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Aus Blechlamellen aufgebauter Nutenverschlu8körper für elektrische Maschinen.
Bei aus Blechlamellen aufgebauten Nutenverschlüssen für elektrische Maschinen erfolgt die Verbindung der Blechlamellen in üblicher Weise durch Bolzen oder Nieten. Erfahrungsgemäss treten jedoch bei derartigen Nutenverschlüssen Kurzschluss- oder Wirbelströme auf ; auch besitzen diese Verschlussstücke nicht den erforderlichen Halt in der Nut.
Gemäss der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die mechanische Verbindung der Blechlamellen durch ein isoliertes Zwischenmittel c (Tragstück) erfolgt.
Die mechanische Verbindung wird dann noch eine innigere, verstärkte, wenn die Flächen der Blechlamellen a sowie das isolierte Zwischenmittel (Tragstück c) mit einem Klebstoff zweckmässig in Verbindung mit einem Faserstoff belegt werden.
Der Aufbau und die Herstellung derartiger Verschlüsse kann beispielsweise folgender- massen vor sich gehen.
Es werden Dynamobleche, mit lileb-und Faserstoff versehen, gestanzt ; diese gestanzten Bleche a in einer besonderen Vorrichtung nebeneinander gereiht, gepresst, und das isolierte Zwischenstück (Tragtück r) in den eigenartig geformten Hohiraum (Rinne) der Blechlamellen hineingetrieben und bei etwa 110"unter Druck gebacken.
Der so hergestellte, mit dem isolierten Zwischenmittel (Tragstück e) versehene und
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nenen Nutenverschluss auch eine elastische Kigenschaft geschaffen.
Diese wird erreicht durch den schwach ausgebildeten Steg f (in Fig. 1 bis 4) der Ütechhunt'iJen a, wodurch eiu leichtes Biegen, ebenso ein Dehnen und Stauchen nach der Längs- und Querachse des Nutverschlusses erreicht wird und durch den kreis-oder ovalförmigen Längsschlitz im isolierten Zwischenmittel (Tragsttck e) mit der Öffnung d und der schwachen ÜberbrÜckung an der Stelle 9 (Fig. l bis 4).
Ein auf diese Art hergestellter elastischer Netverschluss besitzt ausser der Eigen-
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Paketnuten einzuiegen, auch noch den ungemein wichtigen Vorteil, dass sich infolge seiner grossen Elastizität durch den nachträglich eingetriebenen Spannbolzen e die magnetischen Kontaktflächen des Verschlusses mit denen der Paketnuten fest verbinden, und zwar beide Kontaktflächen zu jeder Seite des Verschlusses mit gleichem Druck, während bei anderen
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erwähnte Art mit Bolzen oder Nieten hergestellt sind, ist die Beilage einer Isolationsschichte zwischen Nutenverschluss und Nutwand unumgänglich nötig, sollen nicht die Kurzschluss- und Wirbelströme, zu welchen diese erwähnten Verschlüsse Anlass geben, unzulässig gross werden :
hingegen ist eine solche Beilage bei unserem elastischen, mit isoliertem Zwischenmittel aufgebauten Nutenverschluss nicht unumgänglich nötig, man kann sie weglassen oder, wendet man sie der grösseren Sicherheit halber doch an, so kann sie wegen des sanften Druckes des elastischen, spannbaren Verschlusses in der Dicke sehr gering gehalten
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erden.
Die'Bedeutung einer möglichsten Verringerung oder mehr noch des gänzlichen Wegfalles einer isolierenden Zwischenschicht zwischen den magnetischen Flächen der Nute und des Nutverschlusses leuchtet ein, wenn man bedenkt, dass gerade gegenüber den Flanken des Verschlussstückes die Paketzähne sehr verschwächt sind und daher an dieser der Kraftlinienfluss in unerwünschter Weise gedrosselt wird Durch diese vorzügliche magnotische und mechanische Verbindung zwischen Nutverscbhjss und Paket wird ferner erzielt, dass die in den Nutzähnen auftretenden Schwingungen insbesondere bei Wechselstrommaschinen gedämpft werden, wodurch ein ruhiger Gang der Maschine erzielt wird.
Diese elastischen Nutverschlusskörper (gemäss der Erfindung ohne Bolzen und ohno Nuten durch die Blechlamellen) vermeiden jede Möglichkeit von Kurzschlüssen und Wirbelströmen und sind dabei überraschend fest.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Blechlamellen a besitzen eine an einer Längskante offene und nach innen gegen Punkt P hin sich erweiternde Ausnehmung, so dass sie, aneinandergereiht, einen Hohl-
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herauszubringen (herauszudrehen) sind.
Dieses isolierte Zwischenmittel kann direkt aus isolierendem Stoff oder es kann ans einem beliebigen. aber nicht magnetischen Material sein, welches dann von den lamellierten Blechen a isoliert wird.
Der vorliegende Nutverschlusskörper kann dem jeweiligen Bedarf entsprechend verschiedene Form besitzen. Ebenso kann die Ausbildung des isolierten Zwischenmittels (Tragstück e) und des Spannbolzens e eine mannigfache sein. Auch lässt sich der Erfindunggegenstand gleich gnt für einseitige und geteilte Nutverschlüsse verwenden. Die Teilung erfolgt immer erst (als Fabrikationsvorteil) nach vorheriger Verspannung im Paket durch Aufschneiden an der schwachen Stelle f.
Die Fig. l, 2,3 zeigen einen doppelseitigen und Fig. 4 einen einseitigen Nut- verschluss.
Die Spannbolzen e zeigen hiebei einen kreisförmigen Querschnitt, z. B. Fig. 1 und 4 oder ovalen Querschnitt, z. B. Fig. 2 und 3.
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