AT70482B - Dampfheizeinrichtung für Eisenbahnwagen. - Google Patents

Dampfheizeinrichtung für Eisenbahnwagen.

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AT70482B
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heating
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Pintsch Julius Ag
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Rohrabzweigung ausgebildet. Sie gestattet daher während des Betriebes den freien Zutritt kalter
Frischluft in das Rohrnetz, so dass bei Druckschwankungen infelge plötzlich eintretender ver- änderter Beanspruchung der Einrichtungen oder wechselnder Dampfzufuhr diese abwechselnd durch den Eintritt kalter Luft und den Austritt unverbrauchten Dampfes ausgeglichen werden. 



   Sowohl der Eintritt kalter Luft als auch der Austritt unverbrauchten Dampfes oder Dampf-
Luftgemisches vermindern aber   den'Wirkungsgrad   der Heizungsanlagen. Bei den Dampfheizungseinrichtungen für Eisenbahnwagen ist es aber ferner von grosser Wichtigkeit, die Einfriergefahr   vollkommen auszuschliessen, selbst wenn   sie aus betriebstechnischen Gründen zeitweilig mit zum Betriebe nicht ausreichenden Dampfmengen beschickt werden. Bei den bekannten Ein- richtungen vorgenannter Art, soweit sie für Eisenbahnwagen Anwendung finden, ist aber diesem   Umstande   in keiner Weise Rechnung getragen.

   Das in den Zuführungsrohren sowohl als auch in   den Heizkörpern   sich bildende Kondenswasser muss, selbst wenn nur geringe Dampf- mengen der Anlage zugeführt werden, die zur vollständigen Erwärmung derselben bei weitem nicht ausreichen, durch das Rohrnetz   fliessen,   um zur Abtropfstelle zu gelangen. Es wird daher auf diesem Wege zu frühzeitig erkalten, so dass die Entwässerungsstelle zufriert. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird durch die besondere Ausbildung   der Entwässerun-   stelle, solange der Heizbetrieb aufrecht erhalten wird, d. h. solange noch eine   Frischdampfzluhr     stattfindet ;   der Eintritt kalter   Aussenluft   in die Heizanlage verhindert, weil die nach der Ent- 
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   erwähnter Art, während Fig. 2 einen Langsschnitt durch die Dampfzuführungs- und Ent-     wässerungsanlage   darstellt. 



   An einer Stelle der unterhalb des Wagens entlanggeführten Hauptleitung 1 schliesst die 
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 der aus einem starken Rohre 12 mit einem Boden und einem im Innern dieses Rohres einseitig   @ angeordneten schwachen Rohr 13 besteht. Dieses   Rohr 13 kann aber auch durch eine einfache
Trennungswand im Rohr 12 ersetzt werden. Das Rohr 13 oder die Trennungswand reicht mit beiden Enden nicht bis an die Enden des   starken Rohres 12.'In der Verlängerung   des schwachen   Rohres   ist ein Kanal 14 angeordnet. der eine Verbindung mit dem in direktem Zusammen- hange mit der Entwässerungsstelle J5 stehenden Raum 9 herstellt.

   Das starke Rohr 12 trägt ein nach oben gerichtetes   Anscl1lussrobr 16,   dessen Verlängerung die Zuleitung 17 zu den Heiz- 
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 es sich mit demanderen Ende in dem Anschlussstutzen des Raumes 7 in   der ebenfalls a. m Wagen-   kasten fest verankerten Dampfeinströmungseinrichtung frei bewegen kann. An diesem Ende des Rohres 4 ist eine Verbindung 21 mit dem Ventilkegel 5 hergestellt die eine Einstellung des   letzteren entsprecLend   der Ausdehnung des Rohres 4 bewirkt. 
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 wasser mitgerissene Dampf wird in dem Raum 9 durch die Strahlwirkung der Düse 7 wieder angesaugt, so dass nur das schwerere Kondenswasser abtropft.

   Der Einfluss des Rohres 4 auf die   Druchtrittsöfmung   des Vertiles 5 und die Menge des zugeführten Frischdampfes wird durch die Temperatur dieses Rohres derart ausgeübt, dass das Ventil solange vollständig geöffnet bleibt, als dieses Rohr kalt bleibt. Erst wenn das Beizmittel durch sämtliche Rohrleitungen bis zu diesem Ausdehnungsrohr gelangt und somit auch dieses erwärmt worden ist, wird das Ventil selbsttätig gedrosselt und die Frischdampfzufuhr eingeschränkt. Die Heizanlage wird also bei   vollständig   offenem Ventilquerschnitt durch reichliche Zufuhr von Frischdampf in kürzester Zeit gefüllt und 
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 tätig   ausgeschaltet und nur noch die   zum   Weiterheizen   erforderliche Dampfmenge abgegeben. 



   In die Verbindung zwischen Ausdehnungsrohr 4 und Ventilkegel 5 können noch geeignete 
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 eingestellt werden kann, derart, dass schon bei geringerer Erwärmung des Rohres 4 eine Drosselung des Ventiles 5 stattfindet und danach geringere Dampfmengen zum Weiterheizen freigegeben, die Heizanlage also weniger erwärmt wird0 Die Vorheizung der Anlage erfolgt aber bei Einstellung eines beliebigen Wirkungsgrades, wie vorbeschrieben, in   beschleunigtem Masse und wird stcrb   selbsttätig beendet.

   Der Kreislauf des Heizmittels wird durch die saugende Wirkung der   Düse'n   beschleunigt, da, wie schon vorerwähnt, sich ein hiedurch erzeugter Unterdruck durch das   Ausdehnungsrohr 4 und   die Entwässerungsleitung 19 bis in die   Heizkörper   18 fortpflanzt ur, d 
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 stiitzt.Ausserdem wird durch die saugende Wirkung im ganzen Rohrsystem ein gleichmässiger Spannungsabfall und somit eine gleichmässigere Strömung des Heizmittels in allen Teilen des   Rohrnetzes erzielt, welches   auch   eine gleichmässigere Wärmeabgabe   zur Folge hat. 
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 da letzteres   siel) nur mit der durch   das Gefälle der   Rohrleitung   bedingten Geschwindigkeit fortbewegt.

   Es wird also   selbst bei geringem Vordruck   in der Hauptleitung 1 während des Anheizens der Einfriergefahr vorgebeugt. Die vorliegende Erfindung beseitigt aber auch die Einfriergefahr 
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 ganze Rohrnetz eingefroren sein wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: EMI2.7
AT70482D 1913-03-27 1913-10-10 Dampfheizeinrichtung für Eisenbahnwagen. AT70482B (de)

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DE70482X 1913-03-27

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