AT71996B - Teigschleif- und -wirkmaschine. - Google Patents

Teigschleif- und -wirkmaschine.

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AT71996B
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Austria
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grinding
dough
belt
knitting machine
endless belt
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Hermann Hage
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Hermann Hage
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


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  Teigschleif-und-wirkmaschine. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Teigschleif- und -wirkmaschinen mit über einem endlosen, geradlinig fortschreitenden Bande kreisend bewegter Schleifplatte und hat   elastische Wirkbeeinnussung der Teigstücke durch das von und zur Schleifplätte schwingende endloBe   Band selbst, eine beliebige   Einstellungsfähigkeit des Schleifdruckes,   eine beliebige Variation in der Formgebung der zu bearbeitenden Teigstücke durch das in seiner Geschwindigkeit von der bewegten Schleifplatte unabhängig einstellbare Band, einen selbsttätigen Transport der Teig-   stücke   durch die Kurbelkreisbewegung gegenüber dem nicht angetriebenen endlosen Bande und die Anordnung auf am Band beweglicher Teigteller zum Gegenstande. 



   Nachteil der bisher bekannten Schleifmaschine war das Fehlen einer gleichzeitig mit der horizontalen Schleifbewegung stattfindenden, auf ein Wirken der Teigstücke abzielenden relativen Bewegung von Band und Schleiffläche zueinander. Weiters war eine verschiedene
Behandlungszeit für grössere oder kleinere Teigstücke oder von Einrichtung zur Erzeugung der Kugelform abweichender Gestalt nicht gegeben. Die Schleifplatte wie das Band fanden gegenüber den auf sie wirkenden Gegendruck   keine entsprechende Führung,   die   Teigstückehen   fanden auf dem Band selbst keine von der Sorgfalt des Arbeiters ganz unabhängige Ver-   teilung. 



  Die vorliegende Erfindung ist auf den Zeichnungen in beispielsweiser Ausführung dar-   gestellt, und zwar zeigen Fig. 1 den Aufriss im teilweisen Schnitt, Fig. 2 den   Kreuzriss   im teilweisen Schnitt. 



   Im'Maschinengestell1 ist die mittels Riemen oder dgl. angetriebene Welle 2 gelagert, von welcher aus mittels Schnecken 3 und 5 die gleichzeitig als Kurbelrad ausgebildeten Schneckenräder 4 und 6 gleichen Antrieb erhalten. In den Kurbelscheiben 4 und 6 sind die Kurbelbolzen 7 und 8 fest oder verschiebbar befestigt. An diese Kurbelzapfen 7 und 8 ist die Schleifplatte 9 durch ihre Arme   10 und 11 angelenkt   und erhält so in allen Punkten eine kreisende Bewegung. Der senkrecht auf die Schleifplatte bei Bearbeitung der Teigstücke entstehende Wirkdruck wird durch den mit Schlitz 12 versehenen Arm 13 der Wirkplatte unmittelbar auf den ausserhalb der Arbeitszone im Maschinengestell 1 befestigten Bolzen   14   bzw. dessen nachstellbaren Scheiben 15 und   16   übertragen.

   An der Schleifplatte 9 ist die Schleiffläche 17 durch Bajonettverschluss   18,   Umleg- schrauben oder dgl. leicht von der Schleifplatte 9 abnehmbar bzw. auswechselbar befestigt, so dass für Reinigung oder verschiedenartige   Teigleaheitung   rasch andere Schleiffächen eingesetzt werden können. Die Schleiffläche 17 besteht aus mehreren Längsrippen 19, über welche quer als   elastisches Mittel ein Drahtgewebe 20, Leinwand oder dgl. gespannt ist.

   Die Kurbescheiben-   welle   21,   welche im Maschinengestell 1 drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist,   überträgt   
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 der auf der Welle 24   versr'luebbaren Zahnlupplung 26 in Drehung   versetzt.   Uber   die im verschiebbaren Lagerkörper 31 gelagerten Trommeln 25 und 27 ist das mit   den Tellerchen 28   versehene endlose Band 29 gelegt und erhält durch die angetriebene Trommel 25 ihren Bewegungs- 
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 so dass dem Bande   29   nicht nur eine horizontale Bewegung, sondern auch ein senkrechtes Wippen zur Schleifplatte erteilt wird.

   Gegen das obere Trum des endlosen Bandes 29, legt sich das in den Querstrifen 30 des verschiebbaren Lagerkörpers 31 durch die Bolzen 32 geführte federnde   Stützgestell   33,   welchem der wippenden Bewegung   des Bandes folgt. Im Lagerkörper 31 ist der Bolzen-   34   befestigt, welcher im Maschinengestell 1 verschiebbar, aber nicht drehbar gelagert ist und Verstellung durch die mittels Handrad 35 zu   betätigenden   Schraubenspindel 36 er- 
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 zweiarmigen Hebel,   welcher vorne mit Fusstritt,   hinten mit Gegengewicht ausgerüstet ist, angelenkt werden. Für kleihere   Maschinen   wird der Lagerkörper   31   auf den festen Bolzen 34 verschoben. 



   Die zu schleifenden Teigstücke können bei a ständig auf das bewegte Transportband bzw.   Teigteller   28 aufgegeben werden, kommen mit den in senkrechter Richtung gegeneinander- schwingenden   Arbeitsflächen   20 und 28 in Berührung und erhalten jetzt von der Schleife   platte eine kreisende Schleifbewegung, durch das Transportband eine zusätzliche rotierende I Bewegung. Unter Einwirkung des gegen die Schleiffläche 17 knetenden Bandes 29 werden   die   Teigstücke unter steter Knet@ und Schleifbewegung zwischen den   beiden   Schleifflächen   entlanggeführt und rollen dann selbsttätig am anderen Ende b auf einen beliebig eingebauten
Arbeitstisch. 

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    Die Einstellung des Zwischenraumes zwischen dem endlosen Bande 29 und der Schleiffläche 20 für verschieden grosse Gebäcksorten erfolgt durch Heben oder Senken des Lager-   körpers 31. Mit der gleichen Vorrichtung wird auch ein beliebig grösserer oder kleinerer   Wirk.   druck des Bandes   29   eingestellt. 



   Die auf eine energischere Teigbearbeitullg abzielende schwingende Bewegung des Bandes 29 senkrecht zur Schleiffläche 17 kann verstärkt werden, wenn beide eventuell mit Rillen 37 versehene Trommeln 25 und'27 polygonalen Querschnitt erhalten ; ähnliche Wirkung kann auch erzielt werden durch zwangläufiges Heben und Senken des Stützgestells 33 mittels an demselben   angelenkten Kurbeln oder dgl. oder durch intermittierenden Anschlag einer oder mehrerer Spannrollen gegen das Band 29. Um zu grosse Reibungen zwischen dem Bande 29 und dem die ungleichmässige Durchhängung des Bandes ausgleichenden Stützgestell 33 zu vermeiden, kann letzteres   auch in Laufrichtung des Bandes drehbare Röllchen, endloses Band usw. erhalten.

   Die zum Zwecke besserer Schleifwirkung und Erhaltung des notwendigen Mindestabstandes der Teig-   stückchen   auf dem Bande 29 angeordneten Teigtellerchen 28 können je nach der gewünschten Schleifwirkung fest oder mit zentralen Zäpfchen 38 bei entsprechend grosser Lochweite ihrer Lagerung 39 nach jeder Richtung beweglich und um das Zäpfchen drehbar und kippbar angeordnet werden und hiebei auch Federung erhalten. 



   Je nach dem Verhältnis der Schleifplattenkurbelbewegungen zur Geschwindigkeit des Bandes 29 können die verschiedensten Schleif-und Drehbewegungen für die   Teigstücke   und damit verschiedene Formgebung (Kugel, Walze   usw.)     für   die letzteren erzielt werden. Die Geschwindigkeits- änderung des Bandes 29 kann an Stelle des   Frktionsgetriebes   22, 23 durch ausschaltbare Klinkeneinrichtung, Stufenscheiben usw. bewirkt werden, wie auch die Schleifplatte 9 durch Tourenveränderung der Antriebswelle 2 oder eingeschaltete Zwischengetriebe verschiedene Geschwindigkeiten erhalten kann. 



   Für gewisse Schleifzwecke kann auch von einem zwangläufigen Antriebe des Bandes 29 abgesehen werden. Die anzuordnenden Trommeln   2. 5, 27   erhalten dann je eine Sperrklinke oder dgl., so dass sich dieselben nur nach der Richtung des gewünschten Teigtransportes drehen können. Der von der kreisende Schleifplatte durch die   Teigstücke. hen   auf das Band 29 ausgeübte Reaktionsdruck veranlasst dann mit der in die Transportrichtung fallenden Bewegungkomponente eine ruckweise Weiterbewegung des Bandes 29. In ähnlicher Weise kann auch die   Schleiffläche 17   mit zwei Rollen   verseben werden,   über welche dann ein endloses Band an Stelle des elastischen Mittels 20 geführt ist.

   Der Lagerkörper 31 samt seinen Trommeln   25,   27 und Band 29 entfällt dann und wird durch einen einfachen, auf den Bolzen 34 befestigten Tisch ersetzt. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.     Teigschleif-und-wirkmaschine   mit über einem endlosen, geradlinig fortschreitenden   Band   kreisend bewegter Schleifplatte, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band von und zur Schleifplatte schwingt.

Claims (1)

  1. 2. Teigschleif-und-wirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich gegen das obere Trum des endlosen Bandes ein federnd verschiebbares Stiitzgestell legt, welches auch eine periodische Wirkbewegung senkrecht zur Schleifplatte crhalten kann.
    3. Teigschleif- und -wirkmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band Teigtellerchen zur Aufnahme der Teigstücke erhält, welche mit ihren zentralen Zäpfchen im Bande beweglich angeordnet sein können.
    4. Teigschleif-und-wirkmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb des unter der Schleifplatte laufenden endlosen Bandes mittels Friktionsgetriebes oder dgl. unabhängig von dei mittels Räderkasten, Stufenscheiben oder dgl. ebenfalls veränderbaren Geschwindigkeit der Schleifplatte verstellt und beliebig ein-und ausgekuppelt werden kann.
    5. Teigschleif-und-wirkmaschine mit beweglichen Wirkfächen, von denen die eine die Form eines endlosen Bandes hat, welche. sowohl eine kreisende als auch eine geradlinig fortschreitende Bewegung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die das Band tragenden Rollen nur in einer Drehrichtung mitgenommen werden.
AT71996D 1914-02-20 1914-02-20 Teigschleif- und -wirkmaschine. AT71996B (de)

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