AT69555B - Kopiermaschine. - Google Patents

Kopiermaschine.

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AT69555B
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Josef Reindl
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Josef Reindl
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Description


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  Kopiermaschine. 



   Das Stammpatent Nr. 69554 behandelt eine Kopiermaschine, bei der unter anderem die zum Zuführen der zu kopierenden Schriftstücke dienende und periodisch angetriebene Walze als Ersatz für die bisher übliche Anschlagleiste eine rechtwinkelige Längsnut besitzt, die beim
Stillstand der Walze gegenüber der Zuführungsrichtung des zu kopierenden Schriftstückes zu liegen kommt, so dass das gegen die Walze geschobene Schriftstück in Anschlag mit der einen Fläche des Winkelausschnittes gelangt und sodann bei der hierauf folgenden Weiterdrehung der Walze von dieser mitgenommen und den Druckwalzen zugeführt wird. 



     Gemäss   der vorliegenden Erfindung wird diese   Anschlagfläche   erst nach dem Stillstande der Walze gebildet. Dies wird dadurch erreicht, daS die volle Walze in der Querrichtung in zwei gleiche Hälften geteilt und die eine Hälfte radial verschiebbar angeordnet ist. Diese Walzen- hälfte kommt beim Stillstand der Walze gegenüber der   Zuführungsrichtung   des Schriftstückes zu liegen und wird sodann selbsttätig angehoben, so dass die Schnittfläche der anderen Walzen- hälfte zum Vorschein kommt, gegen die die zu kopierenden   Schriftstücke   in Anschlag gebracht werden, worauf die bewegliche Walzenhälfte wieder gesenkt und die ganze Walze weiter- gedreht wird. 



   Diese Einrichtung bietet insbesondere den Vorteil dass das Schriftstück bei Beginn der
Drehung der   Zuführungswalze   sofort von   dieser erfasst wird,   da sie in diesem Zeitpunkte bereits wieder die volle Mantelfläche besitzt und daher ihre Umfangsgeschwindigkeit genau in Über- einstimmung mit jener der Druckwalzen   gebracht werden kann, wodurch   das Faltenwerfen des bereits von den   Druckwalzen   erfassten Papieres vermieden wird. 



   Auf der Zeichnung ist diese   Zuführungsvorrichtung   in einer beispielsweisen Ausführung- form dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung bei teilweisem Schnitt und Fig. 2 die linksseitige Endansicht, gleichfalls bei teilweisem Schnitt, die   Zuführungswalze   bei Beginn der Drehbewegung darstellend, während Fig. 3 die Vorrichtung in gleicher Dar- stellung wie Fig. 2 bei beendeter Drehbewegung und angehobener   Walzenhälfte   zeigt. Die Fig. 4,5 und 6 zeigen das eine Ende der Walze in Stirnansicht, Seitenansicht und Draufsicht ; Fig. 7 ist eine zu Fig. 2 gehörige Draufsicht. 



   Die in den Seitenwänden 1 des Maschinengestelles gelagerte Zuführungswalze 17 wird, wie im Stammpatent, durch einen auf der Welle 15 der Hauptwalze 9 sitzenden und in ein Zahnrad 19 der Walze 17 eingreifenden Zahnradsektor 16, 16'derart periodisch angetrieben, dass sie eine einmalige Umdrehung ausführt und sodann stillsteht, in welcher Stellung sie durch die 
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 zapfen 18 in den Gestellwänden 1 gelagert ist, während die andere Hälfte 17'an der ersteren radial verschiebbar angeordnet ist. Um hiebei eine Führung dieser beweglichen Walzenhälfte zu erzielen, ist sie an ihren beiden Enden mit einem halbkreisförmigen und mit der anderen Walzen- hälfte korrespondierende   l Flansch 17" (Fig.   4 bis 6) versehen, welche Flanschen an den Stirn-   flächen   der Walzenhälfte 17 anliegen.

   Ferner besitzt der Flansch   17"- eine Ausnehmung 17"',   mittels welcher er die Lagerzapfen 18 der anderen   Walzenhälfte   17   umfasst, so   dass die Walzen-   I hälfte 17'bei   ihrer Bewegung sowohl in ihrer Längsrichtung als auch in ihrer Querrichtung an der anderen Walzenhälfte 17 geführt ist. Die   bewegliehe Walzenhälfte 17'wird   an ihren Enden 

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 der mit dem nach oben reichenden Arm einer Platte 103 gelenkig verbunden ist, indem er gleichfalls mit einem Zapfen 104 (Fig. 7) in ein Loch der Platte 103 eingreift.

   Die Platte ist an ihrem unteren Ende zu einem Halblager 105 ausgebildet, mittels welchem sie auf der Nabe des Zahnrades 16, 16' aufruht, wobei sie mit dem Lager zwischen dem Rade und dem Auge   106   des Gestelles zu liegen kommt und so gegen seitliche Verschiebung gesichert ist. Die Platte besitzt einen Zapfen (Rolle) 107, der in eine an der Stirnwand des Zahnrades 16 vorgesehene Kurvennut 108 eingreift, durch die bei Drehen des Rades ein Heben und Senken der Platte bewirkt wird. 



  Die Kurvennut setzt sich aus zwei konzentrischen Bogenstücken a und b von verschiedenen Radien zusammen, die miteinander verbunden sind. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende :
Bei Beginn der Drehung der Walze nimmt dieselbe die m Fig. 2 dargestellte Lage ein, wobei die   Schnittfläche   der Walze vertikal und die bewegliche Walzenhälfte 17' gegenüber der Zuführungsrichtung der zu kopierenden   Schriftstücke   zu liegen kommt.

   Bei der nun folgenden Drehung der Walze um   3600   bleibt die Platte   103 infolge   des einen konzentrischen   Bogenstückes   a 
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 eine Drehbewegung erteilt, was zur Folge hat, dass die beiden Lagerplatten 94 und somit die der Zuführungarichtung zugekehrte Walzenhälfte 17' angehoben werden (Fig. 3), in welcher Lage diese Walzenhälfte eine Zeitlang durch das zweite konzentrische Bogenstüek b der Kurven- 
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 gelegte und gegen die Walze vorgeschobene   Schriftstuck   in Anschlag mit der   Fläche   gelangt.

   Die vordere Walzenhälfte senkt sich sodann wieder, worauf sich die geschlossene Walze wieder weiterdreht und das eingeführte Schriftstück im Verein mit der Druckwalze   22   mitnimmt und den Walzen 9 und 11 zuführt. 
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 sicherer Weise zu vermeiden. kann die Zuführungswalze an ihrer Mantelfläche mit Bezug auf den Walzenumfang derart ausgenommen sein, dass die wirksame   Manteinäche   ihrem Umfange nach beiläufig dem Abstand von der Zuführungswalze bis zu den Druckwalzen entspricht, so dass, sobald das Schriftstück von den letzteren erfasst worden ist, dasselbe von der Zuführungswalze freigegeben ist. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Kopiermaschine nach Patent Nr. 69554, dadurch   gekennzeichnet, dass   die periodisch angetriebene Zuführungswalze in der   Querrichtung   in zwei Hälften (17,   17')   geteilt und die eine der beiden Walzenhälften   (17'   radial verschiebbar angeordnet ist, welche Hälfte beim Stillstand der Walze gegenüber der   Zufuhrungsnchtung   der zu kopierenden Schriftstücke zu liegen kommt und während dieser Zeit angehoben wird, so dass die ebene Fläche der dahinterliegenden Walzenhälfte (17) zum Vorschein kommt, gegen die das Schriftstück in Anschlag gebracht wird, worauf die bewegliche Walzenhälfte wieder gesenkt und die Walze wieder weiter gedreht wird. 
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Claims (1)

  1. eine an der Nabe des Zahnrades (16, 16') geführte Platte (103) gehoben und gesenkt wird, die bei ihrer Auf- und Abbewegung eine Welle (98) mittels eines Hebelarmes (101) in hin und her schwingende Bewegung versetzt, die wieder ihrerseits mittels Hebelarmen (91) an den Enden der Walzen vorgesehene und die beweglichen Walzenhälften (7') umfassende Platten (94) hebt und senkt und hiebei die bewegliche Walzenhälfte auf und ab bewegt.
AT69555D 1913-03-29 1914-06-30 Kopiermaschine. AT69555B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT69554T 1913-03-29
AT69555T 1914-06-30

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AT69555B true AT69555B (de) 1915-08-10

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ID=25603441

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