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Einzel-Pneumatik für Musikinstrumente.
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auch mit Druckwind Verwendung finden. Die Funktion solcher Pneumatiks ist bekannt und handelt es sich bei der im folgenden beschriebenen Erfindung um eine wesentliche Verbesserung der Konstruktion unter Benutzung eines, für solche Zwecke noch nicht gebrauchten, aber sehr geeigneten Materiales. Das Ziel der neuen Konstruktion ist die grössere Einfachheit und damit eine Verbilligung, eine grössere Sicherheit in der regelrechten Funktion und grössere Haltbarkeit.
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Eine solche Einzel-Pneumatik ist auf der Zeichnung in einem Beispiel einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Rückansicht und
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Sowohl das Bodenstück als auch das Rückenstück R haben an den Innenflächen Nuten, in die die Enden eines Zwischenbodens Z passen bzw. fest eingeleimt und eingekittet werden können. Die in passender Entfernung über dem Zwischenboden Z befindliche obere Decke D
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zwischen dem Zwischenboden Z und der oberen Decke D spielen und haben beide, Z und D, entsprechende Öffnungen mit Ventilsitzen. Die Ventilsitze bestehen aus eingepressten Ringen P, derart, dass jeder Ring aus zwei Ringen besteht, die von oben und unten in die Öffnungen geführt und dann in an sich bekannter Weise zusammengepresst werden. Diese Ringe P sitzen durchaus
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Die auf die beschriebene Art erzeugten Ventilsitze entsprechen allen anforderungen weitem besser, als die bisher bekannten-und : ihre Gestaltung und Befestigungsweise erlaubt es, die Breite der Pneumatik zu beschränken.
Für die sogenannte Vorstation S, die aus zwei durch eine Stange miteinander verbundenen Ventilköpfen und einer Membran besteht, ist durch die obere Decke D und dem Zwischenboden Z ein Führungsrohr F dicht eingebaut. Hiebei wird das Einfügen eines Zwischenteiles zwischen Decke und Zwischenboden vermieden. An das Führungsrohr F schliesst sich unterhalb des Zwischenbodens ein Rohransatz L an, der in den im Bodenstück U befindlichen, nach der Membran M führenden Kanal K einmündet. Auch diese Konstruktion bietet den Vorteil der Einfachheit, Zuverlässigkeit und Billigkeit.
Es soll noch auf die besonderen Vorteile der beschriebenen Konstruktion hingewiesen werden.
Die Aufführung zu dem Anschlagbalg geht nicht, wie früher, durch Winkelbohrungen, sondern sie ist vielmehr ohne jede Hemmung unmittelbar. Weit man nun diese verschiedenen Bohrungen nicht mehr anzubringen braucht) wird die Pneumatik einfacher und billiger, auch leichter herstellbar.
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Die neuen Sitze bestehen nach der Beschreibung aus Ringen. die mit Hilfe einer Vorrichtung mit einem Druck fest und dicht eingepresst werden. Wesentlich ist, dass man bei diesen eingepressten Ringen einen Überzug aus Zelluloid oder Email anwenden kann.
Ganz besonders muss auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass die obere Decke aus
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einem durchgehenden Rohr besteht, da hindurch jede Veränderung im Ventilgang usw. ausgeschlossen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einzel-Pneumatik für Musikinstrumente, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Bodenstück und am Rückenstück Zwischenboden und obere Decke aus Hartpappe oder einem anderen geeigneten Material anschliessen, wobei ein einheitlicher, unmittelbar vom Balg führender Kanal gebildet wird und wobei ferner diese Teile eingepresste Ringe für die Ventilsitze und ein
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