AT719U1 - Spielgerät mit würfeln oder dergleichen - Google Patents
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Description
AT 000 719 Ul
Die Erfindung betrifft ein Spielgerät mit Würfeln oder dergleichen. Anstelle von Würfeln können auch andere stückige Symbolträger vorgesehen sein, die mit unterschiedlichen und/ oder verschiedenfarbigen Symbolen versehen sind. Ohne daß damit eine Beschränkung beabsichtigt ist, wird das Spielgerät nachstehend in Verbindung mit Würfeln beschrieben. Das Spielgerät dient typischerweise dazu, ein Würfelspiel durchzuführen.
Das Würfelspiel hat eine uralte Tradition und wird typischerweise mit Hilfe eines Lederbechers durchgeführt, in dem einige Würfel geschüttelt werden. Der Becher wird schwungvoll mit seinem offenen Ende auf eine Unterlage gesetzt; nachdem die Würfel zur Ruhe gekommen sind, wird der Becher abgezogen; daraufhin wird das Ergebnis des Würfelwurfes festgestellt.
Nachteilig bei dieser Art Würfelspiel ist, daß eine Anzahl Komponenten bereitgehalten werden muß, und daß "geübte" Würfelspieler durchaus in der Lage sind, das Ergebnis eines Würfelwurfes durch Manipulation und/oder Austausch von Wür- 2 AT 000 719 Ul fein zu verfälschen. Dem soll die vorliegende Erfindung abhelfen.
Der vorliegenden Erfindung liegt das technische Problem zugrunde , ein Spielgerät mit Würfeln oder dergleichen zu schaffen, das aufgrund seiner Größe und sichtbaren Anwesenheit zum Würfelspielen anregt, das stets komplett und ohne weiteres einsatzbereit ist, mit dem ein Würfelwurf einfach und schnell durchgeführt werden kann, und bei welchem das Ergebnis eines Würfelwurfes gegen Verfälschung gesichert ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spielgerätes ist insbesondere für die Anbringung/AufStellung in Gaststätten, Kaffeehäusern, "Kneipen" und/oder Bars bestimmt und soll dort die Gäste zum Würfelspielen anregen.
Erfindungsgemäß wird das vorstehend genannte technische Problem gelöst mit Hilfe eines Splelgerätes mit Würfeln oder dergleichen, das gekennzeichnet ist durch nachstehende Merkmalskombination: - einen länglichen, rohrförmigen Körper mit zwei gegenüberliegenden Rohrenden, dem eine Rohrlängsmittelachse zugeordnet ist; - dieser Körper überwiegend oder vollständig aus einem durchsichtigen Material besteht; - die beiden Rohrenden verschlossen sind; - der rohrförmige Körper mit den beiden verschlossenen Rohrenden einen geschlossenen Hohlraum begrenzen; - innerhalb dieses Hohlraumes ein oder mehrere Würfel oder andere stückige Symbolträger frei beweglich untergebracht sind; und 3 AT 000 719 Ul - der rohrförmige Körper rotierbar um eine Achse gehalten und angeordnet ist, die sich im wesentlichen mittig zwischen den beiden Rohrenden und im wesentlichen senkrecht zur Rohrlängsmittelachse erstreckt und die Rohrlängsmittelachse schneidet.
Zum Gebrauch wird das Spielgerät in der Weise angebracht oder aufgestellt, daß die Achse horizontal ausgerichtet ist. In der Ruhelage ist der rohrförmige Körper typischerweise vertikal ausgerichtet, und die Würfel befinden sich am unteren Rohrende. Zur Durchführung/Nachahmung eines Würfelwurfes wird der rohrförmige Körper angestoßen und einmal oder mehrmals um die Achse gedreht. Eine solche Drehung ist leicht durchführbar, weil der rohrförmige Körper leicht drehbar bezüglich der Achse gelagert ist und weil die Achse nahezu durch den Schwerpunkt des Spielgerätes geführt ist. Aufgrund der Drehung erfolgt eine Taumelbewegung der Würfel durch den Hohlraum. Nachdem der rohrförmige Körper wieder zur Ruhe gekommen ist, ruhen die Würfel erneut auf dem unteren Rohrende. Durch das durchsichtige Material des rohrförmigen Körpers hindurch kann das Ergebnis des Würfelwurfes leicht festgestellt werden. Weil sich die Würfel stets innerhalb eines geschlossenen Hohlraumes befinden, ist eine Verfälschung des Ergebnisses des Würfelwurfes ausgeschlossen.
Vorzugsweise ist für das Spielgerät eine solche Größe und Ausgestaltung vorgesehen, daß das Spielgerät ins Auge fällt und aufgrund seiner sichtbaren Anwesenheit die Gäste zum Würfelspielen anregt. Eine solche Anregung wird auch dadurch erleichtert, weil das Spielgerät stets komplett und ohne weiteres einsatzbereit ist und weil mit diesem Spielgerät ein Würfelwurf einfachst und schnell durchgeführt werden kann. 4 AT 000 719 Ul
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Spielgerätes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der längliche rohrförmige Körper kann einen runden oder mehreckigen Querschnitt aufweisen. Vorzugsweise ist ein gerader länglicher Rohrabschnitt mit kreisrundem Querschnitt (Hohlzylinder) vorgesehen. Bei einer bevorzugten, für die ortsfeste Anbringung an einer vertikalen Wand, Säule oder Pfosten in einer Gaststätte oder dergleichen bestimmmten Ausführungsform weist der rohrförmige Körper einen Durchmesser von etwa 6 bis 12 cm, insbesondere von etwa 8 bis 10 cm und beispielsweise von etwa 9 cm auf. Ferner hat dieser rohrförmige Körper eine Länge von etwa 20 bis 40 cm, insbesondere eine Länge von etwa 26 bis 34 cm und beispielsweise eine Länge von 30 cm.
Dieser Körper besteht überwiegend oder vollständig aus einem % durchsichtigen Material. Vorzugsweise ist das Spielgerät insgesamt massiv und robust ausgebildet und für den Einsatz in einer gegebenenfalls rauhen Umgebung angepaßt. Dementsprechend soll das durchsichtige Material unzerbrechlich und kratzfest sein. Als geeignetes Material kommt insbesondere ein durchsichtiger Kunststoff in Betracht. Vorzugsweise besteht der längliche rohrförmige Körper aus einem zylindrischen P.chrabschnitt aus "Plexiglas" (glasartige, durchsichtige Kunststoffe aus Polymethacrylaten, insbesondere Acrylglas ).
Die beiden Rohrenden des länglichen rohrförmigen Körpers sind verschlossen. Hierzu kann in jedes offene Rohrende je ein Deckel eingesetzt und festgelegt sein. Wahlweise kann ein Deckel lösbar festgelegt sein, um bei Bedarf die Anzahl der Würfel zu verändern oder die Würfel gegen andere Symbol- 5 AT 000 719 Ul träger austauschen zu können. Als Deckelmaterial kommt beispielsweise Holz in Betracht -
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, die zum Hohlraum hin gerichtete Seite jedes Deckels mit einer Lederschicht zu versehen. Leder ist ein dauerhaftes Material und dämpft den Aufprall der Würfel in angenehmer und vertrauter Weise. Ferner haften die Würfel nicht an Leder. weiterhin ist vorzugsweise vorgesehen, daß der rohrförmige Körper von einem Ring umfaßt ist, der im wesentlichen mittig zwischen den beiden Rohrenden angeordnet ist. Der rohrförmige Körper ist fest in diesem Ring gehalten, insbesondere im Preßsitz aufgrund der jeweiligen Abmessungen. Der Ring kann aus metallischem Material bestehen? gut geeignet ist beispielsweise ein Ring aus Messing. In diesen Ring ist an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen je ein Lager eingesetzt. Die Lager dienen zur Aufnahme und Lagerung eines Stabes oder einer Welle, gegenüber dem/der der rohrförmige Körper leicht drehbar angeordnet sein soll. Als Lager kommen bekannte Kugellager, Wälzlager oder dergleichen in Betracht. In diesem Falle wird die Achse durch einen Stab oder eine Welle definiert, der/die quer durch den rohrförmigen Körper und den Hohlraum geführt ist und der/die in diesen beiden Lagern leicht drehbar gelagert ist.
Mit dieser Anordnung kann der rohrförmige Körper leicht rotierbar um eine Achse gehalten werden, die sich im wesentlichen mittig zwischen den beiden Rohrenden und im wesentlichen senkrecht zur Rohrlängsmittelachse erstreckt und welche die Rohrlängsmittelachse schneidet.
Jedoch ist für Fachleute ersichtlich, daß anstelle dieser Ausführungsforra viele andere Alternativen zur leicht dreh- 6 AT 000 719 Ul baren Anordnung des rohrförmigen Körpers möglich sind. Insbesondere können mit dem rohrförmigen Körper fest verbundene und von diesem abstehende Stäbe vorgesehen werden, die in je einem Lager drehbar gelagert sind, das in einem Gestell gehalten ist.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ist vorzugsweise vorgesehen, daß die gesamte Anordnung aus rohrförmigem Körper, Ring mit Lagern und den beiden Deckeln symmetrisch zu einer Spiegelebene ausgebildet ist, die mittig zwischen den beiden Rohrenden und senkrecht zur Rohrlängsmittelachse ausgebildet ist. In diesem Falle soll sich die Achse in dieser Spiegelebene erstrecken. Hierdurch kann gewährleistet werden, daß sich die Achse nahezu durch den Schwerpunkt der gesamten Anordnung erstreckt. Es ist nur ein minimaler Kraftaufwand erforderlich, um den rohrförmigen Körper in Drehung zu versetzen.
Jedoch ist es nicht wünschenswert, daß die Achse direkt und unmittelbar durch den Schwerpunkt der Anordnung geführt ist. In einem solchen Falle würde der rohrförmige Körper in jeder Ausrichtung eine stabile Anordnung einnehmen. Vielmehr ist vorgesehen, daß der rohrförmige Körper nach einer oder mehreren Drehungen um die Achse selbsttätig eine stabile Anordnung einnimmt, in welcher die Rohrlängsmittelachse im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist. Hierzu kann vorzugsweise vorgesehen werden, daß ein Deckel schwerer als der andere Deckel ausgebildet ist, so daß - bei horizontal ausgerichteter Achse - der rohrförmige Körper nach einmaliger oder mehrmaliger Rotation um die Achse selbsttätig eine stabile Anordnung einnimmt, in welcher die Rohrlängsmittelachse im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist, und sich der schwerere Deckel unterhalb der Achse befindet. Ein gegenüber dem anderen Deckel schwererer Deckel kann leicht da- 7 AT 000 719 Ul durch erhalten werden, daß mehr Deckelmaterial vorgesehen wird und/oder daß in diesen Deckel ein zusätzliches Gewicht, beispielsweise ein kleines Bleigewicht eingearbeitet wird.
Wie bereits gesagt, ist der rohrförmige Körper leicht drehbar um eine Achse angeordnet. Diese Achse kann ein feststehender Stab sein, der an einem Stabende ortsfest in einem Beschlag gehalten ist, der für eine Befestigung an einer vertikalen Wand, Säule, Pfosten und dergleichen ausgebildet ist. Der Stab erstreckt sich im wesentlichen senkrecht von dem Beschlag weg. Bei bestimmungsgemäße Anordnung des Spielgerätes ist die Achse dann horizontal ausgerichtet, und der rohrförmige Körper kann um eine horizontale Achse gedreht werden.
Nach einer alternativen Ausführungsform kann die Achse ein feststehender Stab oder eine drehbar gelagerte Welle sein, der/die an beiden Enden in einem Gestell gehalten bzw. gelagert ist, das Bestandteil eines Tischgerätes ist, das zur Anordung auf einer ebenen, horizontalen Platte eines Tisches, eines Tresens, einer Theke oder dergleichen bestimmt ist. Bei bestimmungsgemäße Anordnung des Gestelles bzw. des Tischgerätes ist die Achse dann horizontal ausgerichtet, und der längliche rohrförmige Körper kann leicht um eine horizontal ausgerichtete Achse gedreht werden.
Diese Ausführungsform liefert ein mobiles Spielgerät. Ein solches mobiles Spielgerät mit Würfeln oder dergleichen kann beispielsweise auch für Kinder, für Reisezwecke und/oder für Spielzwecke im privaten Heim vorgesehen werden. Im Fall eines mobilen Spielgerätes können auch vergleichsweise geringe Abmessungen und ein geringes Gewicht vorgesehen werden. 8 AT 000 719 Ul
Nachstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Spielgerätes, das für eine ortsfeste Anbringung bestimmt ist;
Figur 2 die Darstellung eines Schnittes längs der Schnittlinie II-II aus Fig- 1; und
Figur 3 eine zweite, mobile Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Spielgerätes.
Das in den Zeichnungen dargestellte Spielgerät weist einen geraden, länglichen rohrförmigen Körper 10 auf, der an gegenüberliegenden Enden ein erstes offenes Rohrende 11 und ein zweites offenes Rohrende 13 aufweist. In das erste Rohrende ist ein erster Deckel 12 eingesetzt. In das zweite Rohrende 13 ist ein zweiter Deckel 14 eingesetzt. Der Körper 10 und die beiden Deckel 12 und 14 begrenzen einen geschlossenen Hohlraum 15. Jeder Deckel 12, 14 ist benachbart zum Hohlraum 15 mit einer LederSchicht 16 versehen. Dem geraden, länglichen rohrförmigen Körper 10 kann eine Rohrlängsmittel-achse 17 zugeordnet werden. Innerhalb des geschlossenen Hohlraumes 15 befinden sich einige Würfel 18.
Der rohrförmige Körper 10 ist von einem Ring 20 umfaßt, der im wesentlichen mittig zwischen den beiden Rohrenden 11, 13 angeordnet ist. Aufgrund der jeweiligen Abmessungen ist der rohrförmige Körper 10 fest (im Preßsitz) in diesem Ring 20 gehalten. An zwei diametral gegenüberliegenden Stellen ist in diesen Ring je ein erstes Lager 21 und ein zweites Lager 22 eingesetzt. Bei diesen Lagern 21, 22 handelt es sich um herkömmliche, nach außen gekapselte Kugellager. In diesen beiden Lagern ist ein Stab 23 leicht drehbar gelagert, der 9 AT 000 719 Ul quer durch den rohrförmigen Körper 10 und den Hohlraum 15 geführt ist. Hierzu sind in dem rohrförmigen Körper 10 an diametral gegenüberliegenden Stellen je eine passenden Bohrung 19 ausgespart.
Der Stab 23 definiert - entsprechend seiner Stablängsmittelachse - eine Achse 24, um welche der rohrförmige Körper 10 leicht drehbar gehalten und angeordnet ist. Ersichtlich erstreckt sich diese Achse 24 im wesentlichen mittig zwischen den beiden Rohrenden 11, 13 und senkrecht zur Rohrlängsmittelachse 17 und schneidet diese Rohrlängsmittelachse 17.
An den gegenüberliegenden Enden weist, der Stab 23 ein erstes Stabende 25 und ein zweites Stabende 27 auf-
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist das erste Stabende 25 mit einem Gewinde versehen, auf das eine großvolumige Hutmutter 26 aufgeschraubt ist. Diese Hutmutter 26 ist festgelegt und hält den Stab 23 in der gewünschten Anordnung innerhalb der Lager 21, 22. Das zweite Stabende 27 ist ortsfest in einem Beschlag 28 gehalten. Dieser Beschlag 28 weist an seinen gegenüberliegenden Ende Bohrungen 29 auf und ist für die dauerhafte Befestigung an einer vertikalen Wand, Säule oder Pfosten bestimmt. Hierzu werden - nicht dargestellte - Schrauben oder Bolzen durch die Bohrungen 29 geführt und in dem jeweiligen Untergrund befestigt. Bei bestimmungsgemäßer Anordnung des Beschlages 28 erstreckt sich der Stab 23 in horizontaler Richtung und der längliche rohrförmige Körper 10 kann leicht um eine horizontal ausgerichtete Achse 24 gedreht werden.
Mit Fig- 3 ist eine mobile Ausführungsform des Spielgerätes dargestellt. Diese Ausführungsform ist in Form eines Tischgerätes 30 ausgebildet, das mit einer Platte 31 versehen 10 AT 000 719 Ul ist, an der ein Gestell 32 angebracht ist, das zwei im Abstand zueinander angeordnete Lagerblöcke 33 und 35 aufweist. Im ersten Lagerblock 33 ist das erste Stabende 25 gehalten. Im zweiten Lagerblock 35 ist das zweite Stabende 27 gehalten. Bei bestimmungsgemäßer Anordnung ruht die Platte 31 des Tischgerätes 30 auf einer ebenen, horizontal ausgerichteten Unterlage, und der Stab 23 ist dann ebenfalls horizontal ausgerichtet und definiert eine horizontal ausgerichtete Achse 24, um welche der rohrförmige Körper 10 leicht drehbar angeordnet ist.
Bei einer alternativen Ausführungsform könnte anstelle eines ortsfest gehaltenen Stabes 23 auch eine - nicht dargestellte - drehbar gelagerte Welle vorgesehen werden, die drehbar in je einem Lager gehalten ist, das in den ersten Lagerblock 33 und den zweiten Lagerblock 35 eingesetzt ist. Eine solche Welle könnte starr mit dem rohrförmigen Körper 10 verbunden sein oder der rohrförmige Körper 10 könnte mit Hilfe der Lager 21 und 22 auch drehbar gegenüber einer solchen Welle gelagert sein.
Bei einer weiteren, alternativen Ausführungsform könnten die beiden Stabenden 25, 27 des Stabes 23 oder die Endabschnitte einer entsprechenden Welle in einem Hängegestell gehalten sein, das ortsfest an einer Wand oder Decke befestigt ist.
Wie schematisch in der Figur 1 - mit gestrichelten
Linien - angedeutet, ist jeweils in den zweiten Deckel 14 ein kleines Bleigewicht 14' eingearbeitet. Auf diese Weise wird ein schwererer Deckel 14 geschaffen, der schwerer ist als der leichtere Deckel 12. Mit Hilfe dieses schwereren Deckels 14 wird gewährleistet, daß trotz der spiegelbildlichen und symmetrischen Ausbildung und Anordnung des länglichen Körpers 10 zusammen mit dem Ring 20 und den Deckeln 11 AT 000 719 Ul 12 und 14 der rohrförmige Körper 10 nach einmaliger oder mehrmaliger Rotation um die Achse 24 selbsttätig eine stabile Anordnung einnimmt, in welcher die Rohrlängsmittel-achse 17 im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist, und sich der schwerere Deckel 14 unterhalb dieser Achse 24 befindet.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform des mit Fig. 1 dargestellten Spielgerätes besteht der längliche Körper 10 aus einem zylindrischen Rohrabschnitt aus "Plexiglas", der einen Durchmesser von etwa 9 cm und eine Länge von etwa 30 cm aufweist. Der Ring 20 ist ein schwerer massiver Messingring.
Die Deckel 12 und 14 sind gedrechselte Kolzscheiben. Der Beschlag 18 ist ein Band aus Schmiedeeisen, das mit schmückenden Ornamenten versehen ist. 12
Claims (9)
- AT 000 719 Ul Ansprüche s 1. Spielgerät mit Würfeln oder dergleichen, gekennzeichnet durch nachstehende Merkmalskombination: - einen länglichen, rohrförmigen Körper (10) mit zwei gegenüberliegenden Rohrenden (11, 13), dem eine Rohrlängsmittelachse (17) zugeordnet ist; - dieser Körper (10) überwiegend oder vollständig aus einem durchsichtigen Material besteht; - die beiden Rohrenden (11, 13) verschlossen sind; - der rohrförmige Körper (10) mit den beiden verschlossenen Rohrenden (11, 13) einen geschlossenen Hohlraum (15) begrenzen; - innerhalb dieses Hohlraumes (15) ein oder mehrere Würfel (18) oder andere stückige Symbolträger frei beweglich untergebracht sind; und - der rohrförmige Körper (10) rotierbar um eine Achse (24) gehalten und angeordnet ist, die sich im wesentlichen mittig zwischen den beiden Rohrenden (11, 13) und im wesentlichen senkrecht zur Rohrlängsmittelachse (17) erstreckt und diese Rohrlängsmittelachse (17) schneidet. 13 AT 000 719 Ul
- 2. Spielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper (10) von einem Ring (20) umfaßt ist, der im wesentlichen mittig zwischen den beiden Rohrenden (11, 13) angeordnet ist? der rohrförmige Körper (10) fest in diesem Ring (20) gehalten ist? in diesem Ring (20) an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen je ein Lager (21, 22) eingesetzt ist; und in diesen beiden Lagern (21, 22) leicht drehbar ein Stab (23) oder eine Welle gelagert ist, der /die quer durch den rohrförmigen Körper (10) und den Hohlraum (15) geführt ist und der/dem die Achse (24) zugeordnet ist.
- 3- Spielgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohrende (11, 13) mit einem festsitzenden Deckel (12, 14) verschlossen ist.
- 4. Spielgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Hohlraum (15) hin gerichtete Seite jedes Deckels (12, 14) mit Leder (16) beschichtet ist.
- 5. Spielgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Anordnung aus rohrförmigem Körper (10), Ring (20) mit Lagern (21, 22) und den beiden Deckeln (12, 14) symmetrisch zu einer Spiegelebene ausgebildet ist, die mittig zwischen den beiden Rohrenden (11, 13) und senkrecht zur Rohrlängsmittelachse (17) ausgerichtet ist? und sich die Achse (24) in dieser Spiegelebene erstreckt. 14 AT 000 719 Ul
- 6- Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (24) durch einen feststehenden Stab (23) definiert ist, der an einem Stabende (27) ortsfest in einem Beschlag (28) gehalten ist, der für eine Befestigung an einer vertikalen Wand, Säule, Pfosten oder dergleichen ausgebildet ist, und bei bestimmungsgemäßer Anordnung des Spielgerätes die Achse (24) dann horizontal ausgerichtet ist.
- 7. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (24) durch einen feststehenden Stab (23) oder durch eine drehbar gelagerte welle definiert ist, der/ die an beiden Enden (25, 27) in einem Gestell (32) gehalten bzw. gelagert ist, das Bestandteile eines Tischgerätes (30) ist, das zur Anordnung auf einer ebenen horizontalen Platte eines Tisches, eines Tresens, einer Theke oder dergleichen bestimmt ist; und bei bestimmungsgemäßer Anordnung des Gestells (32) bzw. des Tischgerätes (30) die Achse (24) dann horizontal ausgerichtet ist.
- 8. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Deckel (14) schwerer als der andere Deckel (12) ausgebildet ist, so daß - bei horizontal ausgerichteter Achse (24) - der rohrförmige Körper (10) nach einmaliger oder mehrmaliger Rotation um die Achse (24) selbsttätig eine stabile Anordnung einnimmt, in welcher die Rohrlängsmittelachse (17) im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist und sich der schwerere Deckel (14) unterhalb der Achse (24) befindet. 15 AT 000 719 Ul
- 9. Spielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8/ dadurch gekennzeichnet/ daß der rohrförmige Körper (10) ein zylindrischer Rohrabschnitt ist und aus Acrylglas ("Plexiglas") besteht und einen Durchmesser von etwa 6 bis 12 cm, insbesondere einen Durchmesser von etwa 8 bis 10 cm sowie eine Länge von etwa 20 bis 40 cm, insbesondere eine Länge von etwa 26 bis 34 cm aufweist. 16
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