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Telephonapparat für Schwerhörige mit selbsttätiger Aufwicklungsvorrichtung für die Zuleitung8schnüre.
Die Erfindung betrifft Hörapparate für Schwerhörige, weiche mit allen erforderlichen Teilen, dem Mikrophon, der Batterie und dem Telephon, in einem kleinen Kasten, der z. B. die äussere Form eines photographischen Apparates besitzen kann, eingebaut sind.
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brauch des Apparates wird durch die Anbringung einer selbsttätigen Aufwicklungsvornchtung für die Zuleitungs8chnüre erzielt. Gleichzeitig wird hiedurch eine äusserst geringe Raumbeanspruchung erreicht, so dass der Apparat eine sehr gedrängte Bauart besitzt. Gemäss der Erfindung ist das innere Ende der Zuleitungsschnur in zum Aufwicklungssinne des herausziehbaren Teiles der Schnur entgegengesetztem Sinne auf einen feststehenden Zapfen aufgewickelt, wodurch Schleifkontakte an der Trommel vermieden werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt die äussere Ansicht des Hörapparates. Die Fig. 2 und 3 stellen die automatische Aufwicklungsvorrichtung in Ansicht und Schnitt dar und Fig. 4 zeigt einen achsialen Schnitt durch die Aufwickelvorrichtung.
In Fig. 1 ist k ein mit einen Traggriff versehener kleiner Kasten, in dessen eine Wand die zur Aufnahme der Schallwellen dienenden Mikrophone tit eingebaut sind. Im Innern des Kastens befinden sich die anderen notwendigen Apparate, die Batterie und das Telephon mit den Zuleitucgsschnüren. Durch Ossnen der seitlichen Klappe s kann das Telephon t mit der Zuleitungsschnur l aus dem Kasten herausgezogen werden. Die Zuleitungsschnur ist auf einer Trommel tr aufgewickelt, die mit einer Bremsvorrichtung versehen ist. Durch Betätigung des
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Zuleitungsschnur selbsttätig durch Federwirkung auf die Trommel gewickelt wird.
Die Trommel mit der Brems-und Auslösevorrichtung ist in Fig. 2,3 und 4 gesondert dargestellt. Es ist tr die Trommel, auf welcher die Zuleitungsschnur zu dem Telephon aufgewickelt ist. Die Trommel steht unter der Einwirkung einer Feder/, die in einem Gehäuse 9 untergebracht ist. Auf dem Federhau schleift ein aus Leder bestehendes Bremskissen ', das mittels des Druckknopfes d entgegen der Wirkung der Feder o durch Diehung des Hebels, um die Achse h von dem Federhaus g abgehoben
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durch eine Lasche n an der Trommel befestigt.
Das Ende der Leitungsschnur ist durch den bei der Bewegung der Trommel ruhenden Körper a hindurchgeführt. Die m der Leitungsschnur vereinigten Letungen sind von dort aus mit den Leitungsklemmen für
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aus der Trommel herausgeführt und um irgend einen feststehenden Teil des Apparates pewickeit werden, bevor es in das Innere des Apparates gelangt.
Bei der Abwicklung der Leitungsschnur on der Trommel wickeln sich auch die
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Leitungsschnur im lunern der Trommel gerade vollständig von dem Körper a abgewickelt ist. Das Ende der Leitungsschnur wird daher durch die Bewegung auf der Trommel nicht
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gerade bei Telephonapparaten sehr störend sind, vermieden werden.
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