AT71345B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fruchtsäften unter Anwendung von Dampf. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fruchtsäften unter Anwendung von Dampf.

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AT71345B
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fruit
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Theodor Gottlieb Dreyer
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Theodor Gottlieb Dreyer
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  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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    Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Fruchtsäften unter Einwirkung eines Dampfstromes, dessen Eigenart im wesentlichen darin besteht, dass der Dampf von der Seite aus unterhalb der Fruchtschicht in den Fruchtbehälter derart eingeführt wird, dass die Einwirkung des Dampfes auf die FrÜchte nur von unten nach oben erfolgt. Dieses Verfahren gestattet eine ausserordentlich schnelle Entsaftung, insbesondere für lockerliegende Früchte, z. B. Apfelschnitten, mirabelle, Apfelsinen, Pfirsiche, Aprikosen usw., bei denen eine Verdünnung durch Wasser, z. B. für die Herstellung alkoholfreier Getränke, ohnehin stattfindet. Es werden hiebei zuerst die unteren Früchte entsaftet, was ganz besonders schnell von statten geht, weil die oberen Schichten gleichzeitig einen Druck ausüben.

   Da der Dampf ausserdem ohnehin das Bestreben hat, nach aufwärts zu strömen, findet infolge dieser Durchleitung des   
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 und energische Einwirkung statt. 



   Die   Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens kann   in verschiedener Weise ausgestaltet   werden. Zweckmässig besteht   sie aus zwei ineinander einsetzbaren Gefässen, von denen das obere 
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   Fruchtgefässes durch dieses hindurch   zu   nehmen.   Dabei findet gleichzeitig eine   genügende     Heizung   statt. 



    Zwei Ausführungsheispiele   der Vorrichtung sind in der Zeichnung in Fig.   l und 2 im Schnitt   veranschaulicht. 
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 zwischen k und a kann gegebenenfalls einem kleinen Teil des Dampfes der Durchtritt nach der   Aussenwandung   des   Gefässes   a gestattet werden.. 



   Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführung, nach welcher das   Dämpfgefäss   nur bis zur Hälfte der Höhe der Doppelgefässe a, b reicht. In diesem Falle liegt der Deckel o unmittelbar auf dem Gefäss a auf, während das Dämpfgefäss aus zwei Teilen m und q besteht. Der Teil m wird in den
Teil q, auf dessen Grunde das Bodenkreuz oder der Rost p ruht, eingesetzt und besitzt einen 

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 sind die seitlichen   Dampfzuführungslöcher     y   m dem unteren Gefäss b vorgesehen, welches einen Rand} besitzt. Das obere Gefäss   a   besitzt eine Rmgstufe i, mit welcher es sich auf das untere 
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 einen Filter e und das obere einen Filter h.

   Zwischen die Ringstufe i und den Rand   q   ist ein flacher, mit Stoff überzogener Dichtungsring r gelegt, welcher auf einer in die Kesselwandung eingesetzten oder in anderer Weise angeordneten Feder oder einem Rost s aufruhen kann, so dass in der Höhe dieses Ringes ein Abschluss des unteren Kesselteiles erfolgt. 



   Da der untere Fortsatz des Behälters   a   die seitlichen Löcher g nicht verdeckt, kann der sich im unteren Kesselteil entwickelnde Dampf durch die seitlichen Löcher treten, um nun von unten nach oben durch den Fruchtbehälter zu strömen. 



   An Stelle eines Ringes kann auch ein den Ring als Rand besitzender, nach unten bis in das Kesselwasser reichender vollständiger Zylinder eingelegt werden, welcher die gleiche zwangs- weise Dampfdurchströmung bewirken würde. Gegebenenfalls kann dieser Zylinder auch bis auf den Boden des Kessels reichen und mit seinem Rand den Rand v des Gefässes b stützen, so dass dieses an dem Zylinder aufgehängt wird und der sonst stützende Rost p fortfallen kann. 



   PATENT-AN SPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Fruchtsäften, insbesondere für Anwendung bei Vor- richtungen mit in den Fruchtsaftbehälter einsetzbarem Fruchtbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem in bekannter Weise den Fruchtsaft-und den Fruchtbehälter aufnehmenden Dampf-   gefässe   entwickelte Dampf um den Fruchtsaftbehälter herum seitlich so unter den   Fruchtbehälter   geleitet wird, dass er die Früchte nur von unten nach oben durchströmen kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der über dem Saftbehälter angeordnete Fruchtbehälter in bekannter Weise mit einer Ring- stufe auf einem absperrenden Ring des Dämpfgefasses aufhegt und unterhalb der Ringstufe mit Löchern zur seitlichen Ablenkung des entwickelten Dampfes versehen ist.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Locher zur Ablenkung des den SaftbehäJter umströmenden Dampfes in der Wand des Saftbehäiters vorgesehen sind, während die Absperrung des Dampfwege nach oben durch eine oberhalb der Lochreihe eingelegte Ringscheibe bekannter Art zwischen Saft-und Fruchtbehälter erfolgt.
AT71345D 1912-03-25 1912-05-20 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fruchtsäften unter Anwendung von Dampf. AT71345B (de)

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