Verbindungsstück 46, das Ringrohr 41, die Zufuhrrohre 82 und gelangt in die Kühlplatten 11.
Durch das Verbindungsrohr 84 tritt es in die gegenüberliegende Kühlplatte 77 über, durchströmt dort die Stutzen llb, das Verbindungsrohr 83, geht in den Kanal 4h, das Verbindungsstück 461, den Kanal 311, durchströmt den kanalierten Stutzen 6,
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aus. wobei der Akkumulator A die Seifenmasse unter Druck hält, und zwar solange, bis der betreffende Seifenplattenraum der Maschine durch die Drehung den Punkt 70, erreicht. Hier
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die Seifenplatte aus der Form heraus, welche auf den Zubereitungstisch T fällt.
Der Kühlprozess erfolgt durch doppelwandige, ganz geschlossene, lose eingesetzte und be-
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Ausstossen der Seifenplatten erfolgt ein Durchstossen der Einlassschieberkanäle an beiden Seiten der Maschine, um diese Kanäle für den Seifeneintritt und die Entlüftung stets frei zu halten.
Die Trommel 1 wird in periodische Drehungen versetzt, der Speisekopf 30, die Hohlwelle 26d, die Steuerscheibe 25 und der Steuerring 37 jedoch sind an dem Fraim bzw. Hauptlager befestigt, somit unbeweglich angeordnet. Das in die Maschine eingeführte Seifenmaterial wird zur Gänze in grosse, erstarrte Platten umgewandelt, ohne jeden Abfall und ohne jeden Verlust.
PATENT-AN SPRÜCHE :
1. Kontinuierlich wirkende Seifenplattenkühlmaschine. bei welcher die auf einer kreisförmigen Trommel angeordneten Seifenformen während einer vollen Umdrehung der letzteren gefüllt, gekühlt und vermittelst einer für alle Seifenformen gemeinschaftlichen Ausstossvorrichtung entleert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der rotierenden Trommel radial angeordneten Seifenformen durch zwischen Mitnehmer (2) eingesetzte, doppelwandige, kanalierte, von Kühlwasser durchflossene Kühlplatten (11). seitliche Abschlussplatten (13) und von einer zwang-