<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die Erfindung bezieht sich auf Schutzwerke für die Ufer und die Sohle von Wasserläufen und dgl., bei denen Lagen von Drahtgewebe verwendet werden, um das das Schutzwerk bildende Gestein oder Betonmaterial einzuschliessen und festzuhalten. Die Erfindung bezweckt, eine leichtere und schnellere Herstellung solcher Schutzwerke zu ermöglichen und hiebei eine Mantelung des Bettes zu schaffen, die sich im Gegensatz zu den bekannten Schutzwerken jeder Unebenheit de3 Bettes bzw. den Senkungen des Bodens vollkommen anzupassen vermag.
EMI1.2
zusammenzuheften, dass sie eine gesteppte Deckung bilden.
Die Erfindung sei hier unter Bezugnahme auf die Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen ueschrieben.
Eine Ausführungsform des Schutzwerkes besteht im folgenden : Nach geeigneter Vorbearbeitung des Ufers und Ebnung der Sohle des Wasserlaufes, der
EMI1.3
EMI1.4
dem letzten Teile des so verlegten Gewebes wird eine Lage von losem Gestein derart aufgeschüttet, dass em Kissen 7 entsteht. Dieses Kissen wird mit dem übriggebliebenen, entlang dem Rande 6 umgebogenen Gewebe oder aber nut einem zweiten Gewehestück, das entlang diesem Rande 6 an dem unteren Gewebestück angenäht wtrd. bedeckt, und es wird darauf entlang der Linie 8 eine Naht gemacht.
Auf dem folgenden Teile des (rpwebes J wird dann eme zweite Schicht von Material ausgeschüttet, so dass ein zweites Ktssen entsteht, das mit onem weiteren Teile des übriggebliebenen Gewebes bedeckt wird, worauf entlang der Linie 9 eine zweite Naht gemacht
EMI1.5
EMI1.6
EMI1.7
gezeigte Form. Die Mantelung ist hier entlang den Nähten eingeschnürt, ist also nicht gleichförmig, was in manchen Fällen unzweckmässig sein kann.
EMI1.8
EMI1.9
Öffnungen 77 haben. Die Gewebestücke 10 können noch dadurch festgehalten werden, dass sie mit dem Gewebe 5 durch Steppstiche 15 zusammengeheftet werden.
Diese Taschen werden mit Material gefüllt, das man gleichmässig in ihnen verteilt, worauf die Öffnungen geschlossen werden, indem der freie Rand einer jeden Tasche oberhalb des unteren Randes 11 der unmittelbar darüberbefmdlichen Tasche und derjenige der obersten Tasche an der inneren Gewebelage 5 befestigt wird. Haben die Gewebestücke eine entsprechende Grösse und werden die Nähte entlang den Linien 11 und 12 und die Steppstiche 15 richtig ausgeführt, so entsteht eine ganz gleichmässig dicke Mantelung, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, oder aber es kann eine Mantelung mit nach Belieben gleichmässig sich ändernder Dicke hergestellt werden.
Die Kontinuität des Schutzwerkes in der Längsricht. g kann in beiden beschriebenen Fällen dadurch erreicht werden, dass man dessen einzelne Elemente an ihren Längsrändem einige Zentimeter weit in der Richtung der Strömung übereinander ! egt, oder aber die nebeneinander angeordneten Elemente durch Stiche oder Nähte verbindet, oder aber vorzugsweise dadurch,
<Desc/Clms Page number 2>
dass man sowohl an die untere Gewebelage als auch an die obere Gewebelage der beiden an den Längsrändern miteinander verbundenen Lagen neues Gewebe hinzufügt, indem es mit dem bereits verlegten Gewebe durch Ineinanderflechten oder -fädeln der Maschen verbunden wird.
Anstatt eine Mehrzahl von aus Taschen oder Kissen gebildeten Elementen zu verwenden, kann das Schutzwerk auch in der Weise hergestellt werden, dass man das obere und untere Gewebe nach beiden Seiten ohne Unterbrechungen verlängert, indem man an das bereits verlegte Gewebe neues Gewebe durch Ineinanderflechten oder -fädeln der Maschen anfügt, wodurch ein einziges Element für das ganze zu schützende Ufer und die Sohle entsteht. Das obere Gewebe wird dann mit dem unteren Gewebe durch Steppstiche, wie 15, oder in anderer ähnlicher Weise verbunden.
Diese einzige grosse gesteppte Matratze kann auch von einer einzigen oberen Öffnung aus gefüllt werden, wobei das Gewicht des Materials die völlige Füllung der Vorrichtung bewirkt.
Fig. 4 veranschaulicht ein anderes Ausführl1ngsbeispiel des Schutzwerkes. Hier besteht
EMI2.1
Stelle sehr festzuhalten, so kann dies z. B. durch kleine Pfähle ode dgl., geschehen, die an geeigneten Stellen durch die Mantelung hindurchgesteckt werden oder aber dadurch, dass einige Elemente der Mantelung dicker ausgebildet werden.
Es ist leicht ersichtlich, dass eine Mantelung gemäss der Erfindung den wesentlichen Vorteil hat, dass sie dadurch, dass loses Füllungsmaterial verwendet wird, den Unebenheiten des Bettes sich anpasst und den Senkungen des Bodens genau folgt und dessen jeweilige, z. B. die in den
EMI2.2
EMI2.3
besteht, dadurch gekennzeichnet, dass beide Gewebelagen ein oder mehrere Kissen oder Taschen bilden, die mit losem Stein- oder dgl. Material ausgefüllt sind, so dass eine in jeder Richtung hiegsame Mantelung entsteht, die sich den Unebenheiten des Bettes bzw. den Senkungen des Bodens vollkommen anpassen kann.