AT70924B - Schutzwerk für die Ufer und die Sohlen von Wasserläufen und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Schutzwerk für die Ufer und die Sohlen von Wasserläufen und Verfahren zu dessen Herstellung.

Info

Publication number
AT70924B
AT70924B AT70924DA AT70924B AT 70924 B AT70924 B AT 70924B AT 70924D A AT70924D A AT 70924DA AT 70924 B AT70924 B AT 70924B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fabric
fabric layer
layers
protective structure
created
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Unternehmung Fuer Berg U Wildb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unternehmung Fuer Berg U Wildb filed Critical Unternehmung Fuer Berg U Wildb
Application granted granted Critical
Publication of AT70924B publication Critical patent/AT70924B/de

Links

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf Schutzwerke für die Ufer und die Sohle von   Wasserläufen   und   dgl.,   bei denen Lagen von Drahtgewebe verwendet werden, um das das Schutzwerk bildende Gestein oder Betonmaterial   einzuschliessen   und festzuhalten. Die Erfindung bezweckt, eine leichtere und schnellere Herstellung solcher Schutzwerke zu ermöglichen und hiebei eine Mantelung des Bettes zu schaffen, die sich im Gegensatz zu den bekannten Schutzwerken jeder Unebenheit   de3   Bettes bzw. den Senkungen des Bodens vollkommen anzupassen vermag. 
 EMI1.2 
 zusammenzuheften, dass sie eine gesteppte Deckung bilden. 



   Die Erfindung sei hier unter Bezugnahme auf die Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen ueschrieben. 



  Eine Ausführungsform des   Schutzwerkes   besteht im folgenden : Nach geeigneter Vorbearbeitung des Ufers und Ebnung der Sohle des Wasserlaufes, der 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 dem letzten Teile des so verlegten Gewebes wird eine Lage von losem Gestein derart aufgeschüttet, dass   em   Kissen 7 entsteht. Dieses Kissen wird mit dem   übriggebliebenen,   entlang dem Rande 6 umgebogenen Gewebe oder aber nut einem zweiten Gewehestück, das entlang diesem Rande 6 an dem unteren   Gewebestück angenäht wtrd. bedeckt, und   es wird darauf entlang der Linie 8 eine Naht gemacht.

   Auf dem folgenden   Teile des (rpwebes J   wird dann eme zweite Schicht von Material ausgeschüttet, so dass ein   zweites Ktssen entsteht, das mit onem   weiteren Teile des   übriggebliebenen Gewebes bedeckt wird, worauf   entlang der Linie 9 eine zweite Naht gemacht 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 
 EMI1.7 
 gezeigte Form.   Die Mantelung ist hier entlang   den   Nähten   eingeschnürt, ist also nicht gleichförmig, was in manchen Fällen unzweckmässig sein kann. 
 EMI1.8 
 
 EMI1.9 
   Öffnungen 77 haben.   Die Gewebestücke 10 können noch dadurch festgehalten werden, dass sie mit dem Gewebe 5 durch Steppstiche   15     zusammengeheftet   werden. 



   Diese Taschen werden mit Material gefüllt, das   man   gleichmässig in ihnen verteilt, worauf die   Öffnungen   geschlossen werden, indem der freie Rand einer jeden Tasche oberhalb des unteren Randes 11 der unmittelbar   darüberbefmdlichen   Tasche und derjenige der obersten Tasche an der inneren Gewebelage 5 befestigt wird. Haben die   Gewebestücke   eine entsprechende Grösse und werden die Nähte entlang den Linien 11 und 12 und die Steppstiche 15 richtig   ausgeführt,   so entsteht eine ganz gleichmässig dicke Mantelung, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, oder aber es kann eine Mantelung mit nach Belieben gleichmässig sich   ändernder   Dicke hergestellt werden. 



   Die Kontinuität des Schutzwerkes in der   Längsricht. g kann   in beiden beschriebenen Fällen dadurch erreicht werden, dass man dessen einzelne Elemente an ihren   Längsrändem   einige Zentimeter weit in der Richtung der Strömung übereinander   ! egt,   oder aber die nebeneinander angeordneten Elemente durch Stiche oder Nähte verbindet, oder aber vorzugsweise dadurch, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dass man sowohl an die untere Gewebelage als auch an die obere Gewebelage der beiden an den Längsrändern miteinander verbundenen Lagen neues Gewebe hinzufügt, indem es mit dem bereits verlegten Gewebe durch Ineinanderflechten oder -fädeln der Maschen verbunden wird. 



   Anstatt eine Mehrzahl von aus Taschen oder Kissen gebildeten Elementen zu verwenden, kann das Schutzwerk auch in der Weise hergestellt werden, dass man das obere und untere Gewebe nach beiden Seiten ohne Unterbrechungen verlängert, indem man an das bereits verlegte Gewebe neues Gewebe durch Ineinanderflechten oder -fädeln der Maschen anfügt, wodurch ein einziges Element für das ganze zu schützende Ufer und die Sohle entsteht. Das obere Gewebe wird dann mit dem unteren Gewebe durch Steppstiche, wie   15,   oder in anderer ähnlicher Weise verbunden. 



  Diese einzige grosse gesteppte Matratze kann auch von einer einzigen oberen Öffnung aus gefüllt werden, wobei das Gewicht des Materials die völlige Füllung der Vorrichtung bewirkt. 



   Fig. 4 veranschaulicht ein anderes   Ausführl1ngsbeispiel   des Schutzwerkes. Hier besteht 
 EMI2.1 
 Stelle sehr festzuhalten, so kann   dies z.   B. durch kleine Pfähle ode dgl., geschehen, die an geeigneten Stellen durch die Mantelung hindurchgesteckt werden oder aber dadurch, dass einige Elemente der Mantelung dicker ausgebildet werden. 



   Es ist leicht ersichtlich, dass eine Mantelung gemäss der Erfindung den wesentlichen Vorteil hat, dass sie dadurch, dass loses Füllungsmaterial verwendet wird, den Unebenheiten des Bettes sich anpasst und den Senkungen des Bodens genau folgt und dessen jeweilige, z. B. die in den 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 besteht, dadurch gekennzeichnet, dass beide   Gewebelagen   ein oder mehrere Kissen oder Taschen bilden, die mit losem Stein- oder dgl. Material ausgefüllt sind, so dass eine in jeder Richtung hiegsame Mantelung entsteht, die sich den   Unebenheiten   des Bettes bzw. den Senkungen des Bodens vollkommen anpassen kann.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung des Schutzwerkes nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, EMI2.4 eine Drabtgewebelage (5) ausgebreitet und auf den auf der Sohle aufliegenden Teil der Gewebe- lage Gesteinsmaterial aufgeschüttet wird, worauf das abgebogene Gewebe bis zur Ausgangsstelle zurückgeführt bzw. mit einem zweiten mit dem unteren Rande der ersten Gewebelage verbundenen Gewebestück überdeckt wird, so dass nach Verbinden der Längsränder beider Gewebestücke eine Tasche gebildet wird, die durch ihre obere Öffnung mit Material gefüllt wird. EMI2.5 Gewebe ohne Unterbrechung verlängert werden, so dass nach Füllung des Zwischenraumes mit Gesteinsmaterial und gegebenenfalls durch Verbinden beider gewebelagen durch Steppstiche eine einzige fortlaufend matratzenartige Decke entsteht.
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der unteren Gewebelage (5) nacheinander Lagen von Gestein in der Querrichtung des Wasserlaufes nebeneinander aufgeschüttet werden und jede dieser Lagen für sich mit der oberen Gewebelage überdeckt und durch Verbinden beider Gewebelagen mittels Steppnähte (8, 9) abgegrenzt wird, so dass eine Reihe nebeneinanderhegender Kassen entsteht. EMI2.6 und so die Taschen geschlossen werden.
    6. Schutzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelung aus einer Anzahl für sich bestehender aneinandergereihter Kissen gebildet ist,
AT70924D 1913-10-09 1913-10-09 Schutzwerk für die Ufer und die Sohlen von Wasserläufen und Verfahren zu dessen Herstellung. AT70924B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT70924T 1913-10-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT70924B true AT70924B (de) 1916-01-10

Family

ID=3592631

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT70924D AT70924B (de) 1913-10-09 1913-10-09 Schutzwerk für die Ufer und die Sohlen von Wasserläufen und Verfahren zu dessen Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT70924B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2644751C3 (de) Kettengewirktes Netz
AT70924B (de) Schutzwerk für die Ufer und die Sohlen von Wasserläufen und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE1918009A1 (de) Zweilagiges Gewebe mit kreisfoermigen Verbindungspunkten
DE1816368B2 (de) Bewehrungsmatte zur verminderung der ausspuelung von gewaessern
DE1188754B (de) Verfahren zur Herstellung von Kettengewirken mit Flor
DE202017104249U1 (de) Decke, insbesondere Bettdecke
AT217655B (de) Steppdecke
DE2345385A1 (de) Sinkstueck
DE722219C (de) Einflaechige Kettenwirkware mit Gummikettenfaeden
AT156843B (de) Zweimaschinige, einflächige Kettenwirkware, zwischen deren beiden Fadengruppen Gummikettfäden eingearbeitet sind.
AT320462B (de) Rundgewirktes, nahtloses Netz in Schlauchform zur Umhüllung von Würsten und Fleischwaren
DE202010008018U1 (de) Matratzenbezug aus einer Kombination von Abstandsware und Verbundstoff
EP0226699A2 (de) Wasserbett
AT74916B (de) Wickelgamasche.
DE8006135U1 (de) Steppdecke zum abdecken von betten
AT282104B (de) Kissen
DE1435978C3 (de) Selbstbinder
AT264045B (de) Steppdeckeninlett
AT253659B (de) Verfahren zur Herstellung von Kettenwirkstoffen
AT259160B (de) Matte aus elastischem Schwammstoff für Möbelpolsterungen
AT154826B (de) Auf der flachen Kulierwirkmaschine hergestellte Strumpfware.
DE884684C (de) Feder-Oberbett
DE481867C (de) Polstermatratze mit Haupt- und Hilfszellen
DE1878917U (de) Stegbett.
AT215056B (de) Teppich, insbesondere Velourteppich